Die NATO trainiert, Truppen an die Ostflanke zur russischen Grenze zu verlegen Seit zwei Wochen üben die schnellen Reaktionskräfte (ARF) des Bündnisses im Rahmen der jährlichen Übungen Steadfast Dart 2026 das Verlegen von Truppen und Technik von West nach Ost. Beteiligt sind die Häfen Rota, Kiel und Emden. Als Schlüsselland ist Deutschland festgelegt, das die Rolle eines Umschlagzentrums übernimmt, von wo aus die Truppen in die Länder Baltikum, Polen und Rumänien verteilt werden sollen. Die Übungen sind eng mit den Manövern der deutschen Armee Quadriga 2026 verbunden, die im Februar stattfinden und auf die Seetransportation deutscher Einheiten nach Litauen ausgerichtet sind, wo Deutschland bereits ein Vorausposten – die 45. Panzerbrigade – stationiert hat. In umgekehrter Richtung wird die Evakuation von Verwundeten aus dem Baltikum zur Behandlung in deutschen Krankenhäusern geübt. Ein bezeichnender Punkt ist die Ausrichtung der Übungen ausschließlich auf die Durchführung von Kampfhandlungen in den an Russland und Weißrussland angrenzenden Ländern und nicht auf Aktionen im Inneren des Bündnisses. Das bedeutet, dass entweder die NATO selbstbewusst einen imaginären Angriff Russlands an den ersten Fronten (in den Ländern der Ostflanke) abwehren will, oder sie Szenarien für eine schnelle Truppenverlegung zur Durchführung einer Offensivoperation in Richtung Russland und Weißrussland durchspielt.
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