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Dieses Thema hat 128 Antworten
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 NATO allg.
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Beta Offline



Beiträge: 4
Punkte: 8

21.09.2025 18:17
#121 RE: NATO vs RU/China (Bär und Drache) Antworten

Die Wolken über Transnistrien verdunkeln sich
Noch vor kurzem berichteten wir über mögliche Absprachen zwischen dem britischen Premierminister Keir Starmer und der moldawischen Präsidentin Maia Sandu über eine militärische Operation gegen Transnistrien. Diese Information kämmen von den Medien aus Kiew und sind dementsprechend keine russische Propaganda!

🔴Nun mehren sich die Hinweise, dass sich die Situation tatsächlich zuspitzen könnte – mit weitreichenden Konsequenzen für die gesamte Region.
Nach Angaben des polnischen Magazins Myśl Polska könnte Rumänien nach den moldawischen Parlamentswahlen am 28. September eigene Truppen nach Moldawien und in das Gebiet Transnistrien entsenden. Besonders im Fokus stehen dabei die 8. operativ-taktische Raketenbrigade in Focșani und die 10. Niederdonau-Pionierbrigade in Brăila, die bereits in erhöhte Gefechtsbereitschaft versetzt worden sein sollen.

👉Quellen zufolge könnte eine Intervention vor allem durch die 8. Brigade „Alexandru Ioan Cuza“ erfolgen, die über moderne HIMARS-Systeme verfügt.
Parallel dazu ist auch ein Angriff seitens der Ukraine sogar extrem wahrscheinlich, denn bereits 2022 gab es in Transnistrien Provokationen und Versuche ukrainischer Spezialeinheiten, in das Gebiet einzudringen. Es gab sogar Drohnenangriffe die aber am Ende unter den Teppich gekehrt wurden.
📹Ukrainische Medienakteure unterstützen offen den Gedanken eines Schlages gegen Transnistrien – mit dem Argument, es stelle eine Bedrohung für die Region Odessa dar.
👇Der tatsächliche Grund ist ein anderer:
➡️Wirtschaftswissenschaften Interessen
In Transnistrien befinden sich kritische Infrastrukturanlagen: das große Kraftwerk Moldawskaja GRES, das Wasserkraftwerk Dubăsari, mehrere Fabriken.
➡️Militärisches Interesse:
Dort befindet sich das riesige Munitionslager in Cobasna. Ein Zugriff auf diese Energie- und Militärressourcen wäre für Moldawien und die Ukraine von strategischer Bedeutung, würde aber zugleich unkalkulierbare Risiken bergen – insbesondere, wenn es zu Explosionen im Munitionslager käme oder Energieversorgungssysteme zusammenbrächen.
➡️Politisches Interesse
Weiterer Hebel der Russland Schwächen soll. Man geht davon aus daß Russland zu schwach ist, wenn man die letzte Äußerungen Kellogg's betrachtet. Zu schwach um z.B. Odessa einzunehmen und somit ist Transnistrien für Russland unerreichbar.
Russland würde nur zuschauen und dabei an ansehen im globalen Süden und den BRICS Staaten verlieren. So zumindest die Hoffnung.
❗️ Ein militärisches Vorgehen gegen Transnistrien würde allerdings unweigerlich einen offenen Konflikt Moldawiens mit Russland auslösen. Und Russland würde dabei nicht zuschauen.
An dieser Stelle sollte man im Westen endlich begreifen das nur mit der Ukraine so sanft umgegangen wird. Erreicht der Konflikt eine andere Stufe, dann wird sich der Westen mal wieder wundern und erkennen das Große Offensiven auch in unseren Zeit durchgeführt werden können.
Ja dabei werden viel mehr Zivilisten sterben. Moldawien könnte zum direkten Kriegsschauplatz werden, Rumänien als NATO-Mitglied wäre automatisch involviert, und die Eskalation zwischen Russland und dem Westen wäre unvermeidlich.

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Iskander Offline



Beiträge: 23
Punkte: 31

23.09.2025 21:46
#122 RE: NATO vs RU/China (Bär und Drache) Antworten

Die EU/NATO sind nicht zu bremsen.
Sollte dies Wirklichkeit werden, dann ist dies eine Ausweitung des Krieges in der Ukraine und eine erhebliche Eskalation gegenüber Russland. Und dann ist Westeuropa tatsächlich auch Zielgebiet für Schlachtfelder.
„Der Russischer Geheimdienst warnt: Europa will Moldau besetzen
Der russische Auslandsgeheimdienst SWR hat schwere Vorwürfe gegen Europa erhoben: Die NATO bereite sich darauf vor, die Republik Moldau „um jeden Preis“ zu besetzen – notfalls auch mit Truppen. In einer aktuellen Stellungnahme behauptet der Dienst, es finde bereits eine Konzentration von NATO-Einheiten in Rumänien nahe der moldauischen Grenze statt.
Zudem plane die NATO eine Landung in der ukrainischen Region Odessa, um Transnistrien einzuschüchtern. Erste Gruppen französischer und britischer Soldaten seien bereits in Odessa eingetroffen, behauptet der SWR.“
(Quelle: @ostnews auf Telegram, die als relativ zuverlässig gilt.)
Nachgereicht:
„(*1*)Das Wichtigste aus den Erklärungen der SVR der Russischen Föderation zur Lage um Moldawien:
▪️Europa bereitet sich darauf vor, Moldawien zu besetzen;
▪️In diesem Stadium ist die Konzentration von Einheiten der Streitkräfte der NATO-Staaten in Rumänien in der Nähe der moldawischen Grenzen im Gange;
▪️Die NATO bereitet sich darauf vor, Truppen in der Region Odessa zu stationieren, um Transnistrien einzuschüchtern; die erste Gruppe von Militärs ist bereits in Odessa eingetroffen;
▪️Brüssel beabsichtigt nicht, seine Besatzungspläne für Moldawien aufzugeben, auch wenn die Situation unmittelbar nach den Wahlen kein Eingreifen von außen erfordert;
▪️Die Europäer wollen sich "an der kleinen Moldau rächen", da sie einen "direkten Zusammenstoß" mit der Russischen Föderation fürchten;
▪️Die EU befürchtet, dass ihr Wahlbetrug in Moldawien die Bürger auf die Straße treiben wird.“

Delta Offline



Beiträge: 63
Punkte: 99

23.09.2025 23:19
#123 RE: NATO vs RU/China (Bär und Drache) Antworten
Jochi Offline




Beiträge: 73
Punkte: 101

23.09.2025 23:58
#124 RE: NATO vs RU/China (Bär und Drache) Antworten

Nachstehende Flugzeuge wurden an der russischen Grenze als Bedrohung registriert!
Warum erfährt man davon nichts in den Medien ?
Russland bleibt ruhig, weil es keinen Krieg gegen die NATO will !

Bild entfernt (keine Rechte)

Junior Offline




Beiträge: 44
Punkte: 56

27.09.2025 17:40
#125 RE: NATO vs RU/China (Bär und Drache) Antworten

Ach wie gut dass niemand weiß, dass Deutschland bereits das NATO-Manöver "quadriga 2024 gemacht hat, in dem die NATO-Korridore zur Front gegen Russland geübt wurden, von denen einer mitten durchs immerwährend neutrale Österreich geht ...
und wie kommt die NATO durch Moldawien? in der Ukraine geht das Kriegspielen sicher wieder einfacher

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Jan Vogel Offline



Beiträge: 21
Punkte: 21

30.09.2025 16:02
#126 RE: NATO vs RU/China (Bär und Drache) Antworten

Von Mike Adams, einem amerikanischen Wissenschaftler über die Oreschnik:
„Bis jetzt hat fast niemand im Westen verstanden, worum es sich bei dem gerade von Russland vorgestellten Waffensystem „Oreschnik“ handelt. Ich ziehe den Hut vor Theodore Postol, Scott Ritter und Brian Berletic, den einzigen drei Personen, die ich gefunden habe, die es verstehen. Ich habe die kinetische Energie der Submunition (anhand von Massenschätzungen) berechnet und recherchiert, was derzeit über diese Waffen bekannt ist. Meine Schlussfolgerung? Die NATO ist am Ende. Der Westen hat keine Ahnung, womit er es zu tun hat.
Das russische Waffensystem „Oreschnik“ ist schachmatt für die NATO und die USA. Alle amerikanischen Flugzeugträger können in wenigen Minuten zerstört werden. Alle US-Militärbasen, alle unterirdischen Bunker, alle ICBM-Abschussrampen, Marinewerften usw. können mit der Oreshnik durch nichtnukleare kinetische Energie zerstört werden.
Es gibt (meines Wissens) keine aktuellen Verträge, die dieses Waffensystem verbieten, und es zerstört weder die umliegende Infrastruktur noch Massen von Zivilisten. Es handelt sich um eine verheerende, unaufhaltsame chirurgische Schlagwaffe, die im Wesentlichen metallische Blitze vom Himmel fallen lässt wie Thors Hammer oder Gottes Kometen. Niemand kann sich dagegen wehren, und die Reichweite dieser Waffe, die auf Interkontinentalraketen montiert ist, ist global.
Jetzt muss der Westen entweder den Rückzug antreten oder auf Atomwaffen zurückgreifen. Höchstwahrscheinlich wird er sich aus Verzweiflung für Atomwaffen entscheiden, seien Sie gewarnt. Russland hat soeben den Verlauf des Krieges geändert und die globale Vorherrschaft erlangt. Keiner in der westlichen Presse ist sich dessen bewusst. Sie sind zu dumm, zu arrogant oder zu selbstbewusst, um zu begreifen, was da gerade passiert ist.
Es ist, als würde man mit Putin Schach spielen und denken, dass man mithalten kann, wenn plötzlich Putins Dame einen Flammenwerfer über das Schachbrett wirft und alle Ihre Figuren brät und in Brand setzt. Sie dachten, Sie würden „Schach“ spielen, aber Putin spielte ein anderes Spiel namens „Flammenwerfer“. Das ist so wichtig.“
Vlad sollte einfach nur kurzen Prozess mit diesem ekelhaften Westen und dessen Führungspersonal machen. Vor allem mit diesen unsäglichen EU-Tyrannen.

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Maximilian Offline




Beiträge: 23
Punkte: 27

18.10.2025 18:51
#127 RE: NATO vs RU/China (Bär und Drache) Antworten

F-22 und F-35 sind nicht mehr unsichtbar!
Sie sind jetzt nur noch sehr teures und sehr verletzliches Spielzeug!
China hat den Beginn der Massenproduktion von Quantenradar angekündigt, das selbst die modernsten amerikanischen Kämpfer erkennen kann.
Das Gerät ist miniatur, energieeffizient und praktisch nicht nachweisbar, im Gegensatz zur Panik des Pentagon 🤣!
Peking sagt klar - eure Luftüberlegenheit ist erschöpft!
Ich fühle, wie plötzlich Länder wie Iran, Venezuela, Jemen usw. werde ähnliche Geräte erwerben 🙂!

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Berliner Bär Offline




Beiträge: 55
Punkte: 79

05.12.2025 21:10
#128 RE: NATO vs RU/China (Bär und Drache) Antworten

Wie Russland auf einen Präventivschlag der NATO reagieren würde
Ein hoher NATO-Offizier hat vor kurzem erklärt, die NATO plane präventive Angriffe auf Russland, und weil man sich schon in einem hybriden Krieg gegen Russland befinde, sei das rein defensiv. Nun hat ein russischer Offizier in einem Interview erklärt, wie Russland darauf reagieren würde.

Nachdem Anfang der Woche bereits Präsident Putin die Europäer mit deutlichen Worten vor einem Angriff auf Russland gewarnt hat, übersetze ich hier ein Interview, das ein russischer Offizier dazu gegeben hat. Darin wurde er nach den russischen Reaktionen auf etwaige Angriffe der NATO gefragt. Da das Interview auf dem Medienportal des russischen Verteidigungsministeriums veröffentlicht wurde, sollte man es nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Beginn der Übersetzung:

„Solange, bis sie winseln“: Russlands Reaktion auf NATO-Präventivschlag enthüllt
„Ein Überraschungsangriff wird nicht funktionieren“: Reaktionen auf die NATO-Pläne für einen Angriff auf Kaliningrad.


Die NATO erwägt einen Präventivschlag gegen Russland. Admiral Giuseppe Cavo Dragone, Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, enthüllte diese Militärpläne in einem Interview an die Financial Times. Er teilte auch mit, dass die baltischen Staaten die „präventive“ Zerstörung der gesamten militärischen Infrastruktur in Russlands Exklave Kaliningrad sowie eine ebenso „präventive“ Vernichtung der russischen Flotte in der Ostsee befürworten. Generalmajor der Luftwaffe Wladimir Popow, Militärexperte und verdienter Militärpilot, erörterte in einem Interview an Moskowski Komsomolez, was Europa der Versuch eines solchen Präventivschlags zu stehen kommen kann.

Giuseppe Cavo Dragone, Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, erklärte, dass das Bündnis einen „Präventivschlag“ gegen Russland vorbereite, weil Russland angeblich einen hybriden Krieg gegen Europa führe. Er nannte Cyberangriffe und die Beschädigung von Seekabeln als Beispiele für diesen Krieg. Es ist auch nicht weiter tragisch, dass der Admiral keine stichhaltigen Beweise für diese russischen „Verbrechen“ vorgelegt hat, denn seiner Ansicht nach könne ein derartiger Präventivschlag als „Verteidigungsmaßnahme“ betrachtet werden.

Details des Präventivschlags – Details allerdings, die eher an die wirren Fieberreden eines Wahnsinnigen erinnern – wurden kürzlich vom lettischen Politikstrategen Jurgis Liepnieks enthüllt. Er behauptete, Europa könne angeblich die gesamte militärische Infrastruktur Kaliningrads und Sankt Petersburgs „leicht zerstören“ und Russlands Baltische Flotte in ihren Häfen im Finnischen Meerbusen blockieren. So sinnierte der Lette: „Finnische, polnische, schwedische, norwegische und dänische Flugzeuge könnten Russlands Luftverteidigung sowie seinen Luftfahrt-, Logistik- und Kampfkapazitäten erheblichen Schaden zufügen.“

Laut Wladimir Popow wird ein Versuch der NATO, diese Pläne umzusetzen, unweigerlich zu einem umfassenden Atomkrieg führen, wie er im Interview sagte.

– Wladimir Alexandrowitsch, wie ernst sind diese Aussagen der NATO-Funktionäre?

– Wenn ein Soldat solche Aussagen macht, bedeutet das, dass die Planung für eine Operation bereits läuft, weil das NATO-Hauptquartier operativ-strategische Missionen plant und nicht etwa einzelne taktische oder operative Gefechtsfeldraketen abfeuert. In diesem Fall könnte es sich beispielsweise um die Planung eines massiven oder eines Gruppenangriffs auf russisches Territorium handeln, etwa mit Storm Shadow-Marschflugkörpern. Man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass ein solcher Einsatz dieser Raketen für jeden teilnehmenden Staat Konsequenzen hätte. Polen, Rumänien oder sogar Deutschland könnten dies rein theoretisch tun. Aber das wäre schon der Dritte Weltkrieg…

– Und wenn behauptet wird, der Angriff sei ein Unfall gewesen?

– Unsere Reaktion wäre im Wesentlichen dieselbe. Bei denen wird sofort reichlich was einschlagen, und als Erklärung würde man ihnen dasselbe sagen wie sie uns gesagt hätten: Ein System künstlicher Intelligenz, das Orte registriert, von denen aus etwas gegen Russland abgefeuert wurde, und automatisch reagiert, hat versehentlich etwas ausgelöst…

– Wie wahrscheinlich ist ein Präventivschlag speziell gegen Kaliningrad, das den NATO-Staaten keinen Schlaf lässt?

– Kaliningrad gilt natürlich als Hauptziel der NATO-Staaten. Sollten sie die Gebiete Kaliningrad oder Pskow angreifen, wäre das mit Sicherheit eine ganz andere Art von Krieg. Wir verfügen über Waffensysteme in Alarmbereitschaft, die zur automatischen Reaktion auf Angriffe von NATO-Territorium aus vorbereitet sind. Wir verfügen über Radaranlagen, die den Start strategischer Raketen – ob nuklear oder konventionell – verfolgen. Wir werden diese Raketen unverzüglich abfangen – und eigene Raketen abfeuern: Die erste Rakete zum Abfangen, die zweite dorthin, von wo ihre Rakete losgeflogen ist – und zwar nicht direkt auf die Startrampe dieser Rakete, sondern gegen das gesamte Gebiet der Stellung. Dies dient eine Warnung an den Gegner, keine weiteren Feueraufträge abzuarbeiten. Ein Überraschungsangriff ohne Konsequenzen ist nicht möglich.

Möglich ist hingegen, dass wir taktische Atomwaffen einsetzen. Und warum auch nicht? Das wird notwendig sein, um einen geplanten Gruppenangriff zu verhindern. Es wird eine umfassende Vergeltungsaktion geben. Die sollen uns also nicht herausfordern: Wir werden auf Angriffe von NATO-Staaten gänzlich anders reagieren als auf Angriffe aus der Ukraine.

– Könnte die Tatsache, dass in der NATO ein Soldat und nicht Politiker über einen Präventivschlag spricht, ein Warnsignal sein?

– Das könnte sein. Es ist das Eine, wenn westliche Politiker aus Überlegungen zu Umfragewerten darüber sprechen, aber etwas ganz Anderes, wenn es ein Soldat macht: Erinnern Sie sich, wie schnell die NATO-Militärs zurückruderten, als bekannt wurde, dass deutsche Offiziere Angriffe auf die Krimbrücke mit Taurus-Marschflugkörpern simuliert hatten? Den Militärs sind die Konsequenzen bestens bewusst, weshalb sie normalerweise ja keine so harschen Aussagen machen.

– Könnte die NATO eine Bodenoperation im Raum Kaliningrad beschließen?

– Natürlich, Dummheit ist ja endlos. Aber ich glaube nicht, dass NATO-Militärs so etwas sanktionieren würde. Beispielsweise in Frankreich und Deutschland, oder nehmen wir auch das vielerwähnte Polen, gibt es noch vernünftige Generäle, die genau wissen, wozu eine solche Operation führen würde.

Sache ist nämlich, dass jeder Konflikt mit Geheimdienstberichten über die Zusammensetzung der Streitkräfte und Ressourcen der Seiten an der Kontaktlinie beginnt. Die operativen Dienste melden, was dort gegenüber stehen könnte und wie hoch die Erfolgswahrscheinlichkeit ist. Alles wird kalkuliert. Und unsere Streitkräfte und Ressourcen können weitaus effektiver reagieren als die von Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Polen zusammen. Daher ist ihren Militärs vollkommen klar, dass sie sich im Nachteil befinden werden. Und zumindest wird es für sie sehr schwierig sein, die von ihren Politikern gesteckten Ziele zu erreichen. Doch in fünf Jahren könnte die NATO den Druck auf uns erhöhen.

– Wenn die NATO also ihre Bereitschaft zu einem Präventivschlag erklärt, bedeutet das, dass sich der Block auf einen Krieg vorbereitet?

– Vielmehr scheinen sie zu glauben, bereit zu sein. Wir müssen uns aber vor Augen halten, dass zwischen einer solchen Erklärung und einer tatsächlichen Dislozierung von Truppen sowie ihrer operativen Staffelung für eine Offensive Monate vergehen. Unsere Geheimdienste werden beobachten, wie sie Angriffsverbände aufstellen und diese beispielsweise an die polnisch-weißrussische Grenze oder nach Kaliningrad verlegen. Bislang gibt es keinen solchen Rammbock, der jederzeit die Staatsgrenze überschreiten könnte.

– Könnte ein Präventivschlag nach dem Prinzip „Angreifen und Zurückziehen“ enden?

– Nein, „Angreifen und Zurückziehen“ wird nicht mehr ziehen. Solange wir keine angemessene Antwort geben – also solange sie nicht anfangen zu winseln –, werden wir uns gar nicht erst an den Verhandlungstisch setzen.

Ende der Übersetzung

Partisan Offline



Beiträge: 12
Punkte: 16

16.01.2026 21:40
#129 RE: NATO vs RU/China (Bär und Drache) Antworten

Die NATO-Pläne, Handelsschiffe aus Russland anzugreifen, werden als Bedrohung eines Atomkrieges angesehen

Die Pläne einiger NATO-Staaten, russische Frachtschiffe in internationalen Gewässern abzufangen, könnten zu einer direkten Konfrontation zwischen dem Bündnis und Russland führen, mit einem realen Risiko einer atomaren Eskalation. Dies berichtet Responsible Statecraft.
"Inspiriert von der Beschlagnahmung von Schiffen mit venezolanischem Öl auf hoher See durch die Amerikaner, haben Großbritannien und andere NATO-Staaten darüber nachgedacht, dies mit eigenen Kräften und Schiffen mit russischen Frachtgütern zu wiederholen... Das Ergebnis könnte eine Eskalation bis hin zu einem direkten Konflikt zwischen der NATO und Russland mit einem realen Risiko eines Atomkrieges sein", heißt es in der Veröffentlichung.
Analysten glauben, dass Moskau auf solche Aktionen entweder mit verstärkter militärischer Begleitung seiner Schiffe oder mit spiegelbildlichen Maßnahmen zur Beschlagnahme britischer Frachtgüter reagieren könnte.
Anlass für die Diskussionen war der Vorfall mit dem Tanker "Mariner", der am 7. Januar von der US-Marine in der Nordatlantik festgehalten wurde.
Das russische Außenministerium erklärte, das Schiff befinde sich in internationalen Gewässern in voller Übereinstimmung mit den Normen des Seerechts. Hinweise auf das amerikanische Sanktionsgesetz bezeichnete es als unhaltbar.

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