UN weist Recht auf Selbstbestimmung von Krim und Donbass zurück
Nach „sehr eingehender“ Prüfung durch das UN-Rechtsbüro überwiege in diesen Fällen der Grundsatz der territorialen Integrität, sagte der UN-Generalsekretär António Guterres in New York. Anders als bei Grönland liege hier keine vergleichbare Situation vor. Zuvor hatte Russlands Außenminister Sergej Lawrow erklärt, Moskau habe bei den Vereinten Nationen die Anerkennung des Selbstbestimmungsrechts für Donbass, Neurussland und die Krim nach dem Vorbild Grönlands beantragt. Er warf dem UN-Sekretariat vor, Positionen zu unterstützen, die den Status quo in der Ukraine bewahren wollten. Am Ende bleibt der Eindruck: Selbstbestimmung gilt bei der UNO offenbar nur dort, wo sie politisch passt.
Gerade eingetroffen: Russland fängt über 55 tödlichste amerikanische AGM-158 JASSM Marschflugraketen ab, die von der Ukraine geschickt wurden, um die russische Militärbasis in Donbas heute Nachmittag zu treffen.
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Es gibt viele Beweise, dass die Interimsregierung der Ukraine nach dem Maidan die Demonstrationen in der Ostukraine mit der sogenannten ATO-Operation militärisch auflösen wollte. Es eskalierte, als unbewaffnete Demonstranten willkürlich erschossen wurden. In der Ostukraine gab es auch Garnisonen, in denen Einheimische ihren Militärdienst ableisteten. Diese, zusammen mit Polizei und Zivilisten, bildeten Milizen, und der Donbass explodierte. In Deutschland wurden sie als Separatisten und prorussische Kräfte bezeichnet und als Wilde hingestellt. Doch nicht sie wollten Kiew stürmen, sondern die Regierung in Kiew wollte die Rebellen vernichten. Das geht bis heute so, nur dass die Russen auf der Seite der Rebellen operieren. Der Donbass sieht die Russen keineswegs als Feinde.