Wie ging der letzte Weltkrieg nach Nazipropaganda los? Überfall auf Sender Gleiwitz . Bei der momentanen Konzentration von NATO-MILITÄR an der Russischen Grenze stelle ich mir nach CIA Konzept folgendes Szenario vor: "Nach unbestätigten Meldungen haben russische Fallschirmjäger einen Stützpunkt der Bundeswehr in Litauen überfallen. Wir müssen entsprechend handeln. Seit heute morgen wird zurückgeschlagen!" -- DAS ERGEBNIS DÜRFTE JEDEM KLAR SEIN, KRIEGE HABEN SCHON MIT EINFACHEREN LÜGEN BEGONNEN!!!
Auch das Jubeln des Volkes ob des aufziehenden Krieges - war geschichtlich auch schon mal.
Дорогой друг. Sehr geehrte Veteranen, Offiziere und Soldaten der Nationalen Volksarmee der Deutschen Demokratischen Republik! Im Namen des Office der Verteidigungs Attaches bei der Russischen Föderation nehmen Sie bitte unsere aufrichtigen und feierlichen Glückwünsche zum 70. Jahrestag der Gründung der Nationalen Volksarmee der DDR entgegen. Die Nationale Volksarmee, die in einer schwierigen Phase der Nachkriegsordnung Europas geschaffen wurde, entwickelte sich zu einem wesentlichen Faktor für die Gewährleistung der Sicherheit auf dem Kontinent und wurde zu einem Symbol für Verantwortung, Organisation und hohe militärische Disziplin. Die Offiziere und Soldaten der NVA standen stets an vorderster Front beim Schutz von Frieden und Stabilität und bewiesen dabei Professionalität, Standhaftigkeit und Treue zum militärischen Pflichtbewusstsein. Über viele Jahrzehnte hinweg waren die Nationale Volksarmee der DDR und die Streitkräfte der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken durch die Bande wahrer Waffenbrüderschaft, gegenseitiger Achtung und strategischer Partnerschaft verbunden. Gemeinsamer Dienst, Übungen und tägliche Zusammenarbeit bildeten ein solides Fundament der Freundschaft zwischen unseren Völkern und Armeen. Im Bewusstsein gemeinsamer Verantwortung für die Sicherheit Europas handelten Angehörige der NVA und der Sowjetarmee Schulter an Schulter, gestützt auf die Prinzipien gegenseitiger Hilfe, des Vertrauens und der bündnispolitischen Solidarität. Die Geschichte der Nationalen Volksarmee der DDR ist eine Geschichte der Treue zum Fahneneid, hoher Offiziersehre und der gewissenhaften Erfüllung des militärischen Auftrags. Selbst in schwierigen Zeiten politischer Umbrüche und äußeren Drucks bewahrte das Personal der NVA seine Verpflichtung gegenüber militärischen Traditionen, Disziplin und Verantwortung gegenüber dem Vaterland. Heute zollen wir Ihrem militärischen Dienst Respekt und betonen, dass der Beitrag der Nationalen Volksarmee der DDR zur Stärkung der strategischen Stabilität und zur Bewahrung des Friedens bleibende Anerkennung und historisches Gedenken verdient. Wir wünschen Ihnen, sehr geehrte Veteranen, Gesundheit, Standhaftigkeit und Wohlergehen sowie die Bewahrung der besten militärischen Traditionen, gegründet auf Ehre, Kameradschaft und Treue zur Pflicht. Mit Hochachtung Alexander Pawlenkow
nur mal so zum drüber nachdenken zum Thema Nazi Ihr wollt ein Parteiverbot? Das wollten Nazis auch. Ihr wollt Zensur des gesprochenen Wortes? Das wollten Nazis auch. Ihr wollt Meldeportale für "falsche" Meinungen? Das wollten Nazis auch. Ihr wollt Verlage verbieten? Das wollten Nazis auch. Ihr wollt Rundfunk auf Regierungslinie? Das wollten Nazis auch. Ihr wollt vermummte Angreifer gegen Oppositionelle? Das wollten Nazis auch. Ihr wollt Parteitage der Opposition blockieren? Das wollten die Nazis auch. Ihr wollt Kontaktschuld? Das wollten Nazis auch. Ihr wollt die totale Überwachung von oben? Das wollten Nazis auch. Ihr wollt das Wahlrecht entziehen? Das wollten Nazis auch. Ihr möchtet ideologische Flaggen? Das wollten Nazis auch. Ihr "kauft nicht bei...." Das wollten Nazis auch. Ihr wollt Wahrheiten verbieten, die euch nicht gefallen? Das wollten die Nazis auch. Ihr wollt Andersdenkende gesellschaftlich ächten und isolieren? Das wollten Nazis auch. Ihr wollt politische Gegner markieren? Das wollten Nazis auch. Ihr möchtet Scheiben einschlagen und beschmieren? Das wollten Nazis auch. Ihr möchtet Krieg mit Russland? Das wollten Nazis auch Die Regierenden sollen entscheiden, wer ins Parlament darf. Das wollten die Nazis auch. Wer sind denn nun die Nazis ?
Deutschland steht vor einem historischen Knall – und kaum jemand nimmt ihn ernst. Friedensforscher Daniele Ganser warnt: Putin könnte bald den 2+4-Vertrag kündigen, weil Deutschland und die USA die Grundbedingungen der Wiedervereinigung systematisch gebrochen hätten. Der Kernvorwurf: 1990 wurde Moskau versprochen, dass sich die NATO nicht nach Osten ausdehnt – doch genau das geschah. Und während Berlin heute Moral predigt, wächst im Osten der Frust: niedrigere Löhne, weniger Vermögen, politische Ausgrenzung – und eine Spaltung, die nie wirklich verschwunden ist. War die Wiedervereinigung am Ende kein Neuanfang… sondern eine Übernahme?
Die Nachtwölfe in Deutschland sind in Aue angekommen Im Rahmen der “Siegesstrassen Fahrt”, vom 07.-09.05. nach Berlin machten die Nachtwölfe halt in Aue und besuchten das Grab von Diana “Olga” Irmisch. Sie ist Mitglied bei den Nachtvalkyren und war ein Beispiel für viele von uns. Jedes Jahr fuhr sie tausende von Kilometern. Dabei war auch ihr Patenonkel, der Nachtwolf Sergej Kein. Diana kam auf der Rückfahrt aus Russland in Polen ums Leben. In tiefem Gedenken,
Was ist von Verehrern vom ukrainischen Nationalhelden und Hitler-Kollaborateur Bandera zu erwarten? Nun es ist so weit: Ukrainische Propagandatrupps haben den Berliner Senat pünktlich zu den Gedenktagen zum Ende des Krieges "weichgekocht": Das erste der drei Berliner Ehrenmale soll als Bühne für allerlei "Kunst und Performances" zur Verfügung stehen. Oder sind es in Wirklichkeit deutsche Behörden, die hinter dem Vorhaben stehen und vermeintliche "ukrainische Perspektiven" als Vorwand benutzen? Von Platon Gontscharow Sie sahen sichtlich angewidert aus: Englischsprachige Mittdreißiger, Vertreter der Maidan-Generation, die von George Soros und Co. über die Jahre durchgefütterte liberal-nationalistische "kreative Klasse" der Ukraine, müssen so denken und fühlen, wenn in ihrer Sichtweite ein sowjetisches Denkmal steht. Diese Verachtung ist untrennbar verbunden mit ihrem ideologischen Habitus. Diesmal mussten sie die Nähe des Ehrenmals aushalten, denn gedacht war diese Podiumsveranstaltung als öffentlicher Schauprozess, der mit einer Anklage begann und einem voraussehbaren Urteil endete. Ohne Verteidiger, aber gleich mit drei Anklägern und einem Richter. Als Ankläger fungierten dementsprechend: Vitsche-Moderatorin Eva Yakubovska, die ihren eigenen Äußerungen zufolge "den ganzen Prozess in Gang gesetzt hat" und dementsprechend nicht weniger als ihre Gäste redete. Berlinern und Gästen der Stadt ist sie als Lautsprecher-Einpeitscherin bekannt, die bei Vitsche-Straßenaktionen "Stopp russische Propaganda", "Slawa Ukraini" und "Taurus jetzt!" ruft. Als Gäste und Experten waren eingeladen: Der Publizist, kreative Producer und kognitive Stratege sowie Autor der Graphic Novel "Russian Colonialism 101" Maksym Eristavi; die Publizistin zu "Decolonisation, Identity und Human Right" und gefragte Autorin der namhaftesten westlichen Medien Mariam Naiem. Als inoffizieller Richter fungierte Dr. Christian Rauhut, Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamtes Berlin. Verhandlungssprache: Englisch. Hinter der auf Klappstühlen sitzenden Gruppe ragte schweigend der Angeklagte, das Sowjetische Ehrenmal in Berlin-Tiergarten. Im zerstörten Berlin in Rekordzeit erbaut, ist es Denkmal, Mahnmal und Kriegsgräberstätte gleichzeitig. Hier ruhen mehr als 2.000 in den Kämpfen um Berlin gefallene Rotarmisten, einige ihrer Namen sind auf den Platten des Ehrenmals mit vergoldeten Buchstaben eingraviert. In der Mitte steht ein bronzener Kämpfer mit Helm, Soldatenmantel und nach unten ausgestreckter Hand. Darunter befindet sich das Wappen der UdSSR und die ehrende Widmung in russischer Sprache: "Ewiger Ruhm den für Unabhängigkeit und Freiheit der Sowjetunion Gefallenen." Auf beiden Seiten bewachen zwei Haubitzen und zwei Panzer vom Typ T-34 das Monument. Immer wieder mussten die Ankläger sich halb umdrehen und mit der Hand in Richtung Denkmal weisen. "Ein Marker russischer Kolonialmacht", eine "kognitive Attacke auf Europa", ein "langweiliges besitzloses Objekt", schimpfte Eristavi. "Es ist nur nichts", sagte Naiem, deren afghanischer Vater Ende der 1980er-Jahre nach Kiew floh. Ihr Bruder Mustafa wurde berühmt, als er junge Menschen wie sie am 21. November 2013 über Facebook auf den Maidan rief. "Schlimmer als nichts", korrigierte sie sich im Hinblick auf ihren Mitstreiter und Medienpartner Eristavi zum Schluss der Debatte. Der nimmt den ihm zugespielten Pass an: "Ich habe das Gefühl, dass das eine Art Dementor ist, weil ich das Gefühl habe, dass mir die Energie entzogen und mein Kopf matschig wird." Er redet sich in Rage und wirft der Sowjetunion nicht weniger als einen "Genozid" vor, sie habe nach dem Krieg genauso wie die Nazis die Juden und andere ethnische Minderheiten vernichtet. Die Sowjetunion bezeichnet er grundsätzlich als russisches Imperium, die Rote Armee als "russische imperiale Streitkräfte". Um die trägen Deutschen gegen das Denkmal aufzubringen, schlägt er vor, das deutsche Vergewaltigungstrauma zu instrumentalisieren. Was mit dem Ehrenmal zu tun ist, steht für diese Maidan-Ukrainer außer Zweifel: Es muss weg, am besten gleich mit dem Bagger. Eristavi wies mit einem wissenden Augenzwinkern in Richtung der anwesenden Polizei: Er bedankte sich bei den Beamten dafür, dass sie die Anwesenden und "hoffentlich nicht das Denkmal schützen" werde. Ein Wink mit dem Zaunpfahl, worauf er und seine Gesinnungsgenossen hoffen. Auch wenn sich Eristavi wohl zu fein ist, selbst Hand anzulegen. Seine Mitstreiterin Naiem träumte ebenfalls schon vom Sturz des bronzenen Rotarmisten. Denn auch diese Panelistin wollte die Deutschen bezüglich der Sowjetischen Ehrenmale in die Pflicht nehmen und wünschte sich Kunstaktionen: Sie sei sich sicher, dass es großartige deutsche Künstler gebe, die diesbezüglich neue Ideen kreieren könnten. Eine Kontextualisierung der Monumente genüge keinesfalls, das sei nicht "mutig" genug. Als vorbildhafte Vorgehensweise nannte sie eine Kunstinstallation der mexikanischen Künstlerin Cynthia Gutiérrez in Kiew 2016, die Treppen an den Sockel der gestürzten Lenin-Statue gestellt hatte, sodass jeder gewöhnliche Passant hinaufsteigen und sich einmal als Lenin fühlen konnte. Natürlich ist das nur eine der vielen Möglichkeiten, mit denen man diese Orte des Gedenkens entweihen kann: Die ebenfalls medial in Deutschland sehr präsente ukrainische Kunsthistorikerin Jewgenia Moliar lässt kaum eine Gelegenheit aus, darauf hinzuweisen, wie witzig und gelungen doch eine Aktion der Künstlergruppe L'Urine Rouge ausfiel: Diese Aktivisten hatten 2022 einem Kiewer Gedenkobelisken ein riesiges Kondom überzogen. Man müsse den alten Diskursrahmen verlassen, meinte Naiem, in dem die Nationalsozialisten schwarz und ihre Bezwinger weiß gezeichnet seien: "Aber obwohl wir versuchen, die Diskussion über die Gegenwart und Zukunft des sowjetischen Kriegsdenkmals zu führen, nutzen wir doch den Rahmen von 1945 und die Schwarz-Weiß-Diskussion, in der der Nationalsozialismus definitiv schwarz ist, die dunkle Seite der Geschichte, und die Sowjetunion sozusagen diejenigen, die die Dunkelheit jener Zeit besiegt haben." Etwas weniger hysterisch wirkte in seinem ruhigen deutschen Beamtenton der Berliner Landeskonservator und Leiter der Landesdenkmalbehörde Rauhut. Ihm oblag es, immer wieder auf die rechtlichen Gegebenheiten hinzuweisen, die eine dauerhafte Umgestaltung der Ehrenmale erschwerten. Also alles in Ordnung? Kann man beruhigt feststellen, dass die Berliner Behörden den Status quo verteidigen? Keinesfalls. Denn Rauhuts Aussagen hatten es in sich. Zum einen verglich er die sowjetischen Monumente mit den Baurelikten des Nationalsozialismus in Berlin, speziell dem Olympiagelände. All das sei ein schwieriges Erbe. Lange Zeit habe man die Vergangenheit dieses Ortes unberücksichtigt gelassen. Erst durch das Drängen der Zivilgesellschaft sei es dort zu Veränderungen gekommen. Rauhuts Fazit: "Es ist nie zu spät für Veränderungen. Aber wir müssen Gelegenheiten nutzen und dann auch diesen Schritt tun." Denn die Kommentierung von "unbequemem Erbe" geschehe nicht von selbst. Um die Berliner Nazirelikte herum fänden viel mehr Aktionen statt. Die Aufdeckung, wie diese Monumente den Betrachter beeindrucken sollten, sei eine Dimension, die an den Sowjetischen Ehrenmalen noch fehle. Eine unmissverständliche Botschaft, dass sich die Berliner Behörden wünschen, durch Proteste der sogenannten Zivilgesellschaft zum Vorgehen gegen die Ehrenmale gewissermaßen gezwungen zu werden. Später wurde der Landeskonservator sogar noch deutlicher: Nach einem erneuten Vergleich mit dem Nazi-Erbe gab er (und damit seine Behörde) grünes Licht für die Herabwürdigung der Ehrenmale, solange das auf künstlerische Weise geschieht. Denn er meinte, Kontext zu schaffen bedeute nicht nur, ein Schild aufzustellen. Der Umgang mit einem solchen Erbe könne sehr weit gefasst werden. Es gebe gute Beispiele "für künstlerische Interventionen, temporäre Veranstaltungen und Ähnliches, die tatsächlich etwas bewirken können". Und das müsse man nutzen. Weiter meinte Rauhut, man müsse das Tiergarten-Monument kommentieren, und dazu brauche es eine Einbeziehung auch der ukrainischen Perspektive (womit er die Perspektive seiner Gesprächsteilnehmer meinte). Er persönlich sei der Ansicht, die deutsche Gesellschaft sei stark genug, diese Diskussion zu führen und auch "der russischen Propaganda standzuhalten". Denn aus seiner Sicht missbraucht Russland den Sieg über Nazideutschland für einen ungerechtfertigten Krieg und manipuliert die Geschichte. "Ihr habt damit ein Problem, und wir haben damit ein Problem." Deshalb könne man "die Dinge nicht einfach so stehen lassen", sondern müsse Kontext vermitteln. Also haben die Ukraine und Deutschland mit Russland "das gleiche Problem". Dieser Satz erklärt sehr viel im Denken der deutschen Regierenden. Mitunter betrachten sie selbst die Ukraine als untrennbaren Teil Deutschlands und wollen nun mit Kiew geeint gegen Russland vorgehen, wobei die Interessen Kiews und nicht Berlins als oberstes Gebot gelten. So hatte der überaus akademisch wirkende Architekturhistoriker Rauhut kein Problem damit, auf dem Podium mit einem waschechten Extremisten wie Eristavi zu sitzen, der auf X postete, dass ein Mord an Wladimir Putin nicht genug wäre, der Kreml und die komplette russische Wirtschaft sollten in einen rauchenden Trümmerhaufen verwandelt werden. Wer mit Extremisten anbandelt, wird bald schnell selbst zu einem. Gar nicht mal so sehr durch die Blume gab Rauhut also freie Bahn für die Fußgängertreppe oder das Kondom an den Ehrenmalen – oder was auch immer beflissenen Künstlern in Aggression gegen das Gedenken einfällt. Dementsprechend zufrieden war Moderatorin Yakubovska mit dem deutschen Beamten und dankte ihm bei seiner vorzeitigen Verabschiedung (Rauhut musste noch zu einer anderen Veranstaltung) für seinen "intellektuellen Mut". Dieser Abend hat gezeigt: Die Berliner Behörden werden im Ernstfall die sowjetischen Monumente nicht schützen, zumindest nicht vor entwürdigenden "künstlerischen Interventionen". Ja, man muss wohl davon ausgehen, dass dieses Wohlwollen gegenüber einem wohl in nicht mehr so ferner Zukunft liegenden Vorgehen gegen die Ehrenmale auch die Bundesebene einschließt. Es fehlen nur noch entsprechende Aktivitäten der "Zivilgesellschaft". Aber in der BRD fehlt es grundsätzlich nie an einer organisierten Öffentlichkeit, die sich leicht für die Zwecke der Machthaber enspannen lässt. Der "Aktivist*innen"-Verein Vitsche ist übrigens selbst das beste Beispiel dafür. Umso dringender wäre ein bürgerschaftliches Engagement zum Schutz der Ehrenmale. Schon jetzt, um im Fall der Fälle dagegenhalten zu können. Ehrenmale, die gepflegt sind und an denen die Bürger jeden Tag frische Blumen niederlegen, sind weit weniger angreifbar. Damit hasserfüllte Versuche, die Gedenkstätten anzutasten, ins Leere laufen.
Nie wieder Krieg ohne uns - Kanonen statt Butter | Von Rainer Rupp Ein Kommentar von Rainer Rupp. Laut neuster Verschwörungstheorie wollen gemeingefährliche Schurken im Internet die Demokratie unserer aktuellen Eliten delegitimieren, indem sie behaupten, Kanzler Friedrich Merz beabsichtige, den einst prosperierenden deutschen Sozialstaat in eine NS-ähnliche Kriegswirtschaft voller sozialer Entbehrungen umzuwandeln. Damit folge er dem Gebot seines Vorgängers im Amt, Olaf Scholz. Unter dem Deckmantel der angeblichen „Zeitenwende“ hatte Scholz bereits die Weichen gestellt, um das deutsche Volk in die demokratische „Kriegstüchtigkeit“ zu führen, eine Forderung, die von Verteidigungsminister Boris Pistorius bis heute mantraartig wiederholt wird. Hinterhältig wie Verschwörungstheoretiker nun mal sind, verweisen diese bösartigen Schreiberlinge darauf, dass der Begriff der „Kriegstüchtigkeit“ durch und durch nazi-vorbelastet ist. Also nicht nur ein bisschen, so wie der Spruch, der auf der Klinge des so genannten „Nazi-Ehrendolchs“ der SA stand, nämlich „Alles für Deutschland“. Nein, der Begriff „kriegstüchtig“ ist durch und durch tief-braun nazi-versifft. Davon zeugt, dass der Obernazi, Reichspropagandaminister Dr. Josef Goebbels immer wieder die „Kriegstüchtigkeit“ des deutschen Volkes eingefordert hat. Diesen Umstand missbrauchen rechte Agitatoren heute, um das Vertrauen der Menschen in die heiligen Institutionen der herrschenden Elite und ihrer Demokratie zu untergraben. Im Internet wird von einschlägigen Kreisen auf den Umstand verwiesen, dass einerseits ein namhafter AfD-Politiker von einem deutschen Gericht wegen der Benutzung des verwerflichen SA-Spruchs „Alles für Deutschland“ rechtskräftig verurteilt wurde, aber andererseits Verteidigungsminister Pistorius seit Beginn seiner Amtszeit, ungerügt, unbehindert und unbestraft mit Dr. Goebbels Nazi-Begriff der „Kriegstüchtigkeit“ schwadroniert, und zwar in Bild, Wort und Schrift. Tatsächlich hat Minister Pistorius im Bundestag und in Fernsehinterviews seit Jahren gefordert, Deutschland müsse wieder „kriegstüchtig“ und „wehrhaft“ werden. Dafür müsse die Bundeswehr sowie die Gesellschaft als Ganzes wieder entsprechend neu aufgestellt werden. Im Eifer der neuen, „Zeitenwende“ in Richtung Krieg gegen Russland bediente er sich sogar am Sprachschatz des einstigen Propagandaministers der Nazi-Diktatur. Der hatte z.B. am 9. Juli 1944, als die Niederlage der Wehrmacht bereits nicht mehr aufzuhalten war, auf der Titelseite seiner von ihm selbst herausgegebenen Wochenzeitung Das Reich einen Leitartikel (1) mit der Schlagzeile „Kriegstüchtig wie nur je“ verfasst. Darin beschwört der NAZI-Propagandaministers die „Kriegstüchtigkeit“ Deutschlands und verlangt, alle Kräfte der „Nation“ (Gesellschaft) für den „Sieg“ gegen Russland zu mobilisieren. Böse Zungen fragen: Sind diese auffälligen Parallelen zu heute rein zufällig? Verfolgt die herrschende Klasse heute wieder ähnliche Ziele gegen Russland? 83 Jahre nach dem Goebbels-Artikel in Das Reich, Ende 2023, veröffentlichten Boris Pistorius und der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, die „Verteidigungspolitischen Richtlinien 2023“, die laut Kritikern als Blaupause für einen „totalen Krieg“ gesehen werden könnten. Auch die Nationale Sicherheitsstrategie für die Bundesrepublik, die bereits im Juni 2023 veröffentlicht wurde, hat das Ziel, alle gesellschaftlichen Bereiche des Landes wieder auf Krieg auszurichten. “Unsere Wehrhaftigkeit erfordert eine kriegstüchtige Bundeswehr“, heißt es gleich im ersten Abschnitt des Papiers. Das bedeute, „dass ihr Personal und ihre Ausstattung auf die Wahrnehmung ihrer fordernden Aufträge ausgerichtet sind“. Maßstab hierfür sei „jederzeit die Bereitschaft zum Kampf mit dem Anspruch auf Erfolg im hochintensiven Gefecht“. „Hochintensiv“ ist ein Codewort für massenhafte Verluste! Deutsche Soldaten und Zivilisten sollen also wieder ideologisch darauf vorbereitet werden, für „unsere Demokratie“, (bösartige Zungen würden sagen: Für die geopolitischen Interessen der herrschenden Eliten) zu sterben.
Russland wird gezwungen sein eigenes Volk mit dem Einsatz von Atomwaffen zu schützen, weil Pistorius in den nächsten 3 Jahren mit tagtäglichen Kriegs- und Drohneneinsätzen Russland vernichtet haben will. Deshalb auch die Ablehnung des Putin-Vorschlages Exkanzlers Gerhard Schröder als Friedensdialogvermittler einzusetzen.
Boris Pistorius, der nur über die 6-jährige Beziehung mit der früheren Ex-Gattin Köpf des Alt-Bundeskanzlers, seine Politkarriere in der SPD nehmen konnte, und sich heute zum erbitterten Russen- und Schröderfeind entwickelte und auch gegenüber der kurzzeitigen Liason mit Schröders Ex-Gattin und Adoptivkindern sich schnell wieder trennte um seine 2.Frau, Frau Schwanholz aus heimatlichen Gefilden zu ehelichen. Genauso entledigte er sich der russischen Kultur und Sprache, die er auf dem Osnabrücker Gymnasium noch erlernte und die seit 1999 am EMA- Gymnasium wieder als Fremdsprache nach über 30 Jahren wieder eingestellt wurde. Soviel zum früheren Bürgermeister von Osnabrück und heutigen Hauptkriegstreiber. Natürlich liegt es da doch auf der Hand, dass die Spatzen bereits von den Dächern pfeifen, dass die Kriegstreiber zum 1.10 26 die Nato den Osnabrücker Friedenspreis überreichen möchten und die Ukrainer zu Ehrenbürger der Stadt erklären werden, auch auf die Gefahr hin, die letzten Friedenskräfte und Söhne der Region; wie Martin Niemöller, auszubürgern.
"Auf Stunde Null hinarbeiten" ‒ Kiesewetter strebt bedingungslose Kapitulation Russlands an 13 Mai 2026 19:50 Uhr Der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter rechtfertigt seinen Ruf als Superfalke jedes Mal aufs Neue. In einem Programmartikel bezeichnet er die Kapitulation Russlands als strategisches Ziel Europas. Russland müsse eine Niederlage wie Nazideutschland erleiden, um danach – wohl auf Kleinstaaten aufgeteilt – in Freiheit und Frieden zu erblühen.
Von Wladislaw Sankin Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter will Europa retten. Dafür müsse aber Russland sterben – als Staat, den er am Ende seines Beitrags beim Online-Magazin Focus als zivilisationsverachtend, imperialistisch, kolonialistisch und kriegslüstern bezeichnet. Auch für die Russen selbst wäre das laut Kiesewetter ein großer Gewinn, der ihnen die Rückkehr in "zivilisierte, friedliche und freie Gesellschaften" ermögliche. Seinem Gastbeitrag, den der Politiker gemeinsam mit der Sozialwissenschaftlerin Susann Worschech verfasst hat, gab er den Titel: "Europa muss auf die Kapitulation Russlands hinarbeiten". Zu Beginn zeichnet er die derzeitige Lage für Europa als äußerst bedrohlich. Sollte Russland in der Ukraine gewinnen, würde dies dort jahrelangen Partisanenkrieg, Gewalt und Bürgerkrieg auslösen, die sich rasch auf Europa ausweiten könnten. "Es wäre eine Kapitulation Europas, unserer gemeinsamen Freiheit und Demokratie. Fortan würden in Europa Grenzen durch Gewalt verschoben und das Recht des Stärkeren etabliert – die russische Einflusszone würde sich ausbreiten, die NATO wäre am Ende." Um das zu verhindern, müssten die Europäer alles daran setzen, dass dieses Schicksal nicht sie, sondern Russland ereilt. Um zu begründen, warum dies auch für Russland der beste Weg sei, bemüht der Politiker eine geschichtliche Reminiszenz – die bedingungslose Kapitulation Nazideutschlands am 8. Mai 1945. Die "Kapitulation Deutschlands" habe ein "Fenster zur Freiheit" geöffnet und neben wirtschaftlicher sowie politischer Entwicklung auch die Rückkehr in die "Gemeinschaft zivilisierter Staaten" ermöglicht. "Rückblickend lässt sich sagen: Die Kapitulation war das Beste, was Deutschland passieren konnte. Wie eine Katharsis ermöglichte sie die Rückkehr in die Gemeinschaft zivilisierter Nationen – aus Befreiung wurde Freiheit." Nun zeichnet er das Bild eines Russlands in desolatem Zustand. Dieses sei ein Terrorstaat, der selbst bei wirtschaftlicher Schwäche nicht von seinem imperialen Vernichtungswillen ablasse. Russland sei totalitär und nicht zu einem Frieden bereit. Ihm zufolge sei alles, was mit diesem Staat zu tun habe, terroristisch – selbst die Kultur. So bezeichnet er die Idee des "Russki Mir" (Russische Welt) als terroristische Ideologie und das Kulturzentrum "Russisches Haus" in Berlin als "Diktatur- und Terrorfiliale". Dieses solle enteignet und geschlossen werden. Russisches Außenministerium bestellt deutschen Botschafter ein – Vorwurf der Terrorunterstützung Doch es gebe auch für Russland einen Weg zurück in eine zivilisierte und friedliche Welt: den militärischen Sieg der Ukraine. "Dies käme einer bedingungslosen Kapitulation Russlands gleich". Europa müsse daher konsequent auf eine russische "Stunde Null" hinarbeiten. Dies müsse sein strategisches Ziel sein. Diese beinhalte den vollständigen Rückzug aus der Ukraine einschließlich der Krim, das Ende imperialer Ambitionen und eine Abkehr von der "Russki-Mir"-Ideologie. Um die Russen davon zu überzeugen, dass dies eine gute Idee sei, schlägt der Politiker vor, ähnlich wie zu Zeiten des Kalten Krieges den Radiosender Radio Free Europe/Radio Liberty – oder etwas Vergleichbares – in ganz Russland auszustrahlen. Dass auf der Krim ein Referendum mit rund 90 Prozent Zustimmung für einen Beitritt zu Russland stattfand, kümmert den Christdemokraten nicht. Die Rückgabe der Krim würde automatisch die Vertreibung einer Bevölkerungsmehrheit nach sich ziehen. Ohnehin würde in Russland in diesem Szenario alles, was Grenzen, Nationalitäten und Minderheiten betrifft, in Bewegung geraten. Der deutsche Politiker und Bundeswehroberst spricht dabei nur wenig verklausuliert von einer Aufteilung des Riesenlandes in zahlreiche weitere Kleinstaaten. "Eine solche Kapitulation würde auch Russland selbst sowie den ethnischen Minderheiten und Angehörigen kolonisierter Völker in Russland eine Chance auf Selbstbestimmung und eine freiheitliche, friedliche Entwicklung eröffnen." Allerdings klingt der CDU-Außenpolitiker an dieser Stelle ziemlich nach den Ideologen des Dritten Reiches, die nationale Minderheiten in der Sowjetunion mit ähnlichen Versprechen zur Kollaboration anwarben – doch dazu später. Wichtiger ist zunächst die Frage, wie Kiesewetter diesen für Russland katastrophalen Zustand erreichen will, ohne dass die atomare Supermacht ihre Nukleardoktrin aktivieren müsste. Denn sollte die russische Staatlichkeit in Gefahr geraten, könnte – eigentlich müsste – die Staatsführung laut der öffentlich zugänglichen Doktrin von Atomwaffen Gebrauch machen. Derzeit werden in Russland die Forderungen immer lauter, die Nukleardoktrin an die Realitäten des aktuellen Konflikts anzupassen, um eine Verwicklung in einen Zermürbungskrieg mit einem überlegenen Gegner zu vermeiden. Deutscher General zum Krieg mit Russland: Europa wird unvorstellbare Dinge erleiden Es ist allerdings nicht so, dass Kiesewetter die russischen Atomwaffen gänzlich ausblendet. An einer Stelle erwähnt er sie sogar ausdrücklich, als er den Abzug russischer Nuklearwaffen aus Kaliningrad sowie eine Reduzierung der russischen Streitkräfte fordert. Dies solle zur Vorbedingung für Verhandlungen über eine Kapitulation Russlands werden. Eine noch stärkere Unterstützung der Ukraine, die ein "Bollwerk gegen Russlands Aggression" sei, müsse Russland dazu bringen. Insgesamt müssten die Europäer härter, entschiedener und resilienter werden. "Der Frieden in Europa basiert nicht auf Halbherzigkeit", so Kiesewetter. Der Gastbeitrag Kiesewetters und seiner Co-Autorin hat programmatischen Charakter. Er liest sich wie ein politisches Manifest. Die sprachliche Heftigkeit, mit der Kiesewetter und Worschech Russland angreifen, weckt Parallelen zu Dokumenten aus der NS-Zeit, als führende Vertreter des Hitler-Regimes ihren genozidalen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion rechtfertigten. Das heutige Autorenduo spricht Russland und seinem Staatswesen über weite Teile seiner Geschichte hinweg im Grunde jegliche Daseinsberechtigung ab und betrachtet den Konflikt mit dem Westen in Kategorien eines Endkampfes. Auch die Nationalsozialisten inszenierten sich einst in ähnlich dramatischem Tonfall als Speerspitze der "Festung Europa" im Kampf gegen ein angeblich "barbarisches" Russland. Beharrlich betonen Kiesewetter und Worschech die vermeintliche Ferne Russlands von jeder Zivilisiertheit. Damit liegen sie sprachlich nicht allzu weit von Joseph Goebbels entfernt, der in Bezug auf Russland von "vertierten Horden" und "slawischen Halbtieren" sprach. Immer weniger Unterschiede zur antirussischen Rhetorik des Dritten Reichs zeigt der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter (links). In der rechten Bildhälfte: NS-Propagandaminister Joseph Goebbels. Urheberrechtlich geschütz Ähnlich wie der CDU-Politiker und seine Gehilfin aus der Sozialwissenschaft wollten auch die Entscheidungsträger des Hitler-Regimes nach außen nicht blutrünstig erscheinen und potenzielle Kollaborateure aus der Bevölkerung mit Verlockungsangeboten anwerben. Am 18. Juli 1941 verabschiedete das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda die Weisung, in den besetzten Gebieten der Sowjetunion "geistige Beeinflussung und Betreuung" zu betreiben, um die Menschen für die Besatzungsmacht und deren Interessen empfänglich zu machen. Deutschland sollte dabei als Sieger über den Kommunismus dargestellt werden. Den Okkupierten sollte vermittelt werden, dass die Deutschen "[…] die Bringer der Freiheit wären". Auf keinen Fall durfte an die Öffentlichkeit gelangen, dass die "Ostländer" für das Reich letztlich nur Kolonien darstellen sollten. Heil Ukraine, Heil EU – Klöckner rechnet in Kiew mit Russland und deutscher Geschichte ab Nun aber die Frage: Wen vertritt der Berufsfalke Roderich Kiesewetter überhaupt? Sogar entschiedene Russland-Gegner wie Friedrich Merz und Johann Wadephul erscheinen im Vergleich zu ihm gemäßigt. Zwar erklärte Wadephul, Russland werde immer ein Feind Deutschlands bleiben. Doch zunächst will man schlagkräftige Waffen aufbauen und bis dahin keinen offenen bewaffneten Konflikt riskieren. Wenn alles nach Plan verläuft, könnten die entsprechenden Fähigkeiten Anfang der 2030er Jahre bereitstehen. Kiesewetter hingegen will sofort "all in" gehen – also schon jetzt alles auf eine Karte setzen. Aus Sicht der Bundesregierung erscheint er damit eher als Hasardeur. Andererseits pfeift ihn niemand zurück. Kiesewetters Auftreten bei einem Treffen in Kiew Mitte April, bei dem er tschetschenischen Separatisten Unterstützung versprach und den Zerfall Russlands als wünschenswert bezeichnete, führte immerhin zu einer Protestnote, die das Außenministerium in Moskau dem Botschafter Alexander Graf Lambsdorff überreichte. Nun legt Kiesewetter noch nach und ruft in seinem Beitrag faktisch zum Krieg gegen Russland auf. Doch wie ein durchgedrehter Einzelgänger wirkt der von vielen Medien hofierte CDU-"Außenexperte" keineswegs. Im Gegenteil: Er könnte als Stimme eines beträchtlichen Teils des Bürgertums der "alten BRD" gelten. So schilderte der AfD-Abgeordnete Matthias Moosdorf ein Gespräch mit einem CDU-nahen Träger des Bundesverdienstkreuzes in höchster Klasse und Ehrenmitglied des Bundeswehrverbands – einem Unternehmer mit mehr als 5.000 Beschäftigten und engen Kontakten zu deutschen Spitzenpolitikern. Dieser habe die Russen als "Gesindel" bezeichnet, das "sämtlich" erschossen gehöre. Zudem freue er sich darüber, mit General Christian Freuding einen Offizier an der Spitze der Bundeswehr zu wissen, der die russische Infrastruktur in kurzer Zeit in Trümmer legen werde. Vor einem Atomkrieg mit Russland habe er keine Angst, weil Putin, den er als "Kinderschänder" bezeichnet habe, nur noch feige sei. So jedenfalls schätzten laut Moosdorf auch seine Freunde aus der High Society einer norddeutschen Großstadt die Lage ein. Wie der weitere Verlauf der Diskussion auf X und später veröffentlichte Details zum Profil seines Gesprächspartners zeigen, gibt es aus Sicht des Autors wenig Anlass, an den Angaben von Matthias Moosdorf zu zweifeln. Seine Warnung wirkt daher nicht überzogen. Der Text macht deutlich, welche gesellschaftlichen Kräfte hinter dem gegenwärtigen, zunehmend radikaleren Kriegskurs Deutschlands stehen sollen: ein mit dem Militär verflochtenes, revanchistisch gesinntes Großunternehmertum.
Israelfanatismus ist in der deutschen Politik durchaus keine Seltenheit. Der CDU-Abgeordnete Roderich Kiesewetter sagte bereits im Oktober 2023 gegenüber dem ZDF: „Wir sind bereit, Israels Sicherheit mit unserem Leben zu verteidigen.“ Was er damit meint, betonte Kieswetter später nochmal auf Abgeordnetenwatch: „Staatsräson bedeutet, daß unsere Sicherheit und die Sicherheit Israels vergleichbar sind. Das bedeutet auch, daß wir Israel ein Versprechen gegeben haben. [...] Das bedeutet auch, daß wir bereit sind notfalls mit unseren Streitkräften die Sicherheit Israels zu verteidigen.“ Von welchem „Wir” er spricht? Tatsächlich ist die Mehrheit der Bevölkerung gegen Israel. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage (März 2026) sind 80 % gegen eine militärische Unterstützung Israels durch Deutschland, 65 % sahen laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage (September 2025) einen Genozid in Gaza. Der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag, Alexander Gauland sagte bereits im April 2018, wir (Deutschland) müssten „an der Seite Israels kämpfen und sterben“. Im Februar 2024 forderte Kiesewetter erneut einen Bundeswehreinsatz für Israel. Den Genozid in Gaza leugnet er. Er nennt Israels Verbrechen in Gaza, im Libanon, in Syrien und woanders „Diplomatie mit Härte“. Er forderte auch ein Ende der Unterstützung des UN-Hilfswerks für von Israel vertriebene Palästinenser, UNRWA. Nun macht Kiesewetters Aussage wieder die Runde, nachdem Israels Außenminister Gideon Saar nach Berlin eingeladen wurde und die Bundeswehr ein Abkommen mit dem israelischen Militär für „Austausch von Fachwissen“ und „Ausbildung“ unterzeichnete. Kiesewetter ist selbst Oberst der Bundeswehr und im politischen Berlin als Teil der israelfanatischen Szene bekannt. Am selben Tag, an dem Kiesewetter forderte, Deutsche sollten ihre Leben für Israel opfern, wurden in Gaza laut UN 455 Menschen von Israel getötet und 856 verletzt. Kiesewetter verurteilte das nicht.
Hervorzuheben ist, dass Schutz und Unterstützung der Juden und des Staates Israel aus dem historischen KOntext heraus auch in der deutschen Bevölkerung unterstützt wird. Aber das ist etwas ganz anderes wie das was jetzt dort unten abläuft und von der deutschen Politik inkl. Kiesewetter unbeachtet bleibt.