Ausgezeichneter Spieß in der Heimatschutzdivision Mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr werden überdurchschnittliche Leistung sowie die treue Pflichterfüllung von Soldatinnen und Soldaten gewürdigt. Der Kommandeur der Heimatschutzdivision, Generalmajor Andreas Henne, zeichnet Oberstabsfeldwebel Denny Werner mit dem Ehrenkreuz in Gold aus. Der Spieß der Stabskompanie der Division hat sich jahrzehntelang auf seinem jeweiligen Posten voll ins Zeug gelegt und sehr gute Arbeit leistet. Das Heer gratuliert!
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Die Heimatschutzdivision wird zum 1. April 2025 aufgestellt und dem Heer unterstellt. Sie bündelt alle Heimatschutzkräfte der Bundeswehr unter einer zentralen Führung und sorgt für eine gezielte Ausbildung, bessere Einsatzkoordination und eine schnellere Reaktionsfähigkeit.
Die Heimatschutzdivision der Bundeswehr fasst alle bisherigen Heimatschutzregimenter und -kompanien zusammen und stellt eine eigenständige Struktur im Heer dar. Ihr Operationsraum ist ausschließlich das deutsche Staatsgebiet. Während das Feldheer im Verteidigungsfall vor allem an der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Ostflanke operiert, bleibt die Heimatschutzdivision innerhalb Deutschlands aktiv.
Die Heimatschutzdivision der Bundeswehr umfasst den Schutz Deutschlands, die Unterstützung ziviler Behörden und die Sicherung kritischer Infrastruktur.
Zu den Aufgaben der Heimschutzkräfte gehören:
Schutz der territorialen Integrität Deutschlands durch Sicherung von Verkehrswegen, Schlüsselstandorten und kritischer Infrastruktur Unterstützung ziviler Behörden gemäß Artikel 35 des Grundgesetzes bei Naturkatastrophen oder anderen Notlagen Host Nation Support für verbündete Streitkräfte, die sich in Deutschland aufhalten oder durch Deutschland verlegen Aufmarschunterstützung für NATONorth Atlantic Treaty Organization-Kräfte in einem Krisenfall Erhalt der inneren Sicherheit durch verstärkte Kooperation mit Polizei und Katastrophenschutz im Rahmen der verfassungsrechtlichen Möglichkeiten
Die Heimatschutzregimenter der Bundeswehr sind über ganz Deutschland verteilt, um im Krisenfall eine schnelle Reaktionsfähigkeit und umfassende Unterstützung im Inland zu gewährleisten. Aktuell bestehen Regimenter in - HSchRgt 1 Roth (Bayern), - HSchRgt 2 Münster (Nordrhein-Westfalen), - HSchRgt 3 Nienburg (Niedersachsen), - HSchRgt 4 Alt Duvenstedt (Schleswig-Holstein), ... auch für Meckpom - HSchRgt 5 Ohrdruf (Thüringen) und - HSchRgt 6 Möckern /Altengrabow (Sachsen-Anhalt)....auch für Berlin/Brandenburg
Divisionsstandort: Berlin in Julius-Leber-Kaserne. Größte Kaserne von Berlin nähe ex Airport Tegel.
Ein Heimatschutzregiment besteht jeweils aus einer Stabs- und Versorgungskompanie (Stabs-/VersKp; 1. Kompanie), einer Unterstützungskompanie (UstgKp; 2. Kompanie), einer Ausbildungskompanie (AusbKp; 3. Kompanie) und mehreren Heimatschutzkompanien, die zusätzlich eine regionale Bezeichnung tragen (z. B. 14./HSchRgt 1 „Schwäbische Alb“).
Jedes der sechs Heimatschutzregimenter besteht aus acht bis 15 Kompanien mit insgesamt etwa 800 bis 1100 Soldaten, was einer Bataillonsstärke entspricht. Die Heimatschutzdivision soll eine Stärke von 6000 Soldaten erreichen, was einer verstärkten Heeresbrigade entspricht. Heimatschutzregimenter früherer Heeresstrukturen zwischen den 1950er- und 1990er-Jahren bestanden aus mehreren unterstellten Heimatschutzbataillonen und hatten eine Stärke von 2800 bis 3200 Soldaten. Die Bezeichnung als Regiment folgt organisatorischen Gründen und bezeichnet in der aktuellen Struktur nicht mehr einen Verband in Regimentsstärke, sondern eine Führungsebene zwischen Brigade und Kompanie.
Die Motivation ist hoch - Objektschutz in Lehnin Die Heimatschutzkompanie 8 vom Heimatschutzregiment 5 trainiert auf dem Truppenübungsplatz Lehnin. 60 Soldatinnen und Soldaten beteiligen sich, die meisten von ihnen Reservistinnen und Reservisten aus Sachsen. Bei der Sicherung eines Gebäudes tauchen unbefugte Personen auf. Die Trupps nähern sich, stellen und durchsuchen die Unbekannten. Die Anforderungen werden im Verlauf der Übung immer komplexer – die Kompanie gerät sogar unter Beschuss. Am Ende des letzten Übungstages sind alle stolz auf ihre Leistungen, auch der Kompaniechef ist zufrieden mit den Ausbildungsergebnissen.
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