Gibts eigentlich Daten zu den Navi-Standorten FP Trollenhagen.? Ich denke, HLR war aus Osten. Den 1000m Punkt kann ich verifizieren und den 4000er bei Neuendorf. Neuendorf hatte auch das Funksendezentrum des JG. Dieses Funksendezentrum konnte mittels Postmietleitungen auch vom GS JG-2 Pragsdorf/Georgendorf genutzt werden. Es gab einige MOD-Leitungen und eine WT für Taste/Funkfernschreib. Sicher hat das FuTB-23 infolge des GGS auch von dort Funk betreiben können.
Was die FSM angeht, mal eine Übersicht mit Stand 1989. Trollenhagen wurde ja, als einer der wenigen NVA-Flugplätze, durch die Bundeswehr weiter genutzt, was natürlich auch Auswirkungen auf die FSM und ihre Standorte hatte. Bilder müßte ich erst mal heraussuchen...
Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
Der durch die Bundeswehr weitergenutzte Punkt war wohl der 1000 m Punkt an der Straße nach Neverin. In der Erinnerung habe ich noch das dieser Punkt von der Wache aus schnell erreicht war und es irgendwie an der Brauerei vorbei ging. So kommt nur der 1000 er oder 4000 er in Richtung Luisenhof in Frage. Luftbild sagt mir aber 1000 er. Untergebracht wurde hier durch uns die Empfangstechnik.
Die erste Maßnahme nach der Wende, in Bezug auf die Funknavigationsmittel, war die Stilllegung der Nahfunkfeuer, also der Stationen am 1000-Meter-Punkt.
Das neue Funkfeuer Neubrandenburg mit der Kennung "NRG" wurde, nach der Übernahme des ehemaligen NVA-Flugplatzes Trollenhagen durch die Bundeswehr, Anfang des Jahres 1993 in Betrieb genommen. Die Sendefrequenz war (ist immer noch) 357 kHz.
Ursprünglich, allerdings nur für kurze Zeit, war die Parzelle des ehemaligen Nahfunkfeuers der Nebenlanderichtung, der erste Standort der Station. Interessanter Weise, wurden auch die beiden, bisherigen Fernfunkfeuer des ehemaligen JG-2, mit ihren angestammten Kennungen und Frequenzen, bis Anfang des Jahres 1995 weiterbetrieben (siehe Karte Trollenhagen 1) .
Bereits im April 1993 wurde der Standort gewechselt und die Anlage zog auf die andere Seite der Bahn, ca. 400 m nordöstlich vom ehemaligen Fernfunkfeuer der Hauptlanderichtung. Ein erneuter Standortwechsel erfolgte Mitte des Jahres 1995 und die Station wurde auf die Parzelle des nunmehr abgeschalteten Fernfunkfeuers der Hauptlanderichtung umgesetzt. Anfang des Jahres 2001 wurde jedoch dieser Standort aufgegeben (und durch die Bundeswehr verkauft) und die Station zog erneut um, auf ihre jetzige Position, ca. 1000 m vor der Bahn 27. Dieser Standort ist identisch mit der Parzelle des ehemaligen Nahfunkfeuers der Hauptlanderichtung. @Andy hat also Recht.... ;) ;)
Die gesamte „Wechsel-Odyssee“ stellt sich bei GE wie folgt dar (siehe Karte Trollenhagen 2). Das kleine blaue Kästchen symbolisiert das NDB Neubrandenburg "NRG"...
Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
Da ist man wohl mehrmals hin- und her gezogen ... Verdammt wann war ich dort und wir haben die R-863 in die GDFL und den Empfängerschrank im Außenpunkt montiert ... es muss ja zwischen 1991 und Mitte 1993 gewesen sein. Der Bunker war damals im inneren total leer und neu renoviert. Wenn da wieder ein Funkfeuer auftauchte hat man es später dort montiert.
Für 2 Monate verlegte das JG 1979 nach Garz, weil in HLR die Punkte 1000er und 4000er neue Bunker FB-3 erhielten- sicher gleich mit der neuen Ausrüstung TAFS.
erst in 1984 soil der 1000er NLR in Truppeneigenleistung errichtet worden sein.
Auf youtube den NMP gefunden. Aufnahme soll von 2013 sein. Dafür Anlage noch gut in Schuss. Musste lachen als zum Schluss der Aufnehmende flincke Füße bekam. Schiss hamse doch. ;)
Das sieht mir verdammt nach einem, bisher unentdeckten, Lager für Atomwaffen aus. Allein die doppelte Umzäunung und dann noch die Unmenge an Schaltschränken . . . Unter der Anlage ein geheimer Führungspunkt - Einstig (getarnt!!) durch die orangen Kosettbrille. ;)
Eine Entdeckung von unschätzbarem Wert - ab jetzt muss die Geschichte des Kalten Krieges neu geschrieben werden!
Warum machst du dich so lustig darüber ? Ein Mitbürger, der offenbar wenig Ahnung von der Sache an sich hat, hat für viele andere (auch für mich) einen dieser Standardbaus dokumentiert. 23 Jahre nach dem Ende der NVA - dafür bin ich ihm dankbar.
Der Bund verkauft Teile des Flugplatzes. 2.500.000 qm Im Foto Grün gekennzeichnet. Die ca. 242,5 ha große, mit Dienst- und Unterkunftsgebäuden, Sheltern, Tower (Baujahr 2005) und technischen Infrastrukturbauwerken bebaute Fläche wurde bis 2014 als Flugplatz der Bundeswehr genutzt. Die Mehrzahl der Gebäude ist durch die NVA nach 1960 errichtet und teilweise von der Bundeswehr modernisiert worden.
Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
Flieger aus New York landet in Trollenhagen Gäste aus Amerika kommen auf dem Flughafen bei Neubrandenburg nicht so häufig an. Die Maschine, die jetzt von New York einflog, brachte einen Passagier nach Mecklenburg. Es war kein Flug zum Vergnügen. Mission erfüllt: Nachdem der Patient auf dem Flughafen Trollenhagen übergeben war, hob die Maschine Richtung Nürnberg ab.
Betreiber wollen Flächen kaufen Die Gesellschafter des Flughafens Trollenhagen bei Neubrandenburg wollen den zivilen Flugbetrieb mit dem Kauf der Betriebsgrundstücke jetzt langfristig sichern. Nach dem Landkreis haben auch die Stadtvertreter von Neubrandenburg dafür grünes Licht gegeben, wie eine Sprecherin der Stadt am Freitag sagte. Die Entscheidung sei in nicht öffentlicher Stadtvertretersitzung am Donnerstag gefallen. Die Flughafenbetreiber hatten diese Flächen bisher gepachtet, nun will die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die zum Finanzministerium gehört, diese Flächen aber verkaufen.
„Wir wollen den Flugbetrieb weiter sichern, weil dies für viele Unternehmen sehr wichtig ist“, erklärte Landrat Heiko Kärger (CDU). Eine Kaufsumme wurde noch nicht genannt. Die Bundeswehr hatte den einstigen Fliegerhorst Trollenhagen 2014 im Zuge der damaligen Bundeswehrreform endgültig aufgegeben. In dem Zusammenhang soll auch die ehemalige Kaserne im Umfeld des Flughafens künftig zivil genutzt werden, Käufer werden vom Kreis aber noch gesucht, hieß es.
Einer Untersuchung zufolge hängen Umsätze in Millionenhöhe für die Firmen vom Flugverkehr in der Region ab. Die Gesellschafter hatten den Flughafen zuletzt mit rund 360 000 Euro im Jahr unterstützt.