Ab 30. April 1981 wurde das KHG-57 auch in das DHS der Luftverteidigung eingebunden. Dafür wurde ganzjährig auf dem Gelände der FuTK 432 in Groß Molzahn ein Mi-24D stationiert. In den Monaten von April bis Oktober kamen die Standorte der FuTK 614 in Altensalzwedel (ein Mi-24D) und FuTK 613 in Athenstedt (ein Mi-8TB) hinzu. Die Durchsagen: "Start Hubschrauber Altensalzwedel (oder Athenstedt) hallte in den Sommermonaten oft durch die Rundspruchanlage des Gefechtsstandes.
1991 löste die Bundeswehr das Geschwader auf und formierte Reste zur Heeresfliegerstaffel-80. Die dann auch nur bis September 1994 existierte. Mit dem Abzug der GSSD/WGT endete auch die Sonderstruktur Ost der Bundeswehr.
Indienststellung der neuen Kaserne Basepohl war der 1.12.1974. Ein ein günstiges Gelände zur Flugabwehr für den Stab des MB V. Die Anbindung des Flugplatzes erfolgte später.
Die Kasernen entstanden auf Bodenreformland. Bei ihrer Errichtung mussten land- und forstwirtschaftliche Flächen weichen. Die meisten Baupläne der Gebäude innerhalb der Kaserne sind mit dem Jahr 1972 versehen und wurden vorwiegend vom VEB Zentrales Entwurfs- und Konstruktionsbüro des Ministeriums für Nationale Verteidigung, W.-Seelenbinder-Straße 97–99, 117 Berlin-Köpenick, Zweigstelle Stralsund erstellt.
1974 FunktechnischeKp-5 (FuTK-5) verlegt von Neubrandenburg nach Basepohl und wird Bataillon. 01.12.1974 Übergabe der Kaserne mit gleichzeitiger Indienststellung des Fla-Raketenregiments 5 (FRR-5), das Ausbildungsjahr 74/75 beginnt.
01.11.1975 Aufstellung Hubschraubergeschwader 54 (HG-54) laut Ministerbefehl. 25.11.1975 Die ersten zwei Mi-2 und vier Mi-8T landen in Basepohl und die Aufnahmebereitschaft des Flugplatzes ist hergestellt. 01.05.1976 FRR-5 nimmt erstmals an der Parade in Berlin teil. Februar 1977 HG-54 bekommt die ersten Mi-8TB. 01.12.1977 Bewegliche Fla-Raketentechnische Basis (BFRTB-5) wird aufgestellt. 01.03.1978 FRR-5, Namensverleihung „Bernhard Bästlein
August 1978 HG-54 übernimmt die ersten Mi-24D. 1978/79 HG-54 unternimmt 24 Rettungsmissionen während der Schneekatastrophe zum Jahreswechsel. 01.03.1980 HG-54 erhält den Traditionsnamen „Adolf von Lützow“. 01.03.1981 FRR-5 wird Träger des Kampfordens für Verdienste um Volk und Vaterland in Gold, verbunden mit „Vorbildliches Regiment“. 30.04.1981 HG-54 wird integriert in das Diensthabende System (DHS
01.12.1981 Mit dem Beginn des Ausbildungsjahres 81/82 wird das HG-54 in Kampfhubschraubergeschwader 57 umbenannt. Und zum 30.09.1982 dem FOFAFK als Geschwader der Armeefliegerkräfte zur Luftunterstützung der 5. Armee NVA unterstellt: FOFAFK = Führungsorgan Front-und Armeefliegerkräfte
26.02.1983 BFRTB-5, Namensverleihung „Reinhold Pretzsch“ 1983 Die 3. Staffel KHG-57 bildet Piloten der Volkspolizei auf Mi-2 aus. Polizei soll auf Mi-2 umgerüstet werden. 1984 Inbetriebnahme des Eisenbahnanschlussgleises mit Kopf- und Seitenrampe 1984 FuTB-5, Namensverleihung „Friedrich Dethloff“ 15.07.1986 Inbetriebnahme des Mi-24-Simulators PTW-241 01.12.1986 KHG-57 wird umbenannt in KHG-5. 15.12.1989 KHG-5 erhält den ersten Mi-24P von zwölf. 07.02.1990 Eine Mi-8TB und eine Mi-2 werden zum Rettungshubschrauber für die SMH umgerüstet.
1990 Verteidigungs- und Abrüstungsminister Eppelmann storniert die Bestellung eines Kampfhubschraubers Mi-24W, der als Ausbildungsgerät vorgesehen war. 02.10.1990 Auflösung der NVA
03.10.1990 FRR-5, die erste Unterstützungsgruppe erreicht den Standort: Major Gentsch und OFw Brandt aus dem damaligen Flugabwehrgeschwader 36, Bremervörde.
15.03.1991 Die zweite KdrGruppe mit Oberstleutnant Liedtke, Maj Schiemenz, Carsten; Maj Lehmann, Helmuth erreicht das FRR-5.
März 1991 Instandsetzungsregiment 41 (InstRgt 41) mit seiner St/StKp, sowie die 1./InstBtl 410 und 3./InstBtl 410 werden hier aufgestellt. 25.04.1991 Einrichtung des „StOSanZ Übergang Ost“. Aus dem Med-Punkt wird Standortsanitätszentrum. 01.05.1991 Heeresfliegerstaffel 80 (HFlgStff 80) entsteht aus KHG-5 und FTB-5, und eine Flugplatzkommandantur 801 (FlgPlKdtr 801) wird eingerichtet, die Truppenfahne wird übergeben; FlgPlKdt wird Hauptmann Hirschmann, Peter später Hauptmann Manns. 30.06.1991 FuTB-5 und BFRTB-5 sind aufgelöst und das Personal wird dem FRR-5 zugeordnet. 01.07.1991 3./InstBtl 802 wird aufgestellt. 01.07.1991 Aufstellung Kasernenfeldwebel Basepohl zur Unterstützung des Kasernenkommandanten: HptFw Kunisch, Hans-Georg 01.10.1991 FlaRgt 80 wird aufgestellt. 01.10.1991 Aufstellung Zahnarztgruppe Basepohl 05.12.1991 FlaRgt 80, Aufstellungsappell und erhält die Truppenfahne. Die ersten beiden FlakPanzer „Gepard“ werden übergeben.
25.05.1992 Offizier-/Unteroffizierheimgesellschaft Standort Basepohl e.V., der eigenbewirtschaftete Geschäftsbetrieb wird eröffnet. 22.06.1992 FlaRgt 80 wird der Truppenmarsch „Des Großen Kurfürsten Reitermarsch“ von Cuno Graf von Moltke wie beantragt zugeteilt. 05.11.1992 240 Rekruten der Bundeswehr legen erstmalig das feierliche Gelöbnis ab. Etwa 450 Gäste verfolgen das militärische Zeremoniell.
23.01.1993 Kaserne erhält den Namen "Kaserne Mecklenburgische Schweiz" (BMVG FüH I 3 Az. 35-08-07). Mai 1993 InstBtl 802 mit der 1. und 5. Kompanie verlegen von Potsdam-Eiche nach Basepohl. 04.10.1993 Bundesverteidigungsminister Volker Rühe besucht die Kaserne. 10.11.1993 1. „Tag der Schüler“, ca. 900 Schüler besuchen die Kaserne. 02.05.1994 Mannschaftsheim wird nach Rekonstruktion eröffnet. 1994 Tankstellengebäude wird nach Neubau übernommen. 01.07.1994 FlaRgt 80 wird umbenannt in PzFlakRgt14. 01.07.1994 InstBtl 802 wird zu InstBtl 142. 01.07.1994 Aufstellung Truppenverwaltung (TrVerw) Stavenhagen 14.09.1994 FLY OUT Heeresflugplatz Basepohl 17.11.1994 Erstes öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr auf dem Stavenhagener Marktplatz mit 360 Rekruten und ca. 2000 Besuchern. 21.12.1994 3./Führungsunterstützungsregiment 80 verlegt von Neubrandenburg in den freigezogenen Tower und verbleibt bis zum 30.09.1997. 31.12.1994 HFlgStff 80 wird aufgelöst. März 1995 Flugsimulator Mi-24 wird demontiert und geht ins Museum. 14.08.1995 Ausbildungswerkstatt des Heeres in Basepohl wird eröffnet, 1. Lehrjahr beginnt mit 12 Azubis, die zu Kommunikationselektronikern ausgebildet werden, Leiter ist Herr Wilhelm, Werner. 1996 Eröffnung der neuen Sportanlagen mit Groß- und Kleinspielfeld, 400-m-Kunststoffbahn, Kugelstoßanlage, Weitsprung, Sporthalle mit Kraftraum. Beachvolleyballanlage kommt im Jahr 2000 hinzu. 08.06.1996 Schornstein von Heizhaus I wird um 13.00 Uhr gesprengt. 09.08.1996 2. Tag der offenen Tür 01.10.1996 2./InstBtl 142 und 3./InstBtl 142 verschmelzen zur 3./InstBtl 142. 01.01.1997 PzFlakRgt 14 scheidet aus dem Kommandobereich WBK VIII/14. PzGrenDiv aus und wird dem WBK VII/13. PzGrenDiv in Leipzig unterstellt.
23.06.1997 PzFlakRgt 14, PzFlakAbt 141 und 142 werden durch BrigGen Edler v. Löw in Bataillone umbenannt. 01.10.1998 StOSanZ gliedert sich um, Leiter StOSanZ ist Oberfeldarzt Rabe, Jürgen. 03.07.1999 3. Tag der offenen Tür 13.08.1999 PzFlakRgt 14 schließt mit der Stadt Stavenhagen einen Patenschaftsvertrag. 08.07.2000 4. Tag der offenen Tür 01.11.2000 Ausbildungswerkstatt des Heeres erhält einen neuen Leiter: Herr Krüger, Helge. 29.01.2001 Die politische Entscheidung der Kasernenschließung fällt! 02.04.2002 InstBtl 142, Major Karrasch, Dietmar wird mit der Führung des Bataillons beauftragt und wird vom StOÄ zum KasKdt bestellt. 12.09.2002 Letztes öffentliches Gelöbnis in Stavenhagen mit einem „Tag der Information“ 01.10.2002 Zivilgewerbliche Wache übernimmt den Wachauftrag. 01.01.2003 InstBtl 142 wird zu LogBtl 142 (1./- + 2./-). 01.01.2003 Regionales Instandsetzungszentrum (RIZ) entsteht und sein Leiter wird OLt Egge.
31.03.2003 PzFlaKRgt 14 ist aufgelöst! April 2003 Ausbildungswerkstatt des Heeres zieht nach Neubrandenburg – Trollenhagen um. 21.01.2005 Oberstleutnant Gutzmann, Axel wird Kommandeur LogBtl 142 und Standortältester. Die Übergabe nimmt der Kommandeur der PzGrenBrig 41, Oberst Niebecker, vor. 31.01.2005 Der Flottenarzt des Leitsanitätszentrums 120, Dr. Sven Andresen, übergibt das Standortsanitätszentrum von Oberfeldarzt Jürgen Rabe an Oberstabsarzt Jens Drews. 31.03.2005 Auflösung StOSanZ Basepohl
Ein Hundeführer der Wachkompanie des Fliegertechnischen Bataillions 54 auf Streife auf dem Flugplatz Basepohl an einem Wochenende im Sommer 1982 oder 1983.
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