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Dieses Thema hat 9 Antworten
und wurde 136 mal aufgerufen
 Funksicherstellung/Funknetze
Maik Offline



Beiträge: 72
Punkte: 112

20.05.2024 17:07
Feld-Funksendezentrum Sponholz Antworten

Thema Sponholz ist abhanden gekommen. Machen wir es nochmal neu. Gehört ja schließlich zum NFB2.

Bis in die 80ger Jahre hinein tauchte immer wieder ein Funksendezentrum Sponholz auf.
Eventuell bekommen wir ja jetzt über dieses Forum Wissen dazu vermittelt.
Der Sage nach arbeitete Sponholz bereits für den (alten) GS-33 Trollenhagen, als dieser noch im Keller Stabsgebäude der 3. LVD in Trollenhagen war.
Mein FSA-4 war in der Hochzeit von Sponholz noch nicht. Sponholz war quasi der Vorläufer mit mobiler Technik.

Klarofix Offline




Beiträge: 62
Punkte: 77

20.05.2024 17:10
#2 RE: Feld-Funksendezentrum Sponholz Antworten

Andy schrieb mal dazu:
Im Wald bei Sponholz gab es wirklich eine Sendestelle ... wir waren dort einmal anlässlich einer TGK = Technische Gerätekontrolle ...
Machte alles einen desolaten Eindruck (hoffentlich liest keiner von damals mit ....) und die Krönung war das mein Olt mit dem Stuhl auf der Station zusammenbrach ... Die Erinnerung langt nur noch für eine R-140 mobil

Felix Offline



Beiträge: 45
Punkte: 69

20.05.2024 17:13
#3 RE: Feld-Funksendezentrum Sponholz Antworten

Zwischenzeitlich sind wir ja soweit:

zum Zeitpunkt X ( ca. 1957/58) wurden Gefechtsstände der FD/LVD geschaffen oberirdisch-- für 3. FD/LVD in Baracke auf Flugplatz Trollenhagen-
zum Zeitpunkt Y wurden Wechselgefechtsstände als Ausweich für diese Gefechtsstände geschaffen: hier Sponholz für Trollenhagen-
Diese Variante galt bis Pragsdorf dann WGS wurde.
Sponholz wurde auch mit Funksendemitteln ausgestattet.

Später mit Pragsdorf als WGS verbunkert-- blieb Sponholz das Feldfunksendezentrum des WGS-- da hatte Pragsdorf noch keinen Zugriff auf das Sendezentrum JG-2 bei Neuendorf--- daher sehe ich R-140 in Sponholz für eine gängige Variante...

So das Funksicherstellung durch Nachrichtenkompanie/ nachfolgend NB-33 als gesichert galt.

abel Offline



Beiträge: 42
Punkte: 85

20.05.2024 17:15
#4 RE: Feld-Funksendezentrum Sponholz Antworten

@boldi schrieb mal:
Da ich von November 1970 bis April 1773 im NB 33 (Trollenhagen und Sponholz) als Uffz/Ufw gedient habe, werde ich mich in nächster Zeit wieder melden.

Mark Offline



Beiträge: 51
Punkte: 103

20.05.2024 17:16
#5 RE: Feld-Funksendezentrum Sponholz Antworten

@marmorstein12 schrieb einst:
auch ich war in Sponholz aber leider nur 3 Wochen glaub ich und zwar im August 1971. Da gab es nur die R820 die mit Trollenhagen verbunden war. Danach bin ich nach Trollenhagen zum NB33 versetzt worden. Der Stabschef war ein Oberstleutnant Grund.

Negativ1- 945 Offline



Beiträge: 23
Punkte: 59

20.05.2024 17:18
#6 RE: Feld-Funksendezentrum Sponholz Antworten

Hallo , zu meiner zeit (1971/72) war Sponholz gut in "Schuß". Jeder fängt mal klein an und es gab eine Zeit vor DNF.

Bonsai Offline




Beiträge: 32
Punkte: 48

20.05.2024 17:20
#7 RE: Feld-Funksendezentrum Sponholz Antworten

In diesem kleinen Objekt lag das Funksendezentrum für den GS in Pragsdorf, aber auch für GS Cölpin. Die Mannschaft (rund 20 Uffze und Soldaten) war auf Grund der unterschiedlichen Zugehörigkeit der GS auch zusammengewürfelt aus Leuten der FuTK-231 und dem NB-33.
Jedenfalls wurde Funkverbindung (KW) mit den vier FuTK des FuTB-23 aufrechterhalten.
Absicherung des Flugfunks wurde ebenfalls über das Funksendezentrum durchgeführt. Die UKW-Stationen wurden dazu vom GS in Pragsdorf aus fernbesprochen, die technische Betreuung der Technik wurde von uns in Sponholz abgesichert.
Zusätzlich die Funkverbindungen für GS Cölpin zu allen FRR,FuTB, JG und zum ZGS sowie zum GS Wittstock.
Insgesamt standen da anfangs zwei, später 4x R-140, zwei oder drei R- 118 BM und 118 BM3 und eine R-154 sowie UKW-Technik R-824, R-831 .
Die R-118 wurden 1975 eingemottet .

Der kleinen Außenpostenshatte hatte so seine Vorteile :
Alle 2 oder 3 Tage 24 Stunden DHS-Dienst. Zwischendurch Wartunsgarbeiten und ein wenig Funkausbildung .
Also stressfrei im Wald gelebt.
Wie bereits andere Kollegen hier berichteten, war auch die Sponholzbesatzung ein Schießplatz oder Marschieren und Exzerzieren unbekannte Größen.

Vom Objekt in Sponholz ist nun außer einer vor Jahren angelegten Kiefernschonung im Wald kaum noch was zu sehen.

Also war der ursprüngliche Ansatz eines Funksendezentrum für GS-33 schon richtig.

Mit Einrichtung der Funksendestelle Ullrichshof wurde das Funksendezentrum Sponholz überflüssig und auch das FuTB-23 Pragsdorf nutzte das Funksendezentrum des JG-2 Neuendorf.

Lopaka Offline



Beiträge: 36
Punkte: 60

20.05.2024 17:21
#8 RE: Feld-Funksendezentrum Sponholz Antworten

Für die Zeit als erstes Funksendenzentrum und WGS 3. LVD ist der Such-Kreis richtig gesetzt.
Später ( 70ger /80ger) war von der Landstraße aus ein eingezäuntes Areal mit Antennenfeld zu sehen- also als Sendezentrum dann nicht mehr direkt die Mühle.
Wir wollen aber noch mal hinfahren und schauen wo das Antennenfeld genau stand. Denn damals wurde es nur im vorbeifahren zur Kenntnis genommen ohne Prüfung was wie wo.

Nordstern Offline



Beiträge: 22
Punkte: 26

20.05.2024 17:23
#9 RE: Feld-Funksendezentrum Sponholz Antworten

Die R-118 (an sich) liefen dann später bei den Armeefliegerkräften und JBG. Wurden also noch gebraucht.

Funkerpaul Offline



Beiträge: 55
Punkte: 112

20.05.2024 17:25
#10 RE: Feld-Funksendezentrum Sponholz Antworten

Laut Gefechtsauskunftsdokumente CNF standen in Sponholz stationär - also in festem oberirdischem Bauwerk -
KW-Sender 4x KN1E und für Flugfunk des GS JG-2 noch 3x R-831Ms und 1x R-834 .

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