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Objekt Eggersdorf/Strausberg
von Steffen In der Kategorie Objekt Eggersdorf am 28.12.2021 um 18:01 Uhr

Vorgeschichte Objekt Eggersdorf

Kartenmaterial des Jahres 1951 zeigen im Bereich südwestlich des Bahnhofes Strausberg-Vorstadt nur Wald .
Zu dieser Zeit dufte dort kein milit. Objekt existiert haben.

In Kartenmaterial des Jahres 1954 mit Druck 1957 des MfNV zeigt dort bereits eine Kasernenanlage.

Strausberger Bürger erinnern sich, dass ab Mitte 1952 der Bau dieser Kasernenanlage begann.
Es liegt die Vermutung Nahe, dass dort die sicherstellenden Einheiten für den Stab der KVP Strausberg/Nord untergebracht werden sollten.

Etwa 1953 begann die Nutzung der Kaserne.
Soweit sich deren Nutzung durch Zeitzeugen und Dokumente zurückverfolgen lässt, waren nach Abschluss der Bauarbeiten u.a. folgende Einheiten in dem Objekt:
eine sich in Aufstellung befindliche S5-Einheit der KVP ( Flak-Regiment der KVP - später Flak-Regiment NVA)
eine D2-Einheit der KVP ( Nachrichtenzentrale).
eine Wacheinheit zur Bewachung ders Stabes der KVP in Strausberg/Nord ( Wachregiment der KVP)
eine Kfz-Einheit der KVP ( Kfz-Regiment)

Wer wann welche Gebäude nutzte, ist derzeit nicht bekannt.

Interessant dabei ist, dass bereits die KVP dort eine Flak-Einheit zum Schutze der Kasernenanlage in Strausberg/Nord stationierte.
Im Organisationsplan der KVP von 1955 erfolgte die Bezeichnung als S5-Kommando mit dem Kommandeur Major Rudi Bräutigam.
Dieses S5-Kommando der KVP wurde ab 01.03.1956 die Grundlage zur Aufstellung des ersten Flak-Lehr-Regiments der Luftverteidigung als Stammregiment für eine neu aufzustellende Flak-Division. Diese 1. Flak-Division wurde zum 10.12.1956 in der Kaserne aufgestellt.
Stab und Regiment dieser 1. Flak-Division befanden sich dann in dieser Kaserne. Erster Kommandeur der Flak-Division wurde Oberstleutnant Rudi Bräutigam.
Der Stab der 1. Flak-Division befand sich bis 1957 in diesem Objekt und verlegte dann nach Frankenberg im Platz für das neue Kommando der LSK/LV zu machen.
Das Flak-Regiment-13 wurde 1959 nach Brandenburg/Havel verlegt- mithin gab es für eine bestimmte Zeit das Kdo LSK/LV und das Flak-Rgt-13 gemeinsam in der Kaserne.

Auch das Kfz-Regiment verlegte aus der Kaserne Eggersdorf fort- hin nach Strausberg/Nord in ihrem als Kfz-Regiment-2 bekannten Standort.

Für das Wachregiment wurde schrittweise eine neue Kaserne errichtet, das sogenannte Objekt V ( röm. fünf).
Diese Aktion erfolgte in den Jahren 1962 bis 1965. Damit kam es auch zur Errichtung der dortigen Unterkunftsgebäude 1-3, des dortigen Stabsgebäudes, der Funktionsgebäude, Wache zur Tasdorfer Strasse, Küche, Speiseräume.
Dabei erhielt das Wachregiment einige von ihr bereits genutzte Garagen der Bausausführung 1952/53 mit einbezogen.
In den Jahren 1972/73 erfolgte die Errichtung des Unterkunftsgebäudes 4.
Diese Kaserne wurde mittels Zaun und Toren an den Objektstrassen von der Kaserne der LSK/LV abgetrennt.

Die mit dem 01.03.1956 neu gebildete Verwaltung Luftverteidigung wurde im Bestand des Ministerium für Nationale Verteidigung in Strausberg/Nord gebildet.
Insoweit war 1957 die Kommandostelle der Luftverteidigung von Strausberg/Nord nach Strausberg-Vorstadt im Rahmen der Bildung des gemeinsamen Kommando Luftstreitkräfte und Luftverteidigung zu verlegen.


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3.LwDiv
von novum In der Kategorie 3. Luftwaffendivision am 16.12.2021 um 18:20 Uhr

Die 3. Luftwaffendivision bestand als Verband der Luftwaffe von 1963 bis 1994.
Im Jahre 1970 erfolgte die Verlegung des Kommandostabes von Münster nach Kalkar- wo die 3. Luftwaffendivision am 01.04.1994 außer Dienst gestellt wurde.
In Kalkar wurde an gleicher Stelle das Luftwaffenkommando Nord gebildet.
In der 3. Luftwaffendivision der Bundeswehr waren die Luftangriffsmittel gebündelt.

Zum 01.04.1994 wurde die 3. Luftwaffendivision an Stelle der 5. Luftwaffendivision neu aufgestellt.
Die 3. Luftwaffendivision residierte vorerst mit dem Kommando 3. LwDiv weiter in Eggersdorf/Strausberg und verlegte bis 1995 an den neuen Standort Berlin-Gatow.

Die 3. Luftwaffendivision unterschied sich erheblich von den Übergangsstrukturen der 5. Luftwaffendivision.
Bis Ende 1994 musste dem Vorhandensein von russischen Truppen in Ostdeutschland berücksichtigt werden- mit den Auswirkungen der gesonderten Einsatzunterstellung zum Gefechtsstand LV-Sektor 5 Fürstenwalde sowie der Sonderrolle zur Luftraumkoordinierung durch den Flugsicherungssektor G.

Die westlichsten Aspekte waren ab 01.01.1995 die Integration in den NATO Luftverteidigungs-Verbund sowie die Unterstellung von Verbänden in den alten Bundesländern - wie das Aufklärungsgeschwader 51 Jagel oder das Jagdgeschwader 72 Rheine.
Das Aufklärungsgeschwader 51 entstand durch Übernahme von Luftfahrzeugen von der Marine sowie aus Personal von in Schleswig-Holstein aufgelösten Luftwaffenverbände.
Das Jagdgeschwader 72 erlebte einen Neuaufbau, da aufgrund der ursprünglichen Verlegeplanung nach Laage die Regeneration im Bereich Rheine eingestellt worden war.
Insoweit hatte alle diese Verbände ihre Besonderheiten, die gut in die Tradition der 5. Luftwaffendivision passten.

Im Zuge der Luftwaffenstruktur 6 wurde die 3. Luftwaffendivision Berlin am 13.06.2006 außer Dienst gestellt und aufgelöst.

Die Einsatzführung der "Westverbände" oblag dem Luftwaffenkommando Nord.


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Funktechnisches Batallion 31- NVA
von Eduard In der Kategorie Kommando LSK/LV NVA am 12.12.2021 um 18:58 Uhr

Im Jahre 1974 erfolgte eine Umstrukturierung der Luftraumaufklärungsmittel der 1. Luftverteidigungsdivision..
Das Funktechnische Regiment-4 wurde aufgelöst und zu zu 4 Funktechnischen Bataillone umformiert .
Gebildet wurden die Funktechnischen Bataillone (FuTB)- 31;41;51;61.
Diese 4 FuTB bildeten gemeinsame Gefechtsstände mit zugeordneten Jagdfliegergeschwadern.
So das für das FuTB-31 das Jagdfliegergeschwader-3 Preschen zugeordnet wurde.
Die Zuordnung erfolgte auf Grundlage der territorialen Einsatzprinzipien dieser Jagdfliegergeschwader und der damit zu verbindenden Luftraumbeobachtung und Einsatzführung/Jägerleitung durch bestimmte FuTK mit Jägerleitstelle des FuTB.

Gemeinsamer Gefechtsstand JG-3/FuTB-31: Döbern

Standorte und Tarnnamen Funktechnisches Batallion 31 ( FuTB-31)
Tarnname: Nervenbahn
Stab... Döbern...... Nervenbahn


gGefechtsstand... Döbern // gemeinsam mit JG-3...... Eimerkette.. ( zuvor Nervenbahn 1)
gWechselgefechtsstand.... Naustadt/Meißen..... Eimerkette 1... ( zuvor Nervenbahn 2 )

Unterstellte:
FuTK-311... Döbern.... Nervenbahn 71
FuTK-312... Gleina..... Nervenbahn 72
FuTK-313... Neustadt.... Nervenbahn 73
FuTK-314... Naustadt/ Scharfenberg... Nervenbahn 74


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FO FMTFK der NVA
von Leonhard In der Kategorie Kommando LSK/LV NVA am 12.12.2021 um 17:41 Uhr

Im Dezember 1981 wurde am Standort des Kdo LSK/LV das "Führungsorgan Front-u. Armeefliegerkräfte" (kurz: FOFAFK) geschaffen, um eine Führungsstruktur für Fliegerkräfte auszerhalb der Luftverteidigung zu schaffen, die bisher dem Stellv. Chef LSK/LV und Chef Front-u. Armeefliegerkräfte und dem Chef Transportfliegerkräfte unterstanden.

Ausgangssituation:
Die TT/E VS-14, TS-24, THG-34 waren dem Stelv. Chef LSK/LV u. Chef Luftstreitkräfte direkt unterstellt und das JBG-31 der 1. LVD. Gemäß dem Plan der Vereinten Streitkräfte waren durch die NVA eigene Armeefliegerkräfte mit 2 Kampfhubschraubergeschwader zu bilden und gleichlautend eigene Frontfliegerkräfte zur Kampfunterstützung der zwei NVA Landarmeen.
Ein derartiger Strukturwandel hätte unter Beibehaltung von den direkten Unterstellungsverhältnissen zu einer personellen Aufblähung des Stansbereiches im Kdo LSK/LV geführt.
Dem entgegen stand auch die Absicht, aus dem Bereich Chef Luftstreitkräfte im Kdo LSK/LV einen defensiven Bereich Stellv. Chef LSK/LV für Ausbildung der Luftstreitkräfte zu schaffen.
Bei dem Titel Ausbildung passte dann eine Direktunterstellung von " Kampfeinheiten" nicht mehr.
Da seitens der GSSD als Friedensstruktur zur Führung der Frontfliegerkräfte ein Frontfliegerkorps als Führungsorgan gebildet wurde, konnte die NVA ähnliche Strukturen schaffen.
In diesem Sinne war dann die Bildung eines Führungsorgan der Front-und Armeefliegerkräfte am Kdo LSK/LV für die Erledigung der Strukturfragen angesagt.

Damit wurden Voraussetzungen für eine Umorganisation der Führungsstruktur im Kdo LSK/LV geschaffen und zugleich die Überführung der zu Armee und Front gehörenden Fliegerkräfte geschaffen.

Nach der Umunterstellung wurden im Kdo LSK/LV die Chefbereiche Front-u. Armeefliegerkräfte abgeschafft und Transportfliegerkräfte verkleinert.
Eine Reihe der zuvor im Kommando zuständigen Offiziere wechselten zum FO FAFK.
Dieser wechsel betraf nicht nur Offiziere auch den Chefbereichen der Luftstreitkräfte, sondern auch RD, Polit, Nachrichten-Flugsicherung u.a. .

Dem Führungsorgan FAFK unterstanden:
- das Kampfhubschraubergeschwader- 57 ( KHG-57) - Basepohl
- das Kampfhubschraubergeschwader- 67 ( KHG-67 ) - Cottbus
- das Jagdbomgergeschwader -37 ( JBG-37) - Drewitz
- das Aufklärungsfliegergeschwader-31 ( 47) ( AFG) - Preschen

Aufgabe des Führungsorgans war die Aufstellung des Kampfhubschraubergerschwaders-57 aus der 5. Staffel des Hubschraubergeschwaders-34.
sowie Aufstellung des Kampfhubschraubergeschwaders-67 aus der 4. Staffel des Hubschraubergeschwaders-34 Briest.
Im Weiteren die Ausbildung in Handlungsschemen der Aufgaben von Kampfhubschraubern sowie das praktische Einsatztraining im Rahmen von Übungshandlungen der Landstreitkräfte.
In diesen Übungshandlungen wurden Erfahrungswerte über die von den Kampfhubschraubern auszuführenden Feuerunterstützung der Landstreitkräfte gesammelt.
Dazu waren operative Gruppen des FO FAFK zur Einsatzführung und Kampfhubschrauber bei Übungshandlungen der Landstreitkräfte auf verschiedenen Truppenübungsplätzen im Einsatz.
Auch die Landstreitkräfte hatten das bisher unbekannte direkte Zusammenwirken mit eigenen Kampfhubschrauberkräften zu trainieren.
Die Führung der Kampfhubschrauber erfolgte sowohl von Bodenleitstellen, als auch zur Erprobung aus fliegenden Leitstellen mit Hubschrauber Mi-2 als Test der geplanten Hubschrauberstaffeln der Führung-und Aufklärung.

Eine Weitere Aufgabe des FO FAFK war die fliegertechnische Sicherstellung, truppendienstliche Führung, Ausbildung und Führung in Übungslagen für das JBG-37 und dessen AFS.

Zu beachten ist, dass dieses FO FAFK entgegen manch anderer Publikation KEINEN Großverband als verdeckte Fliegerdivision darstellte.
Denn im Verteidigungszustand hatte das FO FAFK die Kampfhubschrauber als Armeefliegerkräfte der 3. und 5. Armee NVA zu unterstellen und die Frontfliegerkräfte JBG-37 und AFS-47 an die Frontfliegerkräfte der 1. Front zu unterstellen.
Der Stab des FO FAFK hätte sich bis auf die sicherstellenden Komponenten ( RD, Nachrichten.u. Flugsicherung...) aufgelöst, da die entsprechenden Fachoffiziere in Form von operativen Gruppen zu den Stäben der Feldführung 3. und 5. Armee, sowie zur Gefechtsstand Frontfliegerkräfte/Truppenluftabwehr der 1. Front verlegt hätten.
Solche Auflösungshandlungen macht kein Großverband !

Nach der Übergabe der beiden Kampfhubschraubergeschwader in Cottbus und Basepohl ( = Armeefliegerkräfte) an das MB-III und MB V erhielt das FO ab 1984 die Bezeichnung " Führungsorgan Front-u.Militär Transportfliegerkräfte" ( kurz: FOFMTFK) unter Eingliederung der Transportfliegerkräfte der Luftstreitkräfte.

Entgegen der Behauptung in anderen Publikationen verlegte das Führungsorgan im Wechsel vom FO FAFK zum FO FMTFK dann NICHT von Strausberg nach Eggersdorf ( diese Darstellungen sind unzutreffend)--- da das Führungsorgan von 1981 bis zur Auflösung 1990 durchgängig im Gebäude 7 des Kdo LSK/LV in Eggersdorf/Strausberg untergebracht war.

Zur Endstruktur zählten an unterstellten :
( als Frontfliegerkräfte)
- JBG-37 Drewitz;
- JBG-77 Laage ;
- TAFS-47 Preschen;
- TAFS-87 Drewitz;

(als Militärtransportfliegerkräfte)
- THG-34 Briest ;
- TS-24 Dresden-Klotzsche TS-24 ;
- Verbindungsfliegerstaffel-14 Strausberg VS-14

Das MFG-28 Laage wurde bereits operativ vom Chef Marinefliegerkräfte geführt.
Die TAFS-87 war in Aufstellung als Aufklärungskomponente zum JBG-77 (und der 5. Armee).

Entgegen mehrerer Darstellungen auf Internet-Pages war das TG-44 Marxwalde nicht dem FOFMTFK unterstellt, sondern unterstand immer dem Chef Transportfliegerkräfte des Kdo. und wurde operativ eingesetzt durch die Abt. Flugorganisation beim Chef LSK/LV.
Im Keller des Gebäude 7 hatte das FO einen Führungspunkt, von wo aus ein Diensthabender und mehrere operative Gruppen den täglichen Dienst-Ausbildungs-Gefechtseinsatz der Unterstellten führten. Mit Auslösung höherer Stufen der Gefechtsbereitschaft wurde die Führungsstelle in der Bunkeranlage der RFS Ranzig bezogen.

Im gleichen Objekt verfügte die Ziviluftfahrt/Interflug über eine Führungsstelle.

Im Verteidigungs/Kriegsfall hatte das FO FMTFK die Frontfliegerkräfte (JBG, TAFS) dem Chef Frontfliegerkräfte der 1. Front (GSSD) zu unterstellen und wäre damit für diese Verbände nicht mehr operativ zuständig gewesen.

Gemäß Direktive 1/85 des Ministers für Nationale Verteidigung der DDR hatte das FO FMTFK im Verteidigungszustand nach Ranzig zu verlegen und dort das NEUE Führungsorgan Militärtransportfliegerkräfte zu bilden.
Diesem neuen Führungsorgan wären dann noch das Hubschrauberausbildungsgeschwader-35 Briest und die Transportfliegerausbildungsstaffel-45 Kamenz unter Herauslösung aus dem Bestand der OHS MF sowie die Hubschrauberstaffel-16 der Grenztruppen unterstellt worden.

Gleichzeitig hätte die Führung der Zivilluftfahrt/ Interflug von Berlin nach Ranzig zu verlegen und dort das Führungsorgan der zivilen Transportfliegerkräfte zu bilden unter Leitung des Generaldirektor Interflug.

Die Führung der Transportfliegerkräfte oblag gem. Direktive 1/85 dem Chef Transportfliegerkräfte des Kdo LSK/LV.

Die Führung des FO FAFK bzw. FO FMTFK ablag dem Kommandeur Führungsorgans mit seinem Stab.

Das Nachrichtenbetriebsamt wurde mit der nachrichtentechnischen Sicherstellung des Stabes und der Gefechtsstände des FO FAFK/ FMTFK beauftragt.

2. Die NVA blieb auch nach operativer Unterstellung MFG-28 sowie der Frontfliegerkräfte für deren personeller Auffüllung sowie Flugzeuginstandsetzung/ Fliegeringenieurdienst und spezieller Bewaffnung für diese Verbände zuständig. Diese Zuständigkeit wurde dann von der RFS LSK/LV NVA bzw. Führungspunkt Ersatzwesen LSK/LV in Ranzig/Beeskow ausgeübt.

Die ab 1988/89 in der GSSD/WGT eingetretenen Strukturveränderungen der Auflösung bisher vorhandener Korpsstruktur für die fliegenden Verbände hätte auch für das FO FMTFK Auswirkungen gehabt.
Jedoch kam es in den LSK/LV NVA infolge der gesellschaftlichen Veränderungen zu keiner diesbezüglichen Umstrukturierung.

Erster Kommandeur FO FAFK war: Oberst Büttner ( später Generalmajor und Chef Armeefliegerkräfte im Kdo Lask)
Letzte Kommandeure waren: GM Zimmermann und Oberst Wukasch.

Weitere Dienststellungen:
StK u. SC : OSL Smettana
StK f. Flieg Ausb. : OSL Gyurkovits
StK f. PA : Oberst Zdebel
StK f. RD : OSL Marschke
StSC f. Op. Arbeit: OSL Angermann
StSC f. Org : OSL Koch
Leiter Nachrichten/ Flugsicherung: OSL Hälsig




Allg. Daten:
Tarnname: Stab = Galun
Tarnname Führungspunkt Eggersdorf/Strausberg: Plotina
Tarnname Führungspunkt Ranzig: Plotina 1
Postfach: 94403
Amt: Strausberg 53-0
S1- Fernsprech: über 2734-88
S1- Fernschreib: 239-444 und 445


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1. Luftverteidigungsdivision NVA
von Leonhard In der Kategorie Kommando LSK/LV NVA am 12.12.2021 um 17:31 Uhr

„Vorgänger der 1. Luftverteidigungsdivision (1. LVD) waren:
der 1. Aeroklub der Volkspolizei Luft ging am 01.07.1956 als 1. Fliegerdivision der NVA. Später umbenannt in 1. Jagdfliegerdivision wurde daraus durch Zusammenlegung Fliegender Verbände mit den Fla-Raketen und den Funktechnischen Truppen der Luftverteidigung zum 01.12. 1961 die 1. LVD mit Stabssitz in Cottbus.
Später wurde 1965 -1967 für die 1. LVD ein Führungsgefechtsstand bei Kolkwitz errichtet. Dieser ging 1968 nach den CSSR-Unruhen real in Betrieb.
Als Reserveführungsstelle/ Wechselgefechtsstand der 1. LVD fungierte nach dessen Errichtung der Gefechtsstand Döbern.
Für die Führung der Rückwärtigen Dienste wurde mit Auslösung höherer Stufen der Gefechtsbereitschaft eine Rückwärtige Führungsstelle 1. LVD bei Leuthen-Wintorf entfaltet. In späteren Jahren wurde ein Bunker im Objekt Gallinchen bei Cottbus als RFS genutzt.

Die 1. LVD bestand mit ihrer Bildung aus:
Jagdfliegergeschwader 3 Preschen
Jagdfliegergeschwader 7 Drewitz
Jagdfliegergeschwader 8 Marxwalde
Dem Fla-Raketen-Regiment-16 Ladeburg/Bernau nach dessen Unterstellung
Dem Funktechnischen Regiment-4 mit seinen Funktechnischen Kompanien

Divisionskommandeur am 01.01.1962 : Oberst Rappmann

Aufgabe der 1. LVD war die Führung der TruppenTeile / Einheiten zur Sicherung des südlichen Luftraumes der DDR bis einschließlich Berlin, die Luftraumaufklärung in diesem Gebiet sowie die Flugsicherung in diesem Flugraum.
Ab 1970 wurde eine gemeinsame militärisch-zivile Flugsicherungszentrale Süd im GS Kolkwitz unter Einzug der zivilen Flugsicherung ACC Cottbus der Zivilluftfahrt in dem Gefechtsstand eingerichtet. Ab diesem Zeitraum erfolgte von dort die komplette Koordinierung sämtlicher Flugbewegungen in diesem Luftraum.
Die Geschichte der 1 . LVD endete per 02.10.1990. Es erfolgte danach zeitweilige Übernahme in die Bundeswehr unter Führung des Kdo LSK/LV-Vorbereitungsstab 5. LwDiv. und ab 01.03.1991 die Abwicklung durch die Bundeswehr. Als Abwicklungsstab Süd wurde der Divisionsstab der 1. LVD für eine befristete Zeit ( 1991) zur Auflösung von LSK/LV Standorten im Raum südlich Berlins verwendet.
Im Gefechtsstand der 1. LVD Kolkwitz wurde befristet (nur noch) - die Flugsicherungszentrale Süd bis Ende November 1991 weiter betrieben. Der Radarführungsdienst der Luftverteidigung wurde ab 03.10.90 vom Gefechtsstand Fürstenwalde mit den vier zu Weiterverwendung in der Bundeswehr stehenden FuTB 13, 23, 41 und 51 direkt sichergestellt.

Aufgabe des Nachrichtenbetriebsamt :
Das Nachrichtenbetriebsamt ( NBA) sorgte mit seinen Richtfunkbetriebsstellen ( RFB ) 1-5 für die Anbindung der Gefechtsstände 1. LVD an die Gefechtsstände des Kdo LSK/LV sowie an die Gefechtsstände der Verbände 1. LVD.
Die Funksendeämter 2 und 3 des NBA sicherten die Funkverbindungen der Gefechtsstände ( GS und WGS) der 1. LVD.
In der RFB-1 Leuthen wurden als südlicher Endpunkt der Richtfunkachse die Nachrichtenverbindungen als Kanalbündel zum Gefechtsstand Kolkwitz per Fernmeldekabel übergeben.


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3. Luftverteidigungsdivision
von Sachse In der Kategorie Kommando LSK/LV NVA am 25.11.2021 um 14:54 Uhr

„Vorgänger der 3. Luftverteidigungsdivision ( 3.LVD) waren:
Der 2. Aeroklub der Volkspolizei Luft in Drewitz wurde am 01.07.1956 als 3. Fliegerdivision der NVA. Später umbenannt in 3. Jagdfliegerdivision.
Daraus wurde durch Zusammenlegung Fliegender Verbände mit den Fla-Raketen und den Funktechnischen Truppen der Luftverteidigung zum 01.12. 1961 die 3. LVD
mit Stabssitz in Drewitz.
Im Oktober 1961 erfolgte die Verlegung nach Trollenhagen.
Später wurde 1967 -1969 für die 3. LVD ein Führungsgefechtsstand GS-33 bei Cölpin errichtet.
Als Reserveführungsstelle wurde der Wechselgefechtsstand 3. LVD Pragsdorf/Georgendorf genutzt.
Zur Führung der Rückwärtigen Dienste wurde mit höheren Stufen der Gefechtsbereitschaft eine Rückwärtige Führungsstelle ( RFS) 3. LVD bei Katzenhagen entfaltet.

Mit Bildung der 3. LVD unterstanden:
Jagdfliegergeschwader 2 Trollenhagen
Jagdfliegergeschwader 9 Karlshagen
Funktechnische Regiment-2 mit seinen Funktechnischen Kompanien
Fla-Raketen-Regiment-17 Stallberg
Fla-Raketen-Regiment-18 Sanitz nach dessen Unterstellung

Divisionskommandeur: Oberst Lange

Aufgabe der 3. LVD war die Führung der Truppenteile und Einheiten zur Sicherung des nördlichen Luftraumes der DDR bis einschließlich Ostseeraum, die Luftraumaufklärung in diesem Gebiet sowie die Flugsicherung in diesem Flugraum.
Ab 1970 wurde eine gemeinsame militärisch-zivile Flugsicherungszentrale Nord im GS Cölpin unter Einzug der zivilen Flugsicherung ACC Friedland der Zivilluftfahrt in dem Gefechtsstand eingerichtet. Ab diesem Zeitraum erfolgte von dort die komplette Koordinierung sämtlicher Flugbewegungen in diesem Luftraum.

Die 3. LVD galt als LVD in Küstenrichtung und war im Einsatz im VZ dem LV-Gefechtsstand "Norden" der Sowjetarmee in Wittstock unterstellt.
Im Frieden agierte der sowjetische Anteil dieser LV-Gruppierung als 71. Jagdfliegerkorps.

1990 waren als Kampf-verbände unterstellt:

FRR-13... Parchim/Dargelütz
FRR-23... Stallberg
43. FRBr.... Sanitz


FuTB-23... Pragsdorf/Georgendorf
FuTB-33....Pudagla
FuTB-43... Parchim / Dargelütz


JG-2... Trollenhagen
JG-9.... Peenemünde/ Karlshagen


zur Führung:
GS-33... Cölpin
WGS-33 ... Pragsdorf
RFS-33 ... Katzenhagen




Die Geschichte der 3 . LVD endete per 02.10.1990 unter befristetem Weiterbestand in der Bundeswehr unter Führung des Kdo LSK/LV Vorbereitungsstab 5. LwDiv bis zum 01.03.1991. Es erfolgte danach die Abwicklung durch die Bundeswehr. Ab 01.03.1991 wurde der Divisionsstab der 3. LVD Trollenhagen als Abwicklungsstab Nord für die Auflösung der LSK/LV Standorte nördlich Berlins befristet weiter verwendet.

Im Gefechtsstand Cölpin wurde ab dem 03.10.90 nur noch die Flugsicherungszentrale Nord und die Rechenzentrale weiter betrieben.
Der Radarführungsdienst der Luftverteidigung wurde ab 03.10.90 direkt vom Gefechtsstand Fürstenwalde mit den vier in der Bundeswehr weiter verwendeten FuTB ( 13,23, 41 und 51) sicher gestellt.


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ZWGS LSK/LV
von Delta In der Kategorie Kommando LSK/LV NVA am 15.11.2021 um 00:54 Uhr(zuletzt bearbeitet: 15.11.2021 13:54)

ZWGS = Zentraler Wechselgefechtsstand

Mit der Bildung des Zentralen Gefechtsstandes (ZGS) LSK/LV in Eggersdorf/Strausberg in oberirdischen Bauten ab 1957/58 erfolgte auch die Organisation einer Ausweichführungsstelle für die LSK/LV. Diese Ausweichführungsstelle wurde als Zentraler Wechselgefechtsstand ( ZWGS ) bezeichnet.

1. (ZWGS) - Feldführung des ZGS Eggersdorf (Stienitzsee)
Etwa 1957 bis etwa 1962. Mobile Verlastung und mobile Arbeitsstätten und Unterkünfte.

2. ZWGS Rotes Luch:
Ab 1962 erfolgte die Einrichtung eines ZWGS der LSK/LV im Objekt Rotes Luch- der Kaserne des Nachrichtenregiment-19- im Rahmen der Kubakrise.
Dort wurde der ZWGS bis 1965 vorgehalten und in Übungslagen genutzt.
Die Organisation der Nachrichtenverbindungen für den ZWGS Waldsieversdorf zu den Jagdfliegerdivisionen erfolgte über NVA eigene Viererbock-Strecken- die an der ONZ Waldsieversdorf eine Schnittpunkt erhielten.
Im Weiteren war eine Richtfunkstrecke RVG-924 organisiert von Turm ONZ Waldsieversdorf zur Nachrichtenzentrale Eggersdorf/Strausberg. Über diese konnte Nachrichtenverbindungen des ZGS in Schaltvariante zum ZWGS übertragen werden.

3. ZWGS Fürstenwalde:
Der Zentrale Wechselgefechtsstand (ZWGS) war vom 16.07.1965 bis 1975 im "Fuchsbau" Fürstenwalde unter der Tarnbezeichnung "Prüfstelle".
Untergebracht im sogenannten Altbau des Bunkerstollens.
Für die Sicherstellung mit Nachrichtenverbindungen sorgte zum einen die Übertragungsstelle 2 Fürstenwalde. Die ebenfalls in dieser Bunkeranlage untergebracht war.
Richtfunkverbindungen wurden bereits zum ZWGS nicht direkt organisiert- wegen der Aufklärungsgefahr.
So das alle Nachrichtenverbindungen in Spezifika LSK/LV eigene oder in Schaltvariante über Fernmeldekabel NGK-137 zur RFB-3 Wilmersdorf geschalten waren und von dort aus im Richtfunksystem verteilt wurde.
In der Zeit Richtfunk RVG-924 waren es nur Einzelverbindungen.
Mit Einrüstung und Inbetriebnahme der RVG-961 kam es dann auch zur Schaltung von Kanalbündeln - sprich: Primärgruppen - über RFB-3 zu den Gefechtsständen der 1. und 3. LVD sowie zum Standort Nachrichtenzentrale Eggersdorf/Strausberg.
Die Ersatz Feldfunksendegruppe für Funkverbindungen des ZWGS wurde im Raum Krachtsheide durch das Nachrichtenregiment-19/14 bereitgestellt.
Eine Anschaltung erfolgte direkt per Kabel über RFB-3 und weiter eigenes Fernmeldekabel SOK-505.

4. ZWGS Ranzig/ Beeskow:
Ab 1975 begannen im "Fuchsbau" die Erweiterungsarbeiten und der ZWGS wurde daraufhin in der Bunkeranlage Ranzig/Beeskow, (der späteren RFS), eingerichtet.
Dort im wesentlichen genutzt die großen Bunker, da sich dort Führungsaal und Luftlagedarstellung unterbringen ließen. Extra dafür errichtet.
In Sachen Nachrichtenverbindungen fungierte auch hier wieder die RFB-3 Wilmersdorf.
Dort brauchten die ZWGS vorbereiteten Nachrichtenverbindungen dann nur über das LSK/LV eigene Fernmeldekabel SOK-505 nach Ranzig geschwenkt werden.
Damit wäre für Dritte der Standortwechsel des ZWGS an Hand von Nachrichtenverbindungen nicht ohne weiteres aufklärbar gewesen.
Die Funksicherstellung erfolgte auch von Ranzig über die Feldfunksendegruppe Krachtsheide mit Regelanschaltung über Abzweig des SOK-505 mit Einzelleitungen und TTF-4 im V8 Betrieb und abgesichert durch eine Richtfunkverbindung RT-417.

5. ZWGS Eggersdorf/Strausberg:
Nach Umzug des ZGS Eggersdorf zum Standort Fürstenwalde erfolgte die Nutzung des zeitgleich in Betrieb gehenden Bunkers der Hilfsführungsstelle-5 in Eggersdorf als ZWGS der LSK/LV.
Dieser Status wurde dann bis zum Ende im Oktober 1990 beibehalten.
In die Bunkeranlage Ranzig zog die Rückwärtige Führungsstelle (RFS) der LSK/LV ein.
Durch diese komplexe Änderung der Nutzung zentraler Führungsstellen der LSK/LV NVA kam es dann auch zu einer überaus komplexen, jedoch schrittweisen, Veränderung in der Organisation dorthin bereit zu stellender Nachrichtenverbindungen und Übertragungssysteme.


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Kommando 5.LwDiv
von Santner In der Kategorie 5. Luftwaffendivision am 14.11.2021 um 14:31 Uhr

Ab dem 01.04.1991 war es dann soweit, die Strukturen im Kommando waren soweit nach Luftwaffen Erfordernissen angeglichen, dass der STAN als Kdo 5. LwDiv in Kraft treten konnte.
Die Luftwaffe im kleinen konnte mit der Arbeit beginnen.
Auf Grund der befristeten Weiternutzung von russ. Einsatztechnik in den Verbänden wurden jedoch LSK/LV Verfahren weiter genutzt.
Im Gebäude U7 wurde das Rechenzentrum des Kommandos aufgebaut und eingerichtet.
Die Lufttransportkräfte auf den Flugplätzen Neuhardenberg, Briest und Dresden wurden fachlich und für den Einsatz dem Lufttransportkommando unterstellt. Damit bestand bereits 1991 eine Einsatzführung von Ost-Verbänden durch ein West-Kommando.
Am Standort Preschen wurde das Erprobungsgeschwader MiG-29 aufgestellt.
Die Fernmeldeabteilung 14 wurde mit der Anpassung der Lw- Richtfunknetzes an die neu zu organisierende Anbindungen von Lw- Standorten beauftragt. Zur Umsetzung erfolgte jedoch personelle und fachliche Unterstützung durch die Fernmelderegimenter 11 und 12.

Kommandeure der Division:
Generalmajor Mende, Bernhard vom 03.10.1990 bis 30.09.1991
Generalmajor Kleppin, Axel-Björn vom 01.10.1991 bis Mai 1993
Generalmajor Höche, Jürgen von Mai 1993 bis 31.03.1994

Chef des Stabes:
Oberst i.G. Steinbrecher , Gerd vom 03.10.1990 bis 28.07.1992
Oberst i.G. Priller, Josef vom 29.07.1992 bis 14.12.1993
Oberst i.G. Weymann, Arnold vom 1.01.1994 bis 31.03.1994


3 Kommentare

Rechnersysteme LSK/LV NVA
von EK Meier In der Kategorie Kommando LSK/LV NVA am 14.11.2021 um 14:28 Uhr

„Die Rechnersysteme der LSK/LV NVA trugen Bezeichnungen / Codierungen aus 2 Buchstaben und 4 Ziffern.
Diese Kodierung soll nachfolgend dargestellt werden..

EC 1xxx = Rechner gesamt ( Bsp: EC 1050)
EC 2xxx = Zentraleinheit
EC 3xxx = Speicher
EC 4xxx = Mikrofilmeinheit
EC 5xxx = Wechselplattenspeicher WPS
EC 6xxx = Eingabegerät/Lochkartenleser

EC 7xxx = Ausgabegerät ( EC 7069 = BE // EC 7073 = LBS // EC 7010 = LHS// EC 7031,7033 PC)
EC 79xx = Bildschirmtechnik
EC 7906 = russ. Produktion
EC 7920 = DDR Produktion

EC 8xxx = DFE ( Datenferneinrichtung)
EC 8204 = Multiplex HKP-2
EC 8010 = Modem
EC 9xxx = Mikrofilmausgabegerät

Das DV-System K04 der LSK/LV war EC 7920 auf Basis einer EC 8010 Übertragung.


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LSK/LV NVA im Krieg - Direktive 1/85
von Seeger In der Kategorie Kommando LSK/LV NVA am 14.11.2021 um 14:05 Uhr

Mehrfach wurde angetragen, einen Beitrag zu LSK/LV im Krieg auf Grundlage Direktive 1/85 in die Websites zu stellen, da offensichtlich nicht alle Interessenten Zugriff zu dieser Thematik haben.

Gleichzeitig werden einige Kommentierungen ( K:) verfasst - um auf interessante Aspekte zu verweisen.

Die Direktive 1/85 vom 13.05.1985 -- und zuvor die Direktive 1/79 vom 04.07.1979-- des Ministers für Nationale Verteidigung der DDR behandelte die Thematik " die Führung der Nationalen Volksarmee Diese Direktive war mit Geheimhaltungsgrad " Geheime Kommandosache" - GKdos- eingestuft.

Je Stellvertreter des Ministers für Nationale Verteidigung wurde nur 1 Ausfertigung zur Verfügung gestellt.
Insoweit war die Stückzahl dieses Dokuments sehr überschaubar.
Über diese Direktive verwirklichte der Minister für Nationale Verteidigung die " Grundsätze der Führung der DDR im Verteidigungszustand" des Vorsitzenden des Nationalen Verteidigungsrates der DDR sowie die " Grundsätze über die Vereinten Streitkräfte der Teilnehmerstaaten des Warschauer Vertrages und ihrer Führungsorgane ( für den Krieg".

Durch den Minister erfolgte die Festlegung der Organisation der militärischen Führung im Krieg und regelt bestimmte Unterstellungsverhältnisse.

Wir werden uns hier insbesondere mit den Aspekten für die LSK/LV NVA beschäftigen.

In der Rubrik Organisation der milit. Führung im Krieg wird im Punkt I.2. ausgeführt:
Zur Erfüllung dieser Aufgaben sind dem Minister für Nationale Verteidigung unterstellt:
( K: Neben vielen anderen unter anderem: )
- der Stellv. des Ministers und Chef der Landstreitkräfte als Stellv. des Oberkommandierenden der Vereinten Streitkräfte auf dem Westlichen Kriegsschauplatz für die NVA-

- der Stellv. des Ministers und Chef der Luftstreitkräfte u. Luftverteidigung mit dem Kommando Luftstreitkräfte u. Luftverteidigung.--

- der Befehlshaber der besonderen Gruppierung mit der Feldführung der Gruppierung.
--
( K: Gemeint ist die Besondere Gruppierung Berlin)

In der Rubrik I. 4. (7):
Der Stellv. des Ministers und Chef der Luftstreitkräfte u. Luftverteidigung
verwirklicht die Führung der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung und der Zivilen Luftfahrt mit den eingegliederten Teilen der Gesellschaft für Sport und Technik ( Abteilung Flug-und Fallschirmsportausbildung, Bereich Motorflugsport).
Er ist zuständig für :
- Die Organisation des Gefechtseinsatzes und die Führung der Truppen der Luftverteidigung der NVA zur Sicherung des Luftraumes der DDR.

- Die Überführung der Führungsorgane und Truppen der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung vom Friedens -in den Kriegszustand.

- die Erfüllung der Aufgaben der Übergabe der festgelegten Truppenteile in den Bestand der Vereinten Streitkräfte.

- die Führung der Mobilmachung in den Luftstreitkräften/Luftverteidigung.

- die Organisation des Einsatzes und Führung der Kräfte bei der Teilnahme an Operationen und Gefechten.

- die Führung der Kräfte bei der Unterstützung der Handlungen der besonderen Gruppierung der Landstreitkräfte zur Erfüllung der operativen Aufgaben.

- die Organisation und Führung der Luftraumaufklärung sowie Benachrichtigung der Führungsorgane und Truppen sowie Organe der Zivilverteidigung über den Luftgegner.

- die Durchsetzung der Maßnahmen zur Gewährleistung einer hohen Gefechts-und Einsatzbereitschaft der Kräfte und Mittel der LSK/LV.

- die Organisation und Verwirklichung des Zusammenwirkens mit den Kräften der Luftverteidigung der VR Polen, der CSSR, der auf dem Territorium der DDR handelnden Vereinigungen der Vereinten Streitkräfte und der Luftabwehr der Volksmarine.

- die Führung der Truppen des Ersatzwesens der LSK/LV.

- die politische Arbeit und den politisch - moralischen Zustand in den Führungsorganen und Truppen des Verantwortungsbereiches.

- die spezialtechnische und rückwärtige Sicherstellung der Führungsorgane und Truppen der LSK/LV einschließlich der Front-Marine -und Armeefliegerkräfte mit LSK-typischen Mitteln.

( hierzu K: aus diesem Grunde verblieben bereits zu Friedenszeiten die flugzeugtechnische Versorgung der Kampfhubschraubergeschwader , des Marinehubschraubergeschwaders-18 und des Marinefliegergeschwaders-28 bei den zuständigen Bereichen des Kdo LSK/LV resp. FO FMTFK-- Insoweit hat z.Bsp. das Verbleiben der Zuständigkeit des FO FMTFK für das MFG-28 in Sachen LSK-typische Versorgung keine Abänderung an der Tatsache der Übergabe des MFG in die Führung/Unterstellung des Chef Marinefliegerkräfte des Kdo Volksmarine.)

Das Führungsorgan des Stellv. des Ministers und Chef LSK/LV ist das Kommando LSK/LV.

Die Rubrik III. umfasst das Thema " Organisation der Führung in den Teilstreitkräften der NVA und der Grenztruppen der DDR im Kriege.".
III.2. In den Luftstreitkräften / Luftverteidigung
(1) Das unter Friedensbedingungen geschaffene einheitliche System der Luftverteidigung der Teilnehmerstaaten des WV bleibt im Kriege bestehen.
Die allgemeine Führung der Truppen der LV auf dem Kriegsschauplatz und die Organisation des Zusammenwirkens verwirklicht der Oberkommandierende der Vereinten Streitkräfte auf dem Westlichen Kriegsschauplatz über den Stellv. des Oberkommandierenden der Vereinten Streitkräfte auf dem Westlichen Kriegsschauplatz für Luftverteidigung und Befehlshaber der Luftverteidigung
( dieser zugleich Stellv. des Befehlshabers der Truppen der Luftverteidigung der Teilnehmerstaaten des Warschauer Vertrages.)

Von ihm werden die Truppen der Luftverteidigung auf dem Kriegsschauplatz über die Befehlshaber der Luftverteidigung ( Befehlshaber/ Chef LSK/LV) der verbündeten Länder, die Befehlshaber der Luftverteidigung ( Chefs der Truppenluftabwehr) der Fronten und über den Chef der Luftverteidigung der Vereinten Seekriegsflotte geführt.

( dazu K: Es wurde ein Befehlshaber der Luftverteidigung des Westlichen Kriegsschauplatzes eingeführt - diesem unterstand der Chef LSK/LV NVA in Fragen der Luftverteidigung-- taucht die Frage auf, wo hatte dieser Befehlshaber der Luftverteidigung seinen Gefechtsstand ? Tauchte bisher in keiner Publikation auf. These: im Hauptgefechtsstand Luftverteidigung West bei Minsk.)

Auf dem Territorium der DDR wird die Führung ALLER Kräfte und Mittel der Luftverteidigung durch den Oberkommandierenden der GSSD ( = Befehlshaber der 1. Westfront) über seinen Stab und den Stellv. des Ministers und Chef LSK/LV NVA verwirklicht.
Nach Verlassen des Territoriums der DDR durch die erste operative Staffel der Vereinten Streitkräfte auf dem Westlichen Kriegsschauplatz übernimmt der Stellv. des Ministers und Chef LSK/LV NVA die Führung aller Kräfte und Mittel der Luftverteidigung, die sich auf dem Territorium der DDR befinden, und die Verantwortung für die Deckung von Truppen und Objekten auf dem gesamten Territorium der DDR.
(K: Gemäß der Vereinbarungen war diese Regelung an die Person des Oberkommandierenden gebunden- selbst wenn die Truppen am Rhein wären und er seinen Gefechtsstand noch in der DDR - wäre die Befehlsgewalt NICHT auf den Chef LSK/LV NVA gewechselt)

(2) die in den Bestand der Vereinten Streitkräfte zu übergebenden Frontfliegerkräfte werden durch die jeweiligen Befehlshaber und Kommandeure geführt.
( K: Wir hatten bereits mehrfach darüber berichtet, dass die JBG-37, JBG-77, TAFS-47 und TAFS-87 aus dem FO FMTFK ausgegliedert würden in Unterstellung zum Chef Frontfliegerkräfte der Front-- jedoch bliebe die Zuständigkeit der Versorgung mit LSK-typischen Mitteln in Zuständigkeit der LSK/LV NVA und wäre über die RFS LSK/LV NVA realisiert worden..)

(3) Das Kommando der LSK/LV entfaltet:
Zentralen Gefechtsstand - Objekt Fürstenwalde
Rückwärtige Führungsstelle - Objekt Ranzig
Führungsstelle Ersatzwesen - Objekt Ranzig
Zentraler Wechselgefechtsstand - Objekt des Kdo LSK/LV Eggersdorf


(4) Der Stellv. des Ministers und Chef LSK/LV verwirklicht über den bzw. vom Zentralen Gefechtsstand die zentralisierte Führung:
- der Truppen der Luftverteidigung über die Kommandeure der Verbände der Luftverteidigung
- der Militärtransportfliegerkräfte über den Kommandeur des Führungsorgans Militärtransportfliegerkräfte
( K: mit Übergabe der Frontfliegerkräfte zur Front wäre das FO FMTFK in Ranzig zum Führungsorgan MTFK formiert worden.)
- der Zivilen Luftfahrt über den Stellv. des Chef LSK/LV für Transportfliegerkräfte
( K: der Chef Transportfliegerkräfte Kdo LSK/LV hätte also in Ranzig die Führung der Zivilen Luftfahrt in deren Führungspunkt Ranzig mit übernommen.)
- der Lehr-und Ausbildungseinrichtungen und der Ersatzausbildung über den Chef Allgemeinmilit. Ausbildung und Schulen Kdo LSK/LV
( K: Daher wurde der Chef AMAS auch Chef Ersatzwesen mit Führungspunkt Ranzig)
der spezialtechnischen und rückwärtigen Sicherstellung über den Stellv des Chef LSK/LV für Technik/ Instandsetzung bzw. den Chef Rückwärtige Dienste.


Die zentralisierte Führung der Kräfte der LV der sich zeitweilig auf dem Territorium der DDR befindlichen Vereinigungen und Verbände der Vereinten Streitkräfte verwirklicht er über deren operative Gruppen, die zum Zentralen Gefechtsstand der LSK/LV NVA entsandt werden..

(5) Zur Gewährleistung des Zusammenwirkens sind aus dem Bestand des Kommandos LSK/LV operative Gruppen zu bilden und zu entsenden:
- Zum Vereinigten Gefechtsstand der Luftstreitkräfte und Truppenluftabwehr der GSSD ( Front) mit Nachrichtenkräften -und Mitteln.

( K: wie bereits berichtet reformierte man den VGS LSK/LV GSSD in VGS LSK/TLA--- mit Nachrichtenkräften-und Mitteln bedeutete den Einsatz einer Gruppe aus dem Funk- Bat/ NR-14--- die Frage welche sich zum VGS stellte lieber Bunkerfreunde.. wenn Wünsdorf im Rahmen der Umformierung GSSD zur Front geräumt wurde-- wo war dann der VGS LSK/TLA ?)

- Zur Rückwärtigen Führungsstelle der Luftstreitkräfte der GSSD ( Front) mit Nachrichtenkräften- und Mitteln.
( K: Insgesamt stellt sich hier auch die Frage- wo war die RFS der 16. Luftarmee ? = Frankenförde)

- Zum Gefechtsstand der Volksmarine (Tessin)


Zu den Zentralen Gefechtsständen der Luftverteidigung der VR Polen und der CSSR sind Offiziere des Zusammenwirkens zu entsenden..



In die operativen Gruppen zum Vereinigten Gefechtsstand der LSK/TLA und zur RFS der LSK GSSD ( Front) sind Offiziere des Chefs Fliegerkräfte und des Chefs Truppenluftabwehr der Landstreitkräfte NVA entsprechend der Notwendigkeit einzugliedern.

Zeitweilig ist eine operative Gruppe der 3. LVD zum Gefechtsstand der Luftverteidigung WITTSTOCK zu entsenden.
( K: wie bereits berichtet, war keine op. Gruppe der 1. LVD zum Gefechtsstand GSSD Merseburg zu entsenden-- folglich hatte der Gefechtsstand der GSSD in Wittstock eine hervorgehobene Sonderrolle. Hier: GS der LV-Gruppierung "Norden" ( Küstenrichtung)).

Auf dem Zentralen Gefechtsstand der LSK/LV NVA ist die Arbeit von operativen Gruppen der Stäbe der Luftverteidigung der VR Polen und der CSSR sowie des Stabes der Truppenluftabwehr der GSSD/Front sicherzustellen.

(6) Zur Gewährleistung der Warnung und Alarmierung der Bevölkerung sind 4 Offiziere der Hauptverwaltung Zivilverteidigung auf dem Zentralen Gefechtsstand der LSK/LV aufzunehmen.
( K: WAZ- Warn-und Alarmzentrale )

Soweit diese Ausführungen nebst Kommentierungen ( K:).
Die Direktive 1/85 wurde per 19.03.1990 von Admiral T. Hoffmann zur weiteren Gültigkeit bestätigt.
Fragen und Probleme oder Standortdiskussionen zu den Führungsstellen LSK/TLA und RFS LSK Front können gerne im Forum der LSK/LV erfolgen..


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"NOTAM und FSI"
von Fernschreiber In der Kategorie Kommando LSK/LV NVA am 14.11.2021 um 00:25 Uhr(zuletzt bearbeitet: 14.11.2021 14:25)

„ " NOTAM"- war/ ist die Abkürzung für
Notice to Airman.
Deutsch: Nachrichten für Luftfahrer.

Es sind Anordnungen und Informationen über temporäre Änderungen der AIP (Aeronautical Information Publication ),
die für einen geordneten und sicheren Flugverkehr notwendig und wichtig sind.

Daher enthalten NOTAMs kurzfristige oder dringliche Informationen oder Anordnungen im Luftverkehr..
Denn sie enthalten Nachrichten über Zustand, Änderung oder Errichtung aller Luftfahrtanlagen, Dienste, Gefahren oder Verfahren- deren Kenntnis für das betreffende Personal unerlässlich und wichtig ist.

Die Verbreitung der NOTAMs erfolgte/erfolgt über das Flugfernmeldenetz der Ziviluftfahrt der DDR / Interflug.

Ein NOTAM beinhaltet nur ein Thema und dessen Bedingungen. Sollten also mehrere Themen zur Information anstehen, müssen mehrere NOTAMs versendet werden.
Diese mitgeteilten Besonderheiten sind in der Regel befristet und dürfen in der Frist 3 Monate nicht übersteigen.

Jeder verantwortliche Pilot hat in seiner Flugvorbereitung die Pflicht, sich im Vorab über vorliegende NOTAMs zu informieren.
Die für ihn wichtige NOTAMs betreffen Start-u. Zielflugplatz sowie die vorgesehene Flugstrecke.
NOTAM werden für Gefahren, Besonderheiten und Probleme bezüglich der Luftfahrt herausgegeben.
Beispielthemen wären:
- Zustand des Zielflugplatzes und möglicher Ausweichflugplatz und dessen Zustand
- Zeitweilige Errichtung von Hindernissen in Flugplatznähe ( wie Krahn...)
- Flugbeschränkungsgebiete und ihre Aktivierungszeiten ( wie Überflugverbote..)
- Militärübungen und damit einhergehende Flugbeschränkungen
- geschlossene Start-und Landebahnen auf betreffenden Flugplätzen
- besondere Gefahren, wie Wetterballons, Fallschirmsprünge ....
- nicht funktionierende Funknavigationsanlagen und Navigationsanlagen ( wie ILS...)
- nicht funktionierenden Warnleuchten an hohen Hindernissen ( wie hohe Türme ...)

NOTAM sind somit ein internationaler Informationsdienst, die im Abkommen über internationale Zivilluftfahrt geregelt ist.
Die Richtlinien für NOTAM sind dort in Anlage 15 aufgeführt.

In der DDR war die Flugsicherung in Berlin-Schönefeld im internationalen Informationsverbund eingebunden und erteilte innerhalb der DDR entsprechende NOTAM an zivile und militärische Einrichtungen.

In NOTAMs wurden und werden üblicherweise diverse Abkürzungen verwendet.
Das beginnt bei der Adressierung und beinhalt auch die Meldungen.
Beispiel:
lv8694 (kristen dz) 2nm rad 5000ft agl; pje and drop of heavy eqpt nov 28-29 dly 1430-1930, mil flying proh. (m2342)
Erläuterung: pje - parachute jumping exercise - Fallschirmsprünge; eqpt - equipment - Ausrüstung; proh - prohibited - verboten;

In der NVA erhielten NOTAM:
- der ZGS LSK/LV bzw. ZWGS LSK/LV.. mittels direkter Fernschreibverbindung nach Berlin-Schönefeld = Leitung ET 9458
- das TG-44 für seine Regierungs-und Sonderflüge über direkter Fernschreibverbindung nach Berlin-Schönefeld= Leitung ET 9257
- das Kdo LSK/LV über Ziviltelex in der Fernschreibstelle des NBA.

Die direkten Fernschreibverbindungen des ZGS und des TG-44 waren in Berlin-Schönefeld direkt auf dem AFTN-Rechner der Interflug/Flugsicherung aufgeschalten.

Nach der Wende ab 1990 wurde noch eine direkte Fernschreibverbindung AFTN Rechner Berlin-Schönefeld zum Flugplatz Laage Firma Avia Commerz ( Leitung ET 9187) im LSK/LV Fernmeldenetz bereit gestellt.

Für die Fernschreibstelle des NBA im Kdo LSK/LV ergab sich ein NOTAM Verteiler, wenn NOTAM dort eingingen .
NOTAM Verteiler der Fernschreibstelle Eggersdorf:
- an TG-44 Marxwalde = Schieferdecker 591
- an VS-14 Strausberg = Vorkaufrecht 591
- an TS-24 Dresden = Neigungsehe 591
- an TAS-45 Kamenz = Werkbank 591
im Objekt des Kdo:
- an Kwarzit 578 und Kwarzit 599

Adressierungen:
Die Adressierung im NOTAM für bestimmte Nutzer war Verschlüsselt. Daher mussten die Fernschreibkräfte und die Abfertigung die Zuordnung der Verschlüsselung erhalten.
Denn die Fernschreibkräfte hatten dann betreffende NOTAM über bestehende Fernschreibstandverbindungen bzw. S1-Telex an die betreffenden Empfänger weiter zu leiten.
ETBNYXYX--- an ZGS LSK/LV = VISA ( bzw. davor VISA 1) die 591
ETXOYX --- GS 1. LVV = BASIS ( davor BASIS 1) die 591
ETCOZQ---- GS 1. LVD für ACC Cottbus
ETFLYX --- GS 3. LVD = NEGATIV ( davor NEGATIV 1) 591
ETFLZQ ---- GS 3. LVD für ACC Friedland

Neben den NOTAM bestand in der Fernschreibstelle auch ein FSI Verteiler- der hier der Vollstigkeit halber mit aufgeführt werden soll.
FSI- beinhalteten Flugsicherungs- Information gleich den NOTAM und waren für die Flüge ebenfalls von Bedeutung..
Hier besonders die militärische Flüge-- denn bei NOTAM ging es ja eher um Flüge im zivilen Bereich, wie Sonder-und Regierungsflüge.
FSI-Verteiler der Fernscheibstelle Eggersdorf.
- im Objekt an KWARZIT 959,736 und 578
- zum Stab 1. LVD an OVAL 959 und 578
- zum GS 1. LVD an BASIS 591 und 945
- zum Stab 3. LVD an DULO 959 und 578
- zum GS 3. LVD an NEGATIV 591 und 945.
- zum Stab FO FMTFK an GALUN 959 und 578
- zum GS FO FMTFK an PLOTINA 591 und 945
- zum GS OHS MF Bautzen an KANTHOLZ 959,736, 591 und 940
- zum GS MTS Bad Düben FG-19
- zum VS-14 an Vorkaufsrecht 591
- zum TS-24 an Neigungsehe 591
- zum THG-34 an Häkelgarn 591
- zum TG-44 an Schieferdecker 959
- zum MHG-18 an Sperrkreis 591
- zum HS-16 an Preßluftbohrer 591
- zum Kdo MB-3 an Subilo 591
- zum Kdo MB-5 an Ruletka 591
- zum VHZ-14 an Kassator 940 ( nur FSI-N)

Ortskennungen Flugplätze im AFTN ( Auszug)
- ET AM = Anklam
- T BH = Barth
- ET BS = Berlin-Schönefeld
- ET CO = Cottbus
- ET DN = Dresden-Klotzsche
- ET EF = Erfurt- Bindersleben
- ET FL = Friedland ( Neubrandenburg)
- ET HD = Heringsdorf ( Garz)
- ET KZ = Kyritz
- ET LM = Leipzig-Mockau
- ET MG = Magdeburg
- ET LS = Leipzig-Schkeuditz
- ET WN = Wriezen ( Marxwalde)

- LK PR = Prag-Ruvjzne
- LK IB = Bratislava - Ivanka
- LK TT = Pograd- Tatry

- LH BB = Budapest

- LR OP = Bukarest

- LR LH = Constanta
- LB SF = Sofia
- LB WN = Warna
- LB BG = Burgas

- UU EE = Moskau
- FQ MA = Maputo
- U HA = Havanna
- KT TT = Taschkent

Anmerkung: Der Inhalt dieses Beitrages entstammt meiner Erfahrungen und Erlebnisse als Fernschreiber und Schichtleiter in der Fernschreibzentrale des Kdo LSK/LV Eggersdorf. Daher kein Anspruch auf Vollständigkeit und vollständiger Richtigkeit.


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5. Luftwaffendivision der Bundeswehr
von Ostler In der Kategorie Allgemein am 09.11.2021 um 18:38 Uhr

Wir beginnen heute mit der Einarbeitung der Artikel und Beiträge.
Die Webpage 5lwdiv.de wird zum Februar 2022 gelöscht.


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das Kommando LSK/LV Vorbereitungsstab 5. Lw Div
von Ostler In der Kategorie 5. Luftwaffendivision am 09.11.2021 um 00:45 Uhr(zuletzt bearbeitet: 09.11.2021 18:51)

Mit dem Ende der DDR zum 02.10.1990 24 Uhr endete auch das Bestehen der NVA.
Die Bundeswehr übernahm im Osten Deutschlands die milit. Kommandogewalt. Dazu waren bereits weit vor dem 03.10.90 Bundeswehrangehörige in NVA Dienststellen als Vorkommando tätig.
Für Ostdeutschland bestand eine besondere Lage. Zum einen waren noch russische Truppen bis 1994 stationiert und zum anderen durfte laut 2+4 Verträge für Ostdeutschland keine NATO Befehlsgewalt gelten. Auch mussten die Bestände der NVA angewickelt werden. Hierzu waren BESONDERE milit. Strukturen notwendig.

Im Bereich der ehemaligen LSK/LV der NVA sollte die 5. Luftwaffendivision ( Kdo 5. LwDiv) aufgestellt werden.
Bis zur Indienststellung des Kdo 5. Luftwaffendivision am 01.04.1991 arbeitete quasi das Kdo LSK/LV in einer notwendigen Übergangsstruktur mit einem gewissen reduzierten Personalbestand für eine bestimmte Aufgabenerfüllung bis zum 31.03.1991 weiter.
Die Befehlsgewalt jedoch hatte die Bundeswehr.
Am 03.10.1990 übernahm erst einmal eine Kommandeursgruppe der Luftwaffe das Kommando über Kdo LSK/LV und die noch bestehenden Strukturen der ehemaligen LSK/LV NVA.
Nachfolgend wurde eine notwendige Übergangsstruktur aus Teilen des Kdo LSK/LV ( Ost) und einem Vorbereitungsstab der Luftwaffe zum Aufbau der 5. Luftwaffendivision ( West) geschaffen, mit der Bezeichnung:
Kommando LSK/LV Vorbereitungsstab 5. Luftwaffendivision .

Das Kommando LSK/LV Vorbereitungsstab 5. LwDiv hatte die Aufgabe:
Übernahme, Umgliederung und Auflösung der LSK/LV NVA sowie Aufstellung der 5. Luftwaffendivision.
Einen Schwerpunkt bildete dabei die Wahrung der Lufthoheit über dem Beitrittsgebiet sowie der Aufbau eines Such - und Rettungsdienstes (SAR).
Zur Erfüllung wurde ab dem 03.10.90 die Führung der Verbände und Einheiten der LSK/LV an Kommandeur -und Unterstützungsgruppen übertragen.
36 Kommandeursgruppen waren für Verbände der Übergangs-und Zielstruktur vorgesehen, während 30 Unterstützungsgruppen im wesentlichen für die schnell aufzulösenden Dienststellen eingesetzt wurden. In einem nächsten Schritt wurden aus den Kommandeursgruppen - Aufbaustäbe und aus den Unterstützungsgruppen - Nachkommandos. Damit endete das Bestehen des Kdo LSK/LV mit Weiternutzung in einer Übergangsstruktur der Luftwaffe erst am 31.03.1991 .

Die Führung der Luftverteidigung Ost erfolgte bis zur Bildung des Gefechtsstand des Luftverteidungssektor 5 ( GS LV-Sektor 5) Fürstenwalde ( dem ehem. ZGS LSK/LV) per 03.10.1990 00 Uhr vom NSOC Erndtebrück.
Der Gefechtsstand Fürstenwalde war in dieser Zeit nur als "CRC" im Einsatz.
NVA Kampf-Flugzeuge hatten Einsatzverbot- die Alarmrotte im Falle von Luftraumverletzungen wurde durch westliche Geschwader am Fliegerhorst Faßberg gestellt. Nach Ausbildung von Personal und Zuführung von Equipment West zum Gefechtsstand Fürstenwalde konnte der zum 01.04.91 gebildete Gefechtsstand Luftverteidigungssektor 5 ab 05.10.1992 die volle und eigenständige Einsatzführung übernehmen.

Der Radarführungsdienst - ehem. FuTT NVA- wurde neu organisiert.
12 Funktechnische Einheiten - die bereits zur Weiterverwendung vorgesehen waren- führten die Luftraumüberwachung durch und meldeten diese zum Gefechtsstand Fürstenwalde.

Ebenso wurde die militärische Flugsicherung neu organisiert. Bis zur Neuorganisation wurden auch dort bisherige Verfahren weiter genutzt.

Ein Koordinations-und Verbindungsstab zu den russ. Streitkräften ( GSSD/WGT) wurde auf Basis der VHZ-14 zur Luftraumkoordinierung mit den russ. Streitkräften genutzt. Denn auf einmal flogen die russischen Kampfjets im BRD-Luftraum. Das bedeutete auf russ. Seite ein Umdenken. Konnten sie in der DDR nach belieben agieren, ließ sich dies die BRD nicht mehr bieten. Damit war jeder russ. Flug anzumelden.

Es galt in dieser Zeit auch die Fla-Raketenkräfte neu zu strukturieren. Da nur ein sehr geringer in einer zeitweiligen Übergangsfrist weiter genutzt wurde.

Das Fernmeldenetz der Luftwaffe Ost war eine lange Zeit eine Mischung aus Fernmeldestandverbindungen ala LSK/LV NVA sowie modernen Kommunikationsmittel des westlichen Standards ( AutoFüLw).

Die Richtfunkachse des NBA wurde an sich erhalten und gen Westen erweitert sowie nach und nach den sich ändernden milit. Strukturen angepasst.
Vorträge von ehemaligen NVA Offizieren, die Richtfunkachse wäre 1991 einfach ausgeschalten worden, treffen nicht zu.

Eine allgemeine Schalthoheit für Fernmeldeverbindungen lag ausschließlich beim LuftwaffenführungsdienstKommando Köln-Wahn.

Gemäß der vorgenannten Maxime übernahm am 03.10.90 00 Uhr die Kommandeurgruppe des Kommando LSK/LV die Führung der LSK/LV- wurde nachfolgend der Vorbereitungsstab der 5. Luftwaffendivision. Daher war die Bezeichnung bis zur Inkraftsetzung des STAN Kdo 5. LwDiv ( 01.04.91) : Kommando LSK/LV Vorbereitungsstab 5. Luftwaffendivision.
Im Zeitraum 03.10.90 bis etwa 20.10.90 waren dazu entsprechende Strukturen zu schaffen. Die in einem separaten Organigramm sichtbar werden.
Ein Hauptfaktum war, dass noch nach dem 03.10.90 im Kdo LSK/LV vorhandenes Führungspersonal abgebaut wird und eine Struktur zur Anpassung erzielt wurde. Dieses bedeutete im Grundsatz, dass erst einmal in der gesamten LSK/LV die bestehenden Strukturen, Abläufe und Verfahren beibehalten wurden und erst später Schritt für Schritt an Strukturen und Verfahren der Luftwaffe angepasst wurden. Das bedeutete gleiches für das Kdo LSK/LV- schrittweise wurden auch dort Personal, Strukturen und Verfahren in den Stab der 5. Luftwaffendivision überführt.

Am 30.09.1990 wurden die letzten Generale der NVA und damit auch der LSK/LV entlassen.
Damit gab es ab 01.10.1990 in der NVA KEINE aktiven Generale mehr.
Generalleutnant Berger hatte nachfolgend mit der Bundeswehr einen Beratervertrag für ein halbes Jahr.
Die Leitung im Kdo LSK/LV wurde ab 30.09.90 an Oberst Wünsche (ehem. Stellv. des Chef des Stabes für Operative Aufgaben) als dienstgradhöchster Offizier und militärischer Vorgesetzter als " i.A. Chef LSK/LV" übertragen.

Am 04.10.90 15 Uhr wurde die Befehlsgewalt für die LSK/LV vom Befehlshaber Bundeswehrkommando Ost auf einem militärischen Appeell von Oberst Wünsche an Generalmajor Mende übertragen.

Die Bundeswehr gliederte die Bereiche/Abteilungen/Dienste des Kdo LSK/LV nach ihrem Verständnis in Fachdienste:
Luftstreitkräfte, Luftverteidigung, Rückwärtige Dienste, Technik u. Instandsetzung, Fliegeringenieurdienst, Allgemein militärische Ausbildung u. Schulen, Funktechnische Truppen, Finanzökenomie, Militärbauwesen, Nachrichten / Flugsicherung.
Die Fachdienste wurden wiederum in Sachgebiete gegliedert.

Der verbliebene LSK/LV Personalanteil hatte lediglich die alten Verfahren zu betreuen und wurde den entsprechenden Abteilungen des Vorbereitungsstabes 5. LwDiv unterstellt. Die Positionierung von Oberst Wünsche erfolgte in Unterstellung beim Stellv. des Kdrs Kommando LSK/LV Vorbereitungsstab 5. Luftwaffendivision und hatte die Beratung in Fragen Umstrukturierung der LSK/LV zur wesentlichen Aufgabe.
Hier oblag dem Team um Oberst Wünsche die Beratung zu den LSK/LV Verfahren und Strukturen, als auch die zielgerichtete Umsetzung von Befehlen im Ex- LSK/LV Bereich.
Ebenso wurden die einzelnen Bereich im Kdo Schritt für Schritt den Luftwaffenanforderungen angepasst. Aus Abteilungen der Bereich/ Dienste wurden Sachgebiete. Alles erfolgte unter laufender Reduzierung des Ex NVA Personals.
Bsp: der Bereich Chef Nachrichten-und Flugsicherung wurde dem Pendant Abteilung A6 Informationsübertragung/ verarbeitung , MilFS und Eloka zugeordnet.
Mit Besonderheiten waren Zuordnungen in der Einsatzführung A3 verbunden. Da deren Pendant in unterschiedlichen Chefbereichen des Kdo LSK/LV angesiedelt waren.
Dies betraf insbesondere das Dezernat A3b. Deren Pendant waren im Bereich des Chef Luftstreitkräfte, so das Oberst Skerries als Chef Jagdfliegerkräfte mit seinem Bereich dem A3b zugeordnet wurde. Aber auch Oberst Dr. Lüttkopf mit dem Bereich Transportfliegerkräfte/ Hubschr. wurde dem Dezernat A3b zugeordnet.
Dies betraf jedoch auch den Chef Fla-Raketentruppen, so das Oberst Metzler mit seinem Bereich dem A3b zugeordnet wurden.
Es betraf aber auch den Chef Funktechnische Truppen, so das Oberst Lehmann mit seinem Bereich dem A3b zugeordnet wurde.
Aber auch die Abteilung Flugorganisation des Oberst Ensenbach wurde unter Führung OSL Bernack dem A3b zugeordnet.
Der Bereich GS/A wechselte unter Leitung von Oberst Willumeit in Unterstellung zum A3a.
Auch die Hilfsführungsstelle 5 wechselte vom Chef des Stabes zum A3a.
Die Abteilung A4 übernahm die Bereich Logistik = LSK/LV Rückwärtige Dienste- die Gliederung kann nachfolgendem Organigramm entnommen werden.
Für die Leiter der Sachgebiete ( LSK/LV) wurde ein direktes Vortragsrecht bei den entsprechenden Abteilungsleitern ( Lw) eingeräumt.

Direktes Vortragsrecht zum Abteilungsleiter A3 OTL i.G. Leski erhielten von der EX-NVA:
Oberst Porrini - Chef Operativ
Oberst Willumeit - Chef GSA
Oberst Skerries - Chef Jagdfliegerkräfte
Oberst Dr. Lüttkopf - Chef Transportfliegerkräfte /Hubschr.
Oberst Metzler - Chef FRT
Oberst Lehmann - Chef FuTT

Mithin doch eine Zeit des Lernens auf beiden Seiten.

Die sofotige Anpassung an Verfahren West erfolgte nur dort, wo sie zwingend erforderlich waren. z.Bsp. Einsatzführung aus nationalen Gefechtsstand Erndtebrück und nicht mehr vom ZGS Fürstenwalde.


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61. Garde-Jagdfliegerkorps Wittenberg
von Bongo56 In der Kategorie CA/GSSD am 23.08.2021 um 15:20 Uhr

Historisch : Als 1. Kampffliegerkorps 1942 aufgestellt. Ab 1943 Garde-Kampffliegerkorps. Zum Ende die Krieges zählten zum Korps
die 3. Garde-Kampffliegerdivision in Ludwigslust und 4. Garde-Kampffliegerdivision in Werder /Potsdam.
Am 10. Januar 1949 zur 61. Garde-Kampffliegerkorps umbenannt.

Stabssitze:

Woltersdorf, 1945 - 1945

Perleberg, 1945 - 1946

Wittstock, 1946 - 1947

Wittenberg, 1947 - 1980

ab den 60ger Jahren dann 61. Garde-Jagdfliegerkorps ( Mit Einführung MiG-15).

Ab 1960 ( bis 1980) in der Unterstellungs-Struktur:

6. Garde-Jagdflieger Division (Merseburg)

126. Jagdflieger Division (Zerbst)

105. Jagdbomber Division (Grossenhain)

Mai 1980 als 61. Jagdfliegerkorps aufgelöst und der Stab einer anderen Bestimmung zugeführt.


3 Kommentare

Radarführungskommando 3 (Ost)
von Demander1 In der Kategorie 5. Luftwaffendivision am 23.08.2021 um 00:14 Uhr(zuletzt bearbeitet: 23.08.2021 15:17)

Oft eine andere Welt. Aber strukturell miteinander verwoben


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