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Dieses Thema hat 7 Antworten
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 Übungen der Luftwaffe
Wallenstein ( gelöscht )
Beiträge:

07.06.2016 22:27
Übungen der Lw Antworten

Bis zu 50 Flugzeuge mehrerer Nationen starteten zweimal täglich vom niederländischen Luftwaffen-Stützpunkt Leeuwarden aus. Die acht Teilnehmer-Staaten der Übung „Frisian Flag“ trainierten über der Nordsee komplexe Luftoperationen im Verbund. Schwerpunkt waren Großformationen mit mehr als 40 Kampfjets. Zum fünften Mal nahm das Taktische Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“ aus Nörvenich daran teil.

Uwe P. Offline



Beiträge: 43
Punkte: 71

29.09.2018 23:17
#2 RE: Übungen der Lw Antworten

Multinationale Hochwertübung "Tiger Meet 2018" im Mai in Polen.
Mit 74 Luftfahrzeugen und knapp 1.000 Trainingseinsätzen war es die größte europäische Luftwaffenübung des Jahres 2018.
Gastgeber: 31. Tactical Air Base Poznań-Krzesiny
Realitätsnahe Szenarien
In täglich zwei Flugperioden starteten jeweils bis zu 50 Luftfahrzeuge zu ihren Trainingsmissionen mit ständig wechselnden Szenarien.

Besonders die große Zahl von bodengebundenen Luftabwehrsystemen, wie SA-6, SA-8 und SA-10, erzeugten diesmal für die fliegenden Besatzungen sehr realitätsnahe Bedingungen. Das bot den deutschen ECR-Tornados des Taktischen Luftwaffengeschwaders (TaktLwG) 51 „Immelmann“ aus Jagel, die während des NTM 18 nur in der SEAD-Rolle (Supression of Enemy Air Defences) gegen bodengestützte Luftabwehrraketen eingesetzt waren, besondere Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten bei der Identifizierung und der simulierten Bekämpfung von Feuerleitradarsystemen unter Beweis zu stellen.

Hier war dann wohl realitätsnah der Einsatz gegen russische Kräfte und Mittel zu trainieren.

Joker Offline



Beiträge: 27
Punkte: 51

08.10.2018 20:51
#3 RE: Übungen der Lw Antworten

Leistungsvergewisserung 2018

Über Nord- und Ostdeutschland sowie den angrenzenden Seegebieten hat am heutigen Montag eine Luftwaffenübung begonnen. Damit soll die Einsatzbereitschaft von Personal und Technik für den Fall eines Konflikts in Osteuropa überprüft werden, berichten die Luftwaffe sowie deutsche Medien.
Das Szenario der zehntägigen Übung sei ein Nato-Bündnisfall während einer Krise in Osteuropa, schreibt der Sender NDR unter Berufung auf Oberst Gero von Fritschen, den Kommodore des auf dem Luftwaffenstützpunkt Laage stationierten Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „Steinhoff“, das an der Übung „als Gastgeber“ teilnehme.
Zwölf Eurofighter und Tornados aus den Geschwadern 31 (Nordrhein-Westfalen) und 33 (Rheinland-Pfalz), ein Transporter A400M (aus der Nähe von Hannover) sowie ein Tankflugzeug aus Köln sollen sich an den Einsätzen beteiligen. Es würden auch Luft-Boden-Angriffe trainiert, jedoch keine Bombenabwürfe, so der Sender.

Im Rahmen des Manövers solle überprüft werden, wie der Standort Laage auf einen Konflikt in Osteuropa vorbereitet sei, zitiert NDR von Fritschen.
Der Sender RTL schreibt heute unter Verweis auf die DPA, dass der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, am 19. Oktober eine Bilanz der Übung ziehen wolle.

John Offline



Beiträge: 17
Punkte: 21

24.08.2019 14:59
#4 RE: Übungen der Lw Antworten

SNAP-2019
Luftwaffe übt Evakuierung

Es war laut über Nörvenich. Die Luftwaffe übte – am Boden und in der Luft. SNAP ließ alles starten, was für eine erfolgreiche Evakuierung nötig ist. Kampfjets, Transportflugzeuge, Hubschrauber. Doch der Einsatz hörte über den Wolken nicht auf. Das Objektschutzregiment der Luftwaffe sicherte schwer bewaffnet und mit großem Gerät den Boden des Fliegerhorstes.
Der Fliegerhorst Nörvenich war Schauplatz der diesjährigen Luftwaffenübung SNAP (Significance of National Air Power). Ziel der Übung war das Kombinieren und Abstimmen einer Vielzahl von Kräften in der Luft und am Boden.

Die Ausgangslage war klar definiert: In einer verbundenen Luftoperation sollte die Evakuierung von Schutzbefohlenen oder Soldaten aus einem Krisen- und Kriegsgebiet geübt werden. Ein solches Szenario ist als eine erfolgreiche Operation nur im Verbund mit vielen verschiedenen Waffensystemen und Fähigkeiten möglich. So nahmen rund 250 Soldaten und Soldatinnen aus acht Verbänden der Luftwaffe an der diesjährigen SNAP-Übung teil.

In der rund 45 Minuten dauernden Übung kamen die Waffensysteme Eurofighter und Tornado, die Transportmaschinen Airbus A400M und die C-160 Transall, der Transporthubschrauber Sikorsky CH-53, der Hubschrauber H145M LUH SOF und der Jet vom Typ A-4 Skyhawk in verschiedenen Funktionen zum Einsatz. Am Boden spielten Kräfte des Objektschutzregimentes „Friesland“ eine ebenso entscheidende Rolle. Die Übung teilte sich in drei Phasen, die es zu koordinieren galt.

n der ersten Phase der Übung wurde die Alarmierung der Alarmrotte inszeniert. Zwei Eurofighter stiegen mit Nachbrenner nahezu senkrecht in den Himmel auf, um einen durch den A400M simulierten Eindringling abzufangen und diesen anschließend zur Landung zu zwingen. Die zweite Phase begann erneut mit einem Abfangmanöver. Diesmal war es eine A4 Skyhawk, die von den Eurofightern aus dem eigenen Luftraum abgedrängt wurde. Somit war die Luftüberlegenheit sichergestellt und die eigentliche Evakuierungsoperation konnte durchgeführt werden.
Zunächst präsentierte der Eurofighter seine Luft-Boden-Rolle, den simulierten Abwurf von Bomben. Durch den Einsatz von Pyrotechnik wurde diese Szene besonders eindrucksvoll. Anschließend flogen zwei Tornados darüber, um die gegnerische Flugabwehr aufzuklären. Im Zweifelsfall hätte diese auch noch bekämpft werden müssen.

Danach erreichten zwei Hubschrauber den Flugplatz. Die CH-53 setzte ein zehnköpfiges Evakuierungsteam ab, während der Leichte Unterstützungshubschrauber (LUH SOF) absicherte. Das Evakuierungsteam ging am Boden gegen die gegnerischen Kräfte vor. Sie griffen von der anderen Seite des Flugplatzes an. So gelang es, die zu evakuierenden Zivilisten zu befreien. Nachdem das geglückt war, landete eine C-160 Transall, um das Evakuierungsteam und die Zivilisten aufzunehmen und sie an einen sicheren Ort zu bringen. Das Aufnehmen der Personen in das Transportflugzeug wurde die gesamte Zeit von den kreisenden Hubschraubern und Jets gesichert. Während die C-160 Transall noch in den Wolken verschwand, überflogen vier Eurofighter und ein A400M in Formation den Flugplatz, um die Fähigkeit der Luftbetankung darzustellen.

Die letzte Phase konzentrierte sich auf die Objektschützer aus „Friesland“. Simuliert wurde ein Hubschrauberabsturz, der zuvor an der Evakuierung beteiligt war, sich gemäß dem Szenario auf dem Heimweg befand und dabei unter Beschuss geriet. Mit Dingos sicherten die Bodenkräfte den havarierten Hubschrauber, löschten das Feuer und die Verwundeten wurden geborgen. Auch hierbei kam es zu feindlichen Angriffen, gegen die sich die Objektschützer wehren mussten.

Der Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 31 „Boelcke“, Oberstleutnant Danilo Schlag, zeigte sich beim anschließenden Pressetermin sichtlich zufrieden und stolz. „Das Zusammenspiel der etwa 250 Übungsteilnehmer, von denen ungefähr 100 aus Nörvenich kamen, hat einwandfrei funktioniert. Die Übung war sehr erfolgreich und zeigte, dass die einzelnen Fähigkeiten der verschiedenen Verbände der Luftwaffe reibungslos ineinandergreifen.“
luftwaffe.de

Dirk Offline




Beiträge: 37
Punkte: 53

03.11.2019 17:12
#5 RE: Übungen der Lw Antworten

internationaler Flugübung in Israel

Die deutsche Luftwaffe nimmt mit sechs Eurofightern an der internationalen Übung „Blue Flag“ teil, die am Sonntag in Israel begonnen hat, meldet die Deutsche Presseagentur.

Mit den Luftwaffen Israels, der USA, Italiens und Griechenlands trainieren rund 130 deutsche Soldaten des Luftwaffengeschwaders 71 „Richthofen“ bis zum 14. November in der Negev-Wüste im Süden des Landes.

Deutschland ist zum zweiten Mal seit 2017 an der Luftwaffenübung beteiligt.Die israelische Armee teilte mit, es handele sich um die erste internationale Übung mit Kampfjets der fünften Generation des Typs F-35 in Israel. Sie sei von „größter strategischer Wichtigkeit“. Insgesamt trainierten mehr als 1000 Soldaten der verschiedenen Luftwaffen gemeinsam. Bei der Übung werden verschiedene Kampfszenarien simuliert und Flugtechniken trainiert. „Blue Flag“ findet zum vierten Mal seit 2013 statt. Israels Luftwaffe gilt als eine der besten und modernsten der Welt.

andree Offline



Beiträge: 31
Punkte: 59

13.11.2019 19:09
#6 RE: Übungen der Lw Antworten

Zitat von Dirk im Beitrag #5
internationaler Flugübung in Israel

Die deutsche Luftwaffe nimmt mit sechs Eurofightern an der internationalen Übung „Blue Flag“ teil, die am Sonntag in Israel begonnen hat, meldet die Deutsche Presseagentur.

Mit den Luftwaffen Israels, der USA, Italiens und Griechenlands trainieren rund 130 deutsche Soldaten des Luftwaffengeschwaders 71 „Richthofen“ bis zum 14. November in der Negev-Wüste im Süden des Landes.

Deutschland ist zum zweiten Mal seit 2017 an der Luftwaffenübung beteiligt.Die israelische Armee teilte mit, es handele sich um die erste internationale Übung mit Kampfjets der fünften Generation des Typs F-35 in Israel. Sie sei von „größter strategischer Wichtigkeit“. Insgesamt trainierten mehr als 1000 Soldaten der verschiedenen Luftwaffen gemeinsam. Bei der Übung werden verschiedene Kampfszenarien simuliert und Flugtechniken trainiert. Blue Flag findet zum vierten Mal seit 2013 statt. Israels Luftwaffe gilt als eine der besten und modernsten der Welt.


Digitale Meisterleistung in der Negev-Wüste
Leere Räume ohne jegliche digitale Infrastruktur fanden Oberstleutnant Christoph Scholz und Hauptfeldwebel Hannes Jeddeloh im Mai diesen Jahres in Israel vor. Ein gutes Jahr dauert die Vorbereitung für eine Hochwertübung wie Blue Flag. Ein logistischer und planerischer Kraftakt. Es gilt, eine komplette digitale Infrastruktur zu erschaffen.
Link IDLW

Maxim Offline



Beiträge: 56
Punkte: 96

16.11.2019 20:47
#7 RE: Übungen der Lw Antworten

Am Samstag sind die Militärmanöver „Blue Flag“ in Israel, an denen auch deutsche Kampfjets teilnahmen, zu Ende gegangen. Am letzten Tag wurden dabei nicht nur Luftschläge trainiert, sondern auch das Agieren gegen russische S-400-Systeme, die bei der Übung von westlichen Patriot-Systemen imitiert wurden.

Wie das Portal „Breaking Defense“ berichtet, übte die israelische Luftwaffe am Samstag zusammen mit ihren westlichen Partnern auf dem Luftwaffenstützpunkt Uvda in der Wüste Negev, weniger als 160 Kilometer vom Gazastreifen entfernt, die abschließende Etappe der internationalen Manöver „Blue Flag“.
Während dieser Manöver hatten israelische, US-amerikanische, deutsche, italienische und griechische Kampfjets, darunter die neusten F-35, tagelang Luftkämpfe und Luftangriffe gegen simulierte Luftverteidigungen geübt.

Wie das Portal betont, liefen die Manöver praktisch zeitgleich zu echten Kampfhandlungen und Bombardements, die die israelische Luftwaffe auf Ziele im Gazastreifen flog.

„Die Tatsache, dass die israelische Luftwaffe parallel zu ihrer Teilnahme an den Manövern echte Luftschläge gegen Ziele in Gaza durchführen musste, war die beste Demonstration für die Funktionsweise einer fortgeschrittenen Luftwaffe“, lobte sich selbst eine israelische Quelle gegenüber „Breaking Defense“.
„Die Amerikaner und andere ausländische Piloten konnten einige der Operationen verfolgen, die hochpräzise Schläge gegen Raketenstellungen (der Palästinenser) ermöglichten“, zitiert das Portal weiter.

Besonders schwer seien in diesem Zusammenhang die Schläge gegen mobile Raketenstellungen gewesen.

Diese seien vor allem deshalb gelungen, weil die israelische Luftwaffe auch massiv Aufklärungsdrohnen eingesetzt habe, die dauerhaft den Gazastreifen überwachen und Aufnahmen in Echtzeit liefern, sodass schnelle Luftschläge auch gegen mobile Ziele möglich werden.
Zeitgleich habe man ausländischen Gästen auch zeigen können, wie die Raketenabwehrsysteme Iron Dome funktionieren, die 90 Prozent der in dieser Zeit abgeschossenen palästinensischen Raketen abgefangen hätten.

Unter anderem hätten die teilnehmenden Jets das Agieren gegen russische Raketenabwehrsysteme S-400 geübt. Diese seien von israelischen Iron Dome und Patriot-Systemen simuliert worden.

Für Israel hätten diese Übungen eine besondere Bedeutung, da Moskau zahlreiche S-400-Systeme an die Türkei bereits liefere sowie weiteren Nahost-Staaten anbiete. Das Agieren gegen diese fortschrittlichen Abwehrsysteme müsse gelernt sein, so die Logik.

„Während die israelische Luftwaffe noch nicht mit den S-400 im Kampf konfrontiert war, sind die simulierten Schlachten eine gute Übung für zukünftige echte Kriege“, so das US-Portal abschließend über den Sinn und Zweck der Manöver.

Bruchpilot Offline



Beiträge: 95
Punkte: 183

23.01.2020 22:05
#8 RE: Übungen der Lw Antworten

Schon wieder rätselhaftes Leuchten über MV: Was diesmal dahintersteckt
wei Tage nach den mysteriösen Lichtern über Greifswald sind nun auch am Mittwochabend über dem Stralsunder Ortsteil Devin leuchtende und sich bewegende Punkte gesichtet worden. Doch das waren nicht die einzigen Himmelserscheinungen, die in MV in den vergangenen Tagen zu sehen waren.
Viele Bürger waren beunruhigt und nervten Zeitungen und Radi/TV-Anstalten.

Erst bewegten sie sich scheinbar gar nicht und dann schossen sie ganz schnell über den Abendhimmel: Am Mittwochabend sind über dem Stralsunder Ortsteil Devin mysteriöse blinkende Lichter gesichtet worden. Waren es Satelliten, Drohnen, das Militär? Schon zum zweiten Mal in dieser Woche begann das Rätselraten zu dem seltsamen Phänomen in Vorpommern.
Denn schon am Montagabend schickte einLeser aus Greifswald ein Video zur Zeitung, das drei am Himmel aufleuchtende Punkte über dem Stadtteil Schönwalde II zeigt, die sich langsam bewegen. Auch eine Aufnahme von Mittwochabend aus Devin zeigt, wie die Lichter übers Firmament zu springen scheinen.

Flüge im Auftrag der Bundeswehr
Doch in beiden Fällen ist nun klar: Bei dem Himmelsblinken handelt es sich nicht um außerirdische Erscheinungen. Vielmehr sind es Flugzeuge der Privatfirma GFD, die am Montag- und Mittwochabend mit Learjets und Eurofightern im Auftrag der Bundeswehr über Vorpommern geflogen sind. Das teilt ein Sprecher des Luftfahrtamtes der Bundeswehr in Köln mit.
Die GFD hat ihren Sitz auf dem Nato-Flugplatz Hohn in Schleswig-Holstein und fliegt von dort aus unter anderem als Zieldarsteller für die Bundeswehr. Die Streitkräfte können so die Abwehr feindlicher Maschinen trainieren.

Elf Flugzeuge über Devin
Waren es am Montag noch sieben Flugzeuge, deren Positionslichter beziehungsweise Anti-Kollisions-Warnleuchten am Himmel über Greifswald gesichtet werden konnten, sind am Mittwoch elf Flieger über Devin unterwegs gewesen. „Es flogen drei Luftfahrzeuge vom Typ Learjet der Firma GFD als Zieldarsteller und acht Luftfahrzeuge der Bundeswehr vom Typ Eurofighter“, bestätigt der Sprecher des Luftfahrtamtes der Bundeswehr. Die Flugzeuge flogen in einer Höhe zwischen 3359 und 12 560 Metern.
Die Flüge finden im Zuge des täglichen Routineflugbetriebs statt, heißt es von der Bundeswehr weiter. Dafür werde der Luftraum zeitweise reserviert. Wie der Sprecher des Luftfahrtamtes der Bundeswehr sagt, werde der Himmel über der Region regelmäßig für solche Flugbewegungen genutzt.

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