Produktion von Windkraft-Anlagen Vestas schließt Standort mit rund 460 Mitarbeitern in Lauchhammer
Die Ansiedlung von Vestas galt 2002 als großer Erfolg in der Braunkohle-Region. Nun schließt der Produktions-Standort für Flügel von Windkraftanlagen in Lauchhammer. Die Ansiedlung in der einstigen Braunkohle-Hauptstadt Lauchhammer galt als Meilenstein des Strukturwandels.
Vestas hat inzwischen eigene Werke in China und USA. Die produzieren billiger und zudem sind dort der neue Markt für Windanlagen.
Für Vestas Lauchhammer wurde aber auch extra ein Hafen an der Elbe gebaut und die Rotorblätter zu verschiffen.
Der dänische Windturbinenbauer will neben dem Standort in Lauchhammer noch zwei weitere Fabriken in Europa schließen. Soll soll bis Mitte 2022 die Produktion in Viveiro (Spanien) und Esbjerg (Dänemark) eingestellt werden. Insgesamt seien rund 650 Mitarbeiter von den Maßnahmen betroffen, hieß es.
Sehenswert. Das ehemals größte Lazarett der GSSD wird ja nach wie vor, inzwischen State Of The Art, als Krankenhaus genutzt. Auf dem noch unsanierten Teil kann man in 20 Metern Höhe auf 320 Meter Länge das einstmalige Lost Place-Eldorado erkunden. Eine Erweiterung um satte 550 Meter ist fertiggestellt, befindet sich gerade in der technischen Abnahme und soll im August eröffnet werden. Auch ebenerdig kann man das Gelände durchstreifen, die morbiden Preziosen wie die legendäre "Alte Chirurgie" oder das "Alpenhaus" sind jedoch inzwischen sorgfältig gesichert und bewacht. Besichtigen kann man sie bei Führungen, diese kosten jedoch jeweils einen Aufpreis und man sollte sich damit beeilen. Sie werden revitalisiert und es wird, wie im ganzen Ort und im unweit entfernten Wünsdorf, an allen Ecken munter gebaut.
In Teilbereichen unseres Geländes besteht die Pflicht einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen!
14 Jahre haben Niederfinow, Brandenburg und die Binnenschifffahrt auf das neue Schiffshebewerk warten müssen - acht Jahre länger als geplant. Logisch, dass die Inbetriebnahme da nicht kurz abgehandelt wird. Von gestern (Samstag) an wird gefeiert – sechs Tage lang!
Am Dienstag 05.10.22 erfolgt die staatliche Inbetriebsetzung.
Das alte SHW läuft zur Sicherheit noch eine Zeit im Parallelbetrieb mit.
Wird der Diesel teurer? PCK-Manager warnt Zum 5. Februar tritt eine weitere Stufe der EU-Sanktionen gegen Russland in Kraft. Das Importverbot für russischen Diesel könnte den Preis in die Höhe treiben, vermutet ein Raffinerie-Geschäftsführer.
In Schwedt läuft die Raffinerie nach Gnorskis Angaben derzeit mit einer Auslastung von 56 Prozent. Weil zu wenig Rohöl zur Verfügung steht, musste nach Angaben des Sprechers der Geschäftsführung Ralf Schairer die Bitumen-Produktion vorübergehend eingestellt werden.
Wir verlieren unsere Heimat und die Heimat unserer Vorfahren wenn wir sie Spinner in Berlin und Potsdam nicht bald in den Griff bekommen. Auch der Ort Oderberg kann uns eine Mahnung sein.
Die Reste des Landsitzes von Reichsluftmarschall H.G. Gesprengt 1945 von der Wehrmacbt Danach von der Roten Armee eingebnet Viele Plünderungen danach durch die Bevölkerung G erste Frau Carin eine aus Schweden stammende Adlige war unweit in einem Mausoleum beigesetzt Auf den Bildern der Zufahrtsstrasse links und rechts die Säulen der Tore Das Gebäude der Wachmannschaften
Kasernenobjekt am Fuchsbau Fürstenwalde (ehem. ZGS) ist Flüchtlingsunterkunft und soll nun erweitert werden um Containerlösung für 500 Flüchtlinge. (RBB)
Bad Freienwalde Die ehemalige "Panzerbrücke" als Hochbrücke über der Altstadt wird geschlachtet. Bild links oben die Orangewesten stehen auf der B158. Unten die Strasse zur Altstadt. Statt der Brücke soll unten ein Kreisel entstehen. Um die riesigen Verkehrsaufkommen Richtung Polen mit den Abgasen auch durch die Stadt fahren zu lassen. Das steht als Forderung des brandenburgischen Gesundheitsministeriums. Sonst hätte die Stadt den Zusatz "Bad" verloren. Wieder so ein Unsinn der Politik . Bauzeit bis nach 2027.
Die Brücke war einst errichtet worden für Truppentransporte und Panzer der polnischen Armee, die in Spannungszeiten über Hohenwutzen in die DDR verlegt hätte. Sowie für die sowjetischen Panzer der GSSD-Kaserne Bad Freienwalde. Dementsprechend schwer war der Abriss.
Rückbau Kernkraftwerk Rheinsberg – ein langer Abschied
Das frühere DDR-Kernkraftwerk Rheinsberg wird seit mehr als drei Jahrzehnten zurückgebaut — und der Rückbau gestaltet sich deutlich komplexer, teurer und langwieriger als ursprünglich geplant. 
📌 Hintergrund
• Das Kraftwerk ging 1966 in Betrieb – als erstes wirtschaftlich genutztes KKW der DDR. 
• 1990 wurde es stillgelegt; 1995 begann der Rückbau durch EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH. 
• Der Reaktor lieferte damals eine elektrische Nettoleistung von rund 62 MW. 
🔧 Warum dauert der Rückbau so lange?
• Die ursprünglich geplante Fertigstellung bis etwa 2009 erwies sich als unrealistisch: Untersuchungen zeigten, dass radioaktive Strahlung tiefer in Beton und Leitungssysteme eingedrungen war als erwartet.
• Allein der Abtransport von Brennelementen und dem hochradioaktiven Druckbehälter (169 Tonnen) in ein Zwischenlager erfolgte unter großem Aufwand – der komplette Rückbau des Gebäudes dauert daher Jahrzehnte.
• Nach heutigen Einschätzungen soll das Gelände erst zwischen 2035 und 2040 vollständig „zurückgebaut“ bzw. freigegeben sein.
💶 Kosten und gesellschaftliche Debatte
• Die Kosten für den Rückbau sind im Laufe der Zeit erheblich gestiegen: Ursprünglich auf 420 Mio. Euro geschätzt, wurde der Betrag später auf etwa 1 Mrd. Euro angehoben — und aktuell liegt die Schätzung bei rund 1,5 Mrd. Euro.
• Der Rückbau und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle werden vollständig aus Steuergeldern finanziert, da das Werk staatlich ist.
• Umwelt- und Naturschutzverbände, etwa NABU, mahnen eine vollständige und zügige Rückbau-Freigabe an. Für sie sei Rheinsberg ein Testfall: „Das erste kommerziell genutzte KKW in Deutschland sollte eines der ersten restlos verschwundenen werden.“
🏗️ Auswirkungen auf Region und Umwelt
• Für die Region rund um Rheinsberg ist der Rückbau seit Jahrzehnten ein prägendes Thema — und auch Arbeitsplatzquelle: Noch heute arbeiten Beschäftigte an der Demontage und Entsorgung.
• Eine Nutzung der Infrastruktur ist unklar: Möglich wäre eine Rückkehr zur „grünen Wiese“ — aber erst wenn Gebäude und Gelände soweit dekontaminiert sind, dass gesetzliche Anforderungen erfüllt werden.
• Der Rückbau zeigt, wie aufwendig und teuer der Rückzug aus der Atomkraft ist — nicht nur technisch, sondern auch finanziell und gesellschaftlich.
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Warum Rheinsberg auch 35 Jahre nach der Stilllegung noch sichtbar ist
Der Fall Rheinsberg zeigt exemplarisch, wie aufwändig der Rückbau kerntechnischer Anlagen ist: Kontaminierte Bauteile und radioaktive Rückstände zwingen zu behutsamen, teils langwierigen Verfahren. Der geplante Abriss und die Entsorgung reichen weit über das Ende der Stromproduktion hinaus.
In Zeiten, in denen und Fragen rund um Energieversorgung und Nachhaltigkeit wieder hitzig diskutiert werden, erinnert Rheinsberg an die „dunklen Kosten“ der Atomkraft: nicht nur die Risiken beim Betrieb, sondern auch der jahrzehntelange Aufwand für Rückbau und Entsorgung.