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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 IV. Luftwaffen Ausbildungsregiment
Mechaniker Offline



Beiträge: 8
Punkte: 20

07.08.2022 13:53
ex : IV. Luftwaffenausbildungsregiment Antworten

Es war Oktober 2003
Bürgermeister Hans Peter Thierfeld begrüßte zusammen mit Oberst Uwe Heep den Bataillonskommandeur des Luftwaffenausbildungsbataillons Oberstleutnant Rolf Hergel aus Holzdorf, welches am 01. Juli 2004 mit den ersten Rekruten die Ausbildung in Strausberg beginnen wird. Oberstleutnant Hergel wird zusammen mit seinem Stab den Dienstsitz in Strausberg bereits Ende Februar/Anfang März beziehen, um den Wirtschaftstruppenteil aufzubauen.

Historiker Offline



Beiträge: 8
Punkte: 12

07.08.2022 13:57
#2 RE: ex : IV. Luftwaffenausbildungsregiment Antworten

Vorgeschichte

Die Bundeswehr hatte im Rahmen der Stationierungsentscheidungen für Ostdeutschland nach 10/1990 vom Grünen Tisch her vorgesehen, ein Luftwaffenausbildungsbataillon des Luftwaffenausbildungsregiment in Ostdeutschland zu stationieren.
Stationierungsort sollte sein, die Kaserne Alt Daber auf dem ehemaligen GSSD Flugplatz Wittstock.
Dort sollten Funkmeßsoldaten (Radar) unter den Besonderheiten der geplanten Flüge über dem Bombodrom Wittstock ausgebildet werden.
Soweit so gut- es stand so in den Dokumenten.
Denn die Kaserne hatte noch nie ein Bundeswehroffizier inspizieren können. Dann kam der erste Ortstermin zur Vorbereitung der Verlegung und den Offizieren (West) traf fast der Schlag.
OK- Neubau ist billiger wie die Sanierung der "Ruinen".
Aber wohin so lange mit der Truppe ? Lösung: Aufstellung und Zwischenstationierung für wenige Monate auf dem Flugplatz Holzdorf.
Aus den "wenigen Monaten" wurden mehrere Jahre.
Denn die Bundeswehr durfte die Russen-Kaserne nicht abreißen. Das Land Brandenburg stellte Gebäude unter Denkmalschutz und beauflagte die Bundeswehr im Zuge der Baumaßnahmen die nun denkmalgeschützten Gebäude nun auch denkmalschutzgerecht wieder herzustellen.

In der Zwischenzeit regte sich Widerstand gegen das Bombodrom.
Dieser - letztendlich erfolgreiche Widerstand - kostete auch wieder viele Jahre und Bauarbeiten ruhten.
Denn ohne Bombodrom keine Radar-und Fliegerleit Ausbildung.

Bis dann die Ausbildungspläne zu Alt Daber aufgegeben wurden und das Luftwaffenausbildungsbataillon verlegte von Holzdorf nach Strausberg in die nun auch schon eine Zeit leer stehende Kaserne in Strausberg Vorstand des ehemaligen Kommando LSK/LV bzw. Kommando 5.- Luftwaffendivision.

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