Natürlich darf die sportliche Ertüchtigung auch heute nicht fehlen. Stabsbootsmann Wolfgang Raach zeigt den Teilnehmer seine ganz eigene Idee von Cross-Fit. (Foto: Bundeswehr / Tim Topfstädt)
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Heute die Deutsche Marine offiziell ihre erste Unterwasser-Drohne vom Typ „BlueWhale“ übernommen. Die unbemannten Unterwasserfahrzeuge werden klassische UBoote ergänzen und Aufgaben der Aufklärung übernehmen. Tests mit dem „BlueWhale“ bei Marine und Wehrtechnischer Dienststelle 71 waren positiv ausgefallen, sodass eine beschleunigte Beschaffung des Systems in Angriff genommen wurde. „Mit der Übernahme des ersten BlueWhale setzen wir den Kurs Marine in Sachen Einführung unbemannter Systeme unter Wasser konsequent um. Wir haben auf Bewährtes am Markt gesetzt, Entscheidungswege radikal verkürzt und die Truppe von Anfang an in die Anforderungen eingebunden. Und das in wenigen Monaten statt Jahren – Lichtgeschwindigkeit in der Beschaffung sozusagen. Der Aufbau einer hybriden Flotte startet genau jetzt“, erklärte der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Jan Christian Kaack.
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Seit dem 25.2. Teil der deutschen Marine und der Beginn einer neuen Ära
Der Aufbau einer hybriden Flotte startet genau jetzt Die autonomen Fahrzeuge sollen künftig ergänzend zu den ebenfalls in Eckernförde stationierten deutschen U-Booten in der Unterwasseraufklärung zum Einsatz kommen. Der »Blue Whale« wurde nach Marineangaben für die Aufklärung auf See und die U-Boot-Jagd entwickelt. Es handelt sich dabei um ein fast elf Meter langes und 5,5 Tonnen schweres Gefährt. Die Marine spricht von einem Large Unmanned Underwater Vehicle. Mit seinem Elektroantrieb soll es eine Geschwindigkeit von 13 Kilometer pro Stunde erreichen und zwei bis vier Wochen lang unterwegs sein können. Ähnlich wie U-Boote besitzt das Gefährt ein ausfahrbares Sehrohr mit verschiedenen Kamerasystemen, um Ziele über Wasser ausspähen zu können. Besonders soll außerdem die Technik zur verdeckten Aufklärung unter Wasser sein.
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