Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
logo
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 18 Antworten
und wurde 577 mal aufgerufen
 Deutsche Marine (Bundesmarine)
Seiten 1 | 2
Lotse Offline




Beiträge: 73
Punkte: 153

21.12.2018 21:52
Marine im Einsatz Antworten

Fregatte "Lübeck" zurückgekehrt

Die Fregatte "Lübeck" ist nach ihrem 6 Monate Einsatz im Mittelmeer am Freitag in ihren Heimathafen nach Wilhelmshaven zurückgekehrt. Mehrere Hundert Angehörige und Freunde der Soldaten waren an den Anleger gekommen, als das Schiff mit einem Weihnachtsbaum am Heck festmachte. Auf der Pier versorgte ein Marine-Weihnachtsmann die Wartenden und besonders die Kinder mit Süßigkeiten.
Glück für die Familien- Soldaten Weihnachten zu Haus.

Den Kameraden und Kameradinnen ein Frohes Fest im Kreise der Familie.

Marinetaucher Offline



Beiträge: 28
Punkte: 56

27.02.2019 20:51
#2 RE: Marine im Einsatz Antworten

Nato-Verband nimmt Kurs auf Rostock
Die USA werden in diesem Frühjahr in der Ostsee die Präsenz erhöhen. Bereits am Montag wird der Zerstörer „Gravely“ als Flaggschiff des Nato-Einsatzverbands 1 in der Ostsee erwartet. Die Schiffe machen auch in Rostock fest.


Der Zerstörer soll zusammen mit der polnischen Fregatte „General K. Pulaski“ und dem deutschen Tanker „Spessart“ am Wochenende einen deutschen Hafen anlaufen. Wie das Marinekommando Rostock bestätigt, ist der Besuch in Rostock geplant.
Die letzte Entscheidung über den Besuch der drei Schiffe in Rostock fällt aber erst im Laufe der Woche, heißt es aus Nato-Kreisen. Grund ist die hohe Bereitschaftsstufe. Entscheidungen über Hafenstopps werden da stets kurzfristig gefällt, heißt es.

Bei der Frage zu den Liegeplätzen verweist die Rostocker Hafengesellschaft für den Anlauf der Nato-Einheiten in Rostock an die Zuständigkeit des Marinekommandos. Der Kreuzfahrtterminal in Warnemünde steht für den Besuch jedoch zur Verfügung.

Der Besuch der "Gravely" an der Warnow wäre der erste Anlauf eines US-Lenkwaffenzerstörers der modernsten Baureihe in einer Hafenstadt Mecklenburg-Vorpommerns. Bislang haben diese Schiffe an der deutschen Ostseeküste Kiel und Eckernförde angesteuert. Kiel hatte die „Gravely“ bereits im Januar für einen Tankstopp besucht.

Die 156 Meter lange „Gravely“ hat rund 300 Soldaten an Bord und kann mit bis zu 96 Flugkörpern ausgerüstet werden. Die Bewaffnung umfasst auch moderne Marschflugkörper vom Typ Tomahawk sowie weitreichende Luftabwehr-Flugkörper des Typs SM2 für den Einsatz gegen Flugzeuge.

Geführt wird der Nato-Verband seit Januar von US-Admiral Edward Cashman. Er hatte mit den Einheiten bis vor wenigen Tagen an dem Manöver „Dynamik Guard 2019“ vor Norwegen teilgenommen. Am 18. Februar ist die „Gravely“ von der norwegischen Basis Haakonsvern ausgelaufen.

Nach dem Besuch in Warnemünde soll der Nato-Verband dann weitere Übungen in der Region abhalten. Ab Mai sind dann weitere Seemanöver auf der Ostsee geplant. Es gibt erste Anzeichen dafür, dass die USA in diesem Frühjahr ihre Präsenz in der Ostsee dafür deutlich ausweiten werden.

ostsee-zeitung.de

Bootsmann Offline



Beiträge: 24
Punkte: 56

07.01.2020 21:57
#3 RE: Marine im Einsatz Antworten

"Fulda"
Am Mittwoch, 8. Januar 2020, wird das Minenjagdboot "Fulda" um 13 Uhr den Heimathafen Kiel verlassen. Das Boot untersteht in den kommenden fünfeinhalb Monaten dem Ständigen NATO-Minenabwehrverband SNMCMG2, den das Bündnis im Mittelmeer und im Schwarzen Meer einsetzt.

Ostfriese Offline




Beiträge: 13
Punkte: 25

28.07.2020 18:49
#4 RE: Marine im Einsatz Antworten

Fregatte "Hamburg" ins Mittelmeer vor Libyen

Deutschland entsendet in der kommenden Woche eine Fregatte für den EU-Marineeinsatz zur Überwachung des Waffenembargos gegen Libyen ins Mittelmeer.

Wie ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, werden sich an Bord der „Hamburg“ etwa 250 Soldatinnen und Soldaten befinden. Sie sollen Mitte August im Einsatzgebiet eintreffen.

Für die EU ist die Lösung des Konflikts auch deshalb wichtig, weil die chaotischen Zustände in dem Land das Geschäft von Schlepperbanden begünstigen, die Migranten illegal über das Mittelmeer nach Europa bringen.

Aufgabe:
Ziele der Operation Irini sind die Stabilisierung des nordafrikanischen Bürgerkriegslandes Libyen sowie die Unterstützung des UN-geführten politischen Friedensprozesses. Neben Waffenschmuggel soll der Einsatz auch Ölschmuggel verhindern.

Deutschland unterstützt die Operation Irini so schon seit Mai mit einem Seefernaufklärungsflugzeug des Typs P-3C Orion, das mittlerweile knapp 20 Einsatzflüge durchgeführt hat. Hinzu kommt Personal im operativen Hauptquartier in Rom in Italien und auf dem Flaggschiff.

Die jetzt in den Einsatz geschickte Fregatte „Hamburg“ gehört zum 2. Fregattengeschwader der Marine, das seinen Heimathafen im niedersächsischen Wilhelmshaven hat. Das 143 Meter lange Kampfschiff der Sachsen-Klasse ist unter anderem auf Seeraumkontrolle spezialisiert. Eigentlich hätte die Besatzung der "Hamburg" derzeit auf einer Auslandsausbildungsreise im Indischen Ozean sein und sogar Australien besuchen sollen. Wegen der Operation und der Corona-Pandemie wurde diese Fahrt allerdings verschoben.

Robert Wagner Offline



Beiträge: 2
Punkte: 6

28.07.2020 19:02
#5 RE: Marine im Einsatz Antworten

Welch geistiges Kind ? Minister Maaß mit Alptraum und bekommt dann auch noch eine UN-Resolution. Dann treten EU-Staaten als selbsternannter Rächer zur Durchsetzung diese UN-Resolution auf. Die UN hat die EU aber nicht mit der Durchsetzung beauftragt.!

Aber- die Akteure dort im Raum lachen sich darüber kaputt. Nicht umsonst fahren türkische Transportschiffe unter Geleitschutz. Ihr müsst eucxh doch nicht einbilden das sie sich von euch in die Ladeluken schauen lassen.
Von den Akteuren hat keiner Angst vor Sanktionden dreier Wichtigtuer.

Inzwischen ist Ägypten soweit um eigene Truppen in Libyen einmarschieren zu lassen um die Kämpfer von Marschall Haftar vollumfänglich zu unterstützen.
Das könnte ein direkter Akt Ägypten gegen Türkei auf libyschem Boden werden.

Schade um die verplämperte Zeit einer Fregatte samt Besatzung und der Orion.

Gordon Offline



Beiträge: 20
Punkte: 24

26.08.2020 13:10
#6 RE: Marine im Einsatz Antworten

Fregatte "Brandenburg" bricht zum Einsatz auf

Die Fregatte "Brandenburg" ist am Dienstag von Wilhelmshaven aus zu einem mehrmonatigen Einsatz ins Mittelmeer aufgebrochen. Dort löst das deutsche Kriegsschiff den Einsatzgruppenversorger "Berlin" als Teil eines ständigen Nato-Verbandes ab. Das Marineschiff soll die griechische und die türkische Küstenwache sowie die europäische Grenzschutzagentur Frontex bei der Überwachung des Seeraums unterstützen.

Normalerweise könnten die rund 230 Marine-Soldaten an Bord alle zehn bis 14 Tage einen Hafen besuchen. Wegen der Corona-Pandemie wird das allerdings nach Angaben eines Marinesprechers nicht möglich sein. Nach Marine-Angaben wurden deshalb an Bord zusätzliche Freizeitmöglichkeiten für die Besatzung geschaffen. So wurde im Hubschrauber-Hangar ein Fitnessraum eingerichtet.

Angehörige der Besatzungsmitglieder konnten sich vor dem Auslaufen verabschieden, durften aber das Schiff nicht wie gewohnt betreten. Die Fregatte wird im Februar 2021 wieder in Wilhelmshaven erwartet. Der Einsatzgruppenversorger "Berlin" soll im September zurückkehren.

Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
Delta Offline



Beiträge: 49
Punkte: 77

18.09.2020 16:08
#7 RE: Marine im Einsatz Antworten

Der Einsatzgruppenversorger "Berlin" (A1411) ist nach fast 5 1/2 Monaten aus dem Mittelmeer zurück in Wilhelmshaven. Wegen Corona 169 Tage ohne Landgang.
A1411 ist das größte Schiff der Bundesmarine.

Bootsmann Offline



Beiträge: 24
Punkte: 56

09.01.2021 18:38
#8 RE: Marine im Einsatz Antworten

Tender „Werra“ läuft aus
Am Freitag, dem 8. Januar 2021 um 10 Uhr, läuft der Tender „Werra“ ins Mittelmeer aus. Dort wird der zum Unterstützungsgeschwader in Kiel gehörende Tender für die nächsten Monate den deutschen Beitrag im ständigen Marineverband 2 der NATO (Standing NATO-Maritime Group 2) stellen.

Hauptaufgabe des Versorgungsschiffes wird die Unterstützung des deutschen Verbandsführers und seines multinationalen Stabes sein. „Der Tender ist die Operationszentrale für den internationalen NATO-Stab“, erklärt Korvettenkapitän Robert Lehmann (39), Kommandant der „Werra“. Der gebürtige Berliner führt seit über drei Jahren das Kommando über den Tender. „Wir freuen uns erstmalig die Kieler Flagge in dem Seegebiet präsentieren zu können“. Zu den Aufgaben der „Werra“ gehört in den kommenden sechs Monaten der Informationsaustausch mit griechischen und türkischen Behörden, um Erkenntnisse über Migrations- und Schlepperbewegungen zu gewinnen. Mit an Bord der „Werra“ sind auch ein griechischer und türkischer Offizier, um den Informationsaustausch mit beiden Anrainernationen optimal zu gestalten. Es ist das erste Mal, dass ein Tender diese Aufgabe vor Ort übernimmt. Bisher wurden nur größere Einheiten, wie Fregatten und Einsatzgruppenversorger als Führungsplattform in der Ägäis eingesetzt.

Die erste Prüfung für die 70 Frauen und Männer an Bord erwartet Kommandant Robert Lehmann schon auf dem Weg zum Einsatzgebiet. „Im Januar durch Nordsee, Biskaya und das Mittelmeer zu fahren, könnte etwas ruppig werden“, so der Kommandant. Abstützen wird sich die „Werra“ auf den NATO-Stützpunkt Souda Bay auf Kreta. „Wir hoffen aber auch in den kommenden knapp sechs Monaten den einen oder anderen Hafen in Griechenland oder der Türkei anzulaufen, das ist aber abhängig von dem Verlauf der Pandemie. Für einige Besatzungsmitglieder ist es das erste Mal für so lange Zeit von zu Hause weg zu sein. Meine Besatzung hat in der zurückliegenden Einsatzvorbereitung eindrucksvoll ihren Willen und ihre Disziplin unter Beweis gestellt, sodass ich mir sicher bin, dass wir alle anstehenden Aufgaben im Sinne der Deutschen Marine und den international vorgesetzten Dienststellen mit Bravour bewältigen werden“, betont er abschließend.

Die Soldatinnen und Soldaten werden Mitte Juni in ihrem Heimathafen Kiel, rechtzeitig zur hoffentlich stattfindenden Kieler Woche, zurückerwartet.

Hintergrundinformationen zur Unterstützungsmission in der Ägäis

Die NATO-Verteidigungsministerinnen und Verteidigungsminister haben auf Initiative Griechenlands, der Türkei und Deutschlands am 10. Februar 2016 beschlossen, in der Ägäis einen Beitrag zu den europäischen Maßnahmen gegen die Schleuserkriminalität zu leisten. Hierfür wurde die Einsatzgruppe der Standing NATO-Maritime Group 2 (SNMG 2) in das Seegebiet der Ägäis entsandt. Die Einsatzgruppe wird im Ägäischen Meer zwischen dem türkischen und griechischen Festland eingesetzt. Derzeit besteht sie aus vier bis sieben Schiffen. Die Schiffe operieren sowohl auf hoher See als auch seit März 2016 in den Hoheitsgewässern beider Anrainerstaaten.

Die NATO ist im Seegebiet der Ägäis unterstützend tätig – die Schiffe haben keine hoheitlichen Befugnisse. Es ist nicht ihre Aufgabe, Fahrzeuge anzuhalten oder gegen Schleuser vorzugehen – weder in fremden Hoheitsgewässern noch auf Hoher See. Entsprechende Befugnisse liegen bei den nationalen Küstenwachen und weiteren zuständigen Behörden.

Zudem trägt die NATO zum verbesserten Informationsaustausch zwischen der griechischen und der türkischen Küstenwache sowie der Europäische Union-Grenzschutzagentur Frontex für die Grenz- und Küstenwache in der Ägäis bei. Die Schiffe liefern Informationen für ein vollständiges Lagebild in der Ägäis und über die Schleuseraktivitäten im Seegebiet an griechische und türkische Stellen. Das ist notwendig, um das Vorgehen der nationalen Behörden gegen Schlepper und ihre Netzwerke zu optimieren.

Verbindungsoffiziere türkischer und griechischer Behörden sowie eine Beamtin oder ein Beamter von der Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache Frontex befinden sich an Bord des deutschen Führungsschiffes. Sie sind die Schnittstelle zu ihren Organisationen und beschleunigen den Informationsfluss. Die NATO dient in dieser Hinsicht als Kooperationsplattform der Anrainerstaaten.

Mit dem Höhepunkt der Querungen über die Ägäis von rund 853.000 Menschen im Jahr 2015 sank die Zahl in den Folgejahren zunächst sehr stark ab. Im Jahr 2019 wurden 83.300 Migrantinnen und Migranten in der Ägäis registriert. Hierbei sind die Grenzübertritte auf dem Landweg einbezogen. Von Januar bis Ende Mai 2020 wurden rund 7.800 Grenzübertritte registriert.

Die Bundeswehr beteiligt sich mit einem Kriegsschiff und der Verband wird von einem Kapitän zur See geführt.


Foto: PIZ Marine

Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
Matrose Offline



Beiträge: 56
Punkte: 116

12.01.2021 16:08
#9 RE: Marine im Einsatz Antworten

Am Dienstag, dem 12. Januar 2021 um 18 Uhr, verlässt das Minenjagdboot „Datteln“ seinen Heimathafen Kiel Richtung Einsatzgebiet. Das Boot gehört für die kommenden drei Monate dem ständigen Minenabwehrverband 1 der NATO an.

Quelle: Deutscher Marinebund

Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
Wolfram Offline



Beiträge: 8
Punkte: 12

02.02.2021 15:11
#10 RE: Marine im Einsatz Antworten

Eine "Schwester" unseres ehemaligen Patenbootes HAMELN, die WEILHEIM M1059, hatte den Auftrag, vor Fehmarn das russische Uboot NOVOROSSIJSK zu beschatten. Das Uboot kam aus dem Einsatz vor Syrien vermutlich zu einem längeren Werftaufenthalt in die Ostsee.
Viele Kameraden werden sich daran erinnern, daß ähnliche Einsätze im Kalten Krieg alltäglich waren, als sich NATO- und Warschauer Pakt-Einheiten gegenseitig bewachten.
https://www.moin.de/.../ostsee-russisches-u-boot-in...
MiJ-Boot Weilheim M1059



Quelle: Marinekameradschaft Hameln

Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
Lotse Offline




Beiträge: 73
Punkte: 153

07.02.2021 21:16
#11 RE: Marine im Einsatz Antworten

Zitat von Gordon im Beitrag #6
Fregatte "Brandenburg" bricht zum Einsatz auf

Die Fregatte "Brandenburg" ist am Dienstag von Wilhelmshaven aus zu einem mehrmonatigen Einsatz ins Mittelmeer aufgebrochen. Dort löst das deutsche Kriegsschiff den Einsatzgruppenversorger "Berlin" als Teil eines ständigen Nato-Verbandes ab. Das Marineschiff soll die griechische und die türkische Küstenwache sowie die europäische Grenzschutzagentur Frontex bei der Überwachung des Seeraums unterstützen.

Normalerweise könnten die rund 230 Marine-Soldaten an Bord alle zehn bis 14 Tage einen Hafen besuchen. Wegen der Corona-Pandemie wird das allerdings nach Angaben eines Marinesprechers nicht möglich sein. Nach Marine-Angaben wurden deshalb an Bord zusätzliche Freizeitmöglichkeiten für die Besatzung geschaffen. So wurde im Hubschrauber-Hangar ein Fitnessraum eingerichtet.

Angehörige der Besatzungsmitglieder konnten sich vor dem Auslaufen verabschieden, durften aber das Schiff nicht wie gewohnt betreten. Die Fregatte wird im Februar 2021 wieder in Wilhelmshaven erwartet. Der Einsatzgruppenversorger "Berlin" soll im September zurückkehren.

Willkommen zurück !
Am Samstag, dem 6. Februar 2021 um 10 Uhr, kehrt die Fregatte „Brandenburg“ nach fünf Monaten in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurück, nachdem sie als Teil der Standing NATO Maritime Group 2 (SNMG 2) gemeinsam mit anderen NATO-Einheiten den Seeraum zwischen der Türkei und Griechenland überwacht hat.

Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
Lotse Offline




Beiträge: 73
Punkte: 153

04.03.2021 14:24
#12 RE: Marine im Einsatz Antworten

Deutschland entsendet Fregatte in ostasiatische Gewässer

Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
Lotse Offline




Beiträge: 73
Punkte: 153

02.08.2021 22:32
#13 RE: Marine im Einsatz Antworten

Annegret Kramp-Karrenbauer hat das Kriegsschiff „Bayern“ mit mehr als 200 deutschen Soldaten vom Marine-Stützpunkt Wilhelmhaven in die Indopazifik-Region geschickt. Der mehr als ein halbes Jahr dauernde Einsatz sei ein „Zeichen für Stabilität, Wohlstand und eine regelbasierte, multilaterale Ordnung“, behauptet die Ministerin, und weiter: „Im Indopazifik geht es um unsere Werte und Interessen.“ In der Region „fallen wichtige Entscheidungen zu Frieden, Sicherheit und Wohlstand», so Kramp-Karrenbauer. „Denn die Sicherheit im Indopazifik ist auch unsere Sicherheit.“ Das ganze Gerede weckt finsterste Erinnerungen an die Lüge ihres Amtsvorgängers Peter Struck (SPD), der 2004 zur Rechtfertigung des Afghanistan-Krieges behauptet hatte, die Sicherheit Deutschlands werde auch am Hindukusch verteidigt. Das ist so unverantwortlich und auch grotesk beispielsweise angesichts der noch immer fehlenden Luftfilter für den Schulbetrieb. Zuhause fehlt es an medizinischer Ausrüstung, aber für die militärische Aufrüstung gegen China langt es offenbar....
Die Entsendung der Fregatte „Bayern“ ist kein Beitrag zur Stärkung der Sicherheit im Indopazifik, sondern militärisch flankierender Beitrag der US-geführten Konfrontationspolitik gegenüber China. Statt weiterer US-Gefolgschaft brauchen wir Kooperation in den internationalen Beziehungen. Ich finde, die Fregatte „Bayern“ und deutsche Soldaten haben im Südchinesischen Meer nichts verloren. Wir brauchen Kooperation statt einer Beteiligung deutscher Soldaten an den provokativen US-Kriegsübungen in der Indopazifik-Region und an der immer schärfer werdenden Frontstellung gegen China.
Die Bundeswehr behauptet, der „Bayern“-Einsatz sichere „freie Seewege“ und zeige Flagge „für eine regelbasierte Ordnung und geltendes Recht“. Das ist mehr als lächerlich – von der chinesischen Marine werden die Seewege nicht bedroht, dafür von den USA mit ihren illegalen Ressourcen-Kriegen und völkerrechtswidrigen Militärinterventionen bekanntlich in unseliger imperialistischer Tradition „geltendes Recht“ verletzt und die UN-Charta als regelbasierte Ordnung mit Füßen getreten.
Geradezu unverantwortlich ist das Säbelrasseln von Marine-Inspekteur Kay-Achim Schönbach, der deutsche Soldaten „raus aus der Komfortzone“ führen will und offen auf neue Kriegseinsätze einstimmt. Wer wie Schönbach einer „Refokussierung auf die Fähigkeit und den Willen zum Kampf“ das Wort redet, ist eine Gefahr für Sicherheit und Frieden und damit eine Fehlbesetzung auf dem Posten des Marine-Chefs.

Maat Offline




Beiträge: 99
Punkte: 203

30.01.2022 14:59
#14 RE: Marine im Einsatz Antworten

Die in Rostock beheimateten Marine entsendet ein zusätzliches Schiff im Ukraine-Konflikt

Das in Rostock beheimatete Marinekommando schickt am kommenden Dienstag mit dem Einsatzgruppenversorger „Berlin“ ein Schiff zum Ständigen maritimen Nato-Verband 1.
Die Aufgabe der „Berlin“ ist es, die anderen Schiffe im Verband mit Treibstoff, Munition und Lebensmitteln zu versorgen.
Der Nato-Verband wird allerdings fernab der Krisenregion operieren: Ziel ist das Seegebiet vor Norwegen. Im Krisenfall könnte er jedoch auch kurzfristig verlegt werden

Insgesamt verfügt die Nato über vier ständige internationale Verbände, die das ganze Jahr über unterwegs sind und denen auch immer deutsche Schiffe angehören. Die Standing Nato Maritime Group 1 besteht in der Regel aus mehreren Zerstörern und Fregatten sowie einem Versorgungsschiff.
Dieser und ein weiterer Verband sollen vor allem strategisch wichtige Seewege schützen. Im Frieden operiert die Group 1 vor allem in Nordatlantik, Nordsee und Ostsee. Die beiden anderen Gruppen sind auf die Abwehr von Seeminen spezialisiert. Zuletzt hatte Dänemark angekündigt, angesichts der Ukraine-Krise ebenfalls ein Schiff in die Ostsee zu entsenden.

Schon an diesem Freitag läuft in Rostock einer der beiden Nato-Minenabwehrverbände ein. Auch dieser wird in den nächsten Tagen um ein zusätzliches Schiff aus den Niederlanden verstärkt.
Der Minenabwehrverband besteht derzeit noch aus vier Schiffen: Aus dem deutschen Minenjäger „Bad Bevensen“ sowie je einem belgischen, litauischen und estnischen Schiff. Außerplanmäßig wird am 11. Februar ein niederländisches Boot den Verband verstärken.

Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
Oltn Offline



Beiträge: 33
Punkte: 53

01.02.2022 16:54
#15 RE: Marine im Einsatz Antworten

Deutsches Marine-Schiff kann wegen Corona-Fällen nicht an Nato-Einsatz teilnehmen
Wegen Corona-Fällen unter der Besatzung kann das deutsche Marine-Schiff "Berlin" vorerst nicht an einem Nato-Einsatz vor Norwegen teilnehmen. Der Einsatzgruppenversorger sei nicht wie geplant am Dienstagmittag aus Wilhelmshaven ausgelaufen, teilte die Deutsche Marine auf Twitter mit. Grund seien 14 Besatzungsmitglieder, die bei einem PCR-Test positiv auf Corona getestet worden seien.

Die "Berlin" sollte sich dem Nato-Marineverband Standing Maritime Group 1 anschließen. Er ist laut Marine vor allem für die Kontrolle und den Schutz strategisch wichtiger Seewege in Nordatlantik und Nordsee zuständig.

Die "Berlin" sollte dabei gut zwei Monate auf See bleiben und an Manövern und Übungen teilnehmen. Dabei geht es insbesondere um das Manöver "Cold Response" vor Norwegen.

Nach Angaben der Marine von vergangener Woche sollte auch der niederländische Leiter des Nato-Verbands mit seinem Stab an Bord der "Berlin" kommen und von dort aus die Schiffe führen. Der deutsche Versorger mit einer 210-köpfigen Besatzung sollte dann Mitte April nach Wilhelmshaven zurückkehren.

Seiten 1 | 2
«« Fregatten
 Sprung  
Xobor Xobor Community Software
Datenschutz