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Dieses Thema hat 28 Antworten
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andree Offline



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09.06.2019 15:07
Fridays for Future Antworten

Fridays for Future
Wenn Verschwörungstheorien wahr werden


Die Umweltbewegung “Fridays for Future” versteht sich als so genannte Graswurzelbewegung. Das bedeutet, keine Strukturen, wie man sie von Parteien und Organisationen üblicher Weise kennt. Nun werden Zweifel geäußert, ob die nach außen semi-anarchische Bewegung nicht doch gesteuert ist. Die Informationspolitik der Bewegung ist dabei wenig hilfreich.
Im Teil 1 konnten Sie lesen, dass, entgegen eigener Darstellung, die Bewegung „Fridays for Future“ sehr wohl „gebunden“ ist an eine Organisation, nämlich die „Plant-for-the-Planet“-Stiftung, die wiederum eng verbunden ist mit dem Netzwerk des „Club of Rome“. Sie konnten lesen, dass diese Tatsache entscheidend ist für die Beurteilung der Frage, wer eigentlich finanziell das Sagen bei „Fridays for Future“ hat. Und sie lasen über eine eigenartig hektische Reaktion des „Spiegel“ auf die Recherchen des Blogs „Tichys Einblick“, die nicht die ersten waren, die sich kritisch mit „Fridays for Future“ befassten.

Club of Rome – Spindoktor der Fridays for Future Bewegung?
Befassen wir uns also wieder mit dem, was sich über „Fridays for Future“ in Erfahrung bringen lässt und was möglicherweise Aufschluss darüber geben könnte, ob diese Bewegung in irgendeiner Weise von anderen gesellschaftlichen Kräften als „nur“ Jugendlichen angetrieben sein könnte oder nicht und wenn ja, von wem. Dazu ist es aber aus der Sicht des Autors dieses Artikels wichtig, sich nicht nur auf den Club of Rome zu konzentrieren, wie es die TE-Artikel tun.
Auch wenn die Verbindungen zu dieser 1968 gegründeten internationalen Vereinigung von Experten verschiedener Fachgebiete natürlich nicht zu leugnen sind. Und sie entbehren auch nicht einer gewissen Plausibilität. Immerhin stellt das wohl bekannteste Dokument des Club of Rome „Die Grenzen des Wachstums“ eine Art Bibel für die Fridays for Future Bewegung und ähnliche Bewegungen dar. Und die exklusiven weltweiten Verbindungen des Netzwerkes des Club of Rome sind ganz gewiss nicht hinderlich für die Organisierung einer solchen Bewegung.

Club of Rome Veröffentlichung ideologische Plattform von Fridays for Future?
Fridays for Future Deutschland betreibt, wie bereits erwähnt, einen eigenen Podcast. In Folge 1 vom 24. April 2019 mit dem Titel „Grundwissen Klimawandel“ wird auf das schon erwähnte Grundsatzdokument des Club of Rome Bezug genommen. Zufall? Keineswegs. Der Club of Rome spielt eine Schlüsselrolle in der Fridays for Future Bewegung. Allerdings weniger in Bezug auf die Kampagnenfähigkeit, sondern in Bezug auf die programmatische Ausrichtung. Oder wie Marketing- und Werbeexperten so etwas heute nennen: das Wording. Und das stammt ganz wesentlich vom Club of Rome. Die extrem professionelle Kampagnenfähigkeit der Bewegung aber stammt sehr wahrscheinlich aus anderen Quellen.

Unstimmigkeiten in den Erklärungen von Greta Thunberg
Die Selbstdarstellung des deutschen Ablegers von Fridays for Future ist nicht ganz ehrlich. Dort wird erklärt: „Vorbild für unsere Klimastreiks ist die Schülerin Greta Thunberg.“ Die 16-jährige Schwedin kann diese Schulstreiks allerdings schwerlich erfunden haben. Sie begann ihre Aktion erst im Sommer 2018. Doch schon im Mai 2015 wurde die Idee von Schulstreiks für Klima erdacht. Von der „Plant-for-the-Planet“-Stiftung, die wir bereits kennen. Mitgegründet vom Vizepräsidenten des Club of Rome.
Auf der Internetseite von „Plant-for-the-Planet“ heißt es dazu:
„Auf dem internationalen Youth Summit von Plant-for-the-Planet in Tutzing im Mai 2015 kam die Idee auf zu einem weltweiten Schultag mit Aktionen für das Klima. Wir sehen unsere Politiker, wie sie seit Jahren ihre Hausaufgaben nicht machen. Sie haben versprochen, die gefährliche Erderwärmung zu verhindern, aber sie haben nie Ergebnisse geliefert. Nach ein paar Treffen mit Teilnehmern aus fünf Kontinenten wurde klar, dass ein weltweiter “Schulstreik” einen bahnbrechenden Eindruck hinterlassen wird, wenn wir Tausende – oder sogar Millionen – in ein kräftiges globales Netzwerk bringen.“

Dieser Internationale Youth Summit wird von der „Plant-for-the-Planet“ organisiert und ausgerichtet. Es ist also wohl eher so, dass Greta Thunberg etwas von der Fridays for Future Bewegung gelernt hat. Oder um ganz genau zu sein, von der Stiftung „Plant-for-the-Planet“. Denn die besagte Greta oder wahrscheinlicher ihre Familie haben die Öffentlichkeit eine Weile im Unklaren über ein paar Fakten gelassen. Und ganz genau sind bestimmte Merkwürdigkeiten immer noch nicht geklärt.

Greta Thunberg und ihr „Entdecker“ Ingmar Renthzog
Gesichert ist bis jetzt, dass schon bald, nachdem Greta Thunberg ihren Schulstreik in Stockholm begann, sich ein Mann namens Ingmar Rentzhog zu ihr gesellte. Am 20. August 2018 veröffentlichte Rentzhog das erste Foto von Greta auf seinem Facebook-Profil. Zufälligerweise der Beginn von Gretas Schulstreik. Im Text schildert Rentzhog mit etwas rührseliger Prosa wie er, nachdem er seinen dreijährigen Sohn in den Kindergarten gebracht hat, am Reichstag, dem schwedischen Parlament, die 15-jährige Greta und ihren Protest entdeckte. Rentzhog schreibt: „Niemand außer mir hat mit ihr gesprochen!“ und fordert dann: „Greta braucht Eure Unterstützung!“. Unterzeichnet ist der Artikel mit dem Hashtag #WeDontHaveTime. Auf diesen Hashtag kommen wir noch zu sprechen.
Runde sechs Stunden nach seinem ersten Foto veröffentlicht Rentzhog am gleichen Tag einen 38 Sekunden langen Videoclip mit der Originalstimme von Greta Thunberg. Das Video wirkt eigentümlich professionell und der Text beginnt diesmal mit dem schon erwähnten Hashtag #WeDontHaveTime und das kurze Video ist sogar mit der Internetseite www.wedonthavetime.org verknüpft. Das scheint irgendwie nichts mehr mit einer zufälligen Begegnung eines gewöhnlichen schwedischen Mannes mit einem gewöhnlichen schwedischen Mädchen zu tun zu haben. Hat es auch nicht. Denn weder Greta Thunberg ist gewöhnlich noch Ingmar Rentzhog. Ob Greta oder ihre Eltern zu diesem Zeitpunkt wussten, dass Renzhog ein cleverer PR-Profi und Finanzspekulant ist, lässt sich nicht belegen. Genauso wenig, ob Rentzhog an diesem Tag bereits wusste, dass Greta eine Form des autistischen Asperger-Syndroms in sich trägt und deshalb gänzlich anders reagiert und agiert als ihre nicht-autistischen Altersgenossen.

Ein PR-Profi robbt sich an Greta Thunberg heran?
Vielleicht wussten Greta und ihre Familie auch nicht, dass Rentzhog die Internetseite „wedonthavetime.org“ schon am 11. November 2016 angemeldet hat. Die gleichnamige Firma gründete er 2017 in Form einer Aktiengesellschaft. Erklärtes Ziel: internationale Vernetzung, internationale Kampagnen zum Zwecke der „Lösung der Klimakrise“. Dafür braucht man Zugpferde, inhaltliche, argumentative, menschliche. Vielleicht hatte Ingmar Rentzhog an diesem 20. August 2018 einfach nur das richtige Gespür für den richtigen Moment und die richtige Person. Vielleicht war die Begegnung auch nicht so zufällig. Wir wissen es nicht genau.

Was wir wissen: Offenbar hatten Ingmar Rentzhog und Gretas Mutter Malena Ernman schon Kontakte bevor Greta sich vor den Reichstag setzte. Insofern wären die Facebook-Artikel von Rentzhog reichlich verlogen. Die unabhängige schwedische Journalistin Rebecca Weidmo Uvell berichtete am 12. Februar 2019 auf ihrer Internetseite davon, dass der Klimaaktivist Bo Thorén, Chef der Fossil Free Dalsland Gruppe, schon im Februar 2018 auf der Suche nach „frischen grünen Gesichtern“ gewesen ist. In einer Rundmail habe Thorén verschiedene PR-Agenturen angeschrieben und sie zu einem Treffen eingeladen, um einen Plan zu entwickeln: „wie wir junge Menschen einbeziehen und Hilfe von ihnen erhalten können, um den Übergang zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu beschleunigen.“

Greta Thunberg und ihre Inspiration Bo Thorén
Interessant daran ist, dass Greta Thunberg heute erklärt, dass sie über einen Kontakt mit einem Klimaaktivisten von Fossil Free Dalsland auf die Idee mit dem Schulstreik gekommen sei. Greta gewann im Mai 2018 den 2.Preis in einem Schülerwettbewerb der schwedischen Zeitung „Svenska Dagbladet“, der dem Thema Umwelt gewidmet war. Kurz darauf wandte sich Bo Thorén an die Gewinner des Wettbewerbes und regte einen Schulstreik an, der sich an den studentischen Streiks nach dem Amoklauf von Parkland in den USA orientierte. Doch die Reaktion war niederschmetternd. Weshalb Greta den Entschluss gefasst habe, die Dinge in die eigene Hand zu nehmen. So jedenfalls erzählt es Gretas Mutter Malena Emman heute.
In dem Artikel von Rebecca Weidmo Uvell wird auch erwähnt, dass sowohl Mutter als auch Tochter bestätigt haben, dass Bo Thorén sie kontaktiert hat, lange bevor Greta ihren Streik begann. Das verstärkt den Verdacht, dass auch der Kontakt von Ingmar Rentzhog und Greta Thunberg keineswegs spontan war. Das britische Online-Magazin „Standpoint“ veröffentlichte am 30. Mai 2019 einen Artikel, in dem der Autor belegt, dass Ingmar Renthzog Kontakte mit Gretas Mutter lange bevor dem 20. August 2018 hatte. Und Renthzog hat mittlerweile zugegeben, dass er von der erwähnten Rund-E-Mail von Bo Thorén an PR-Agenturen wusste.

Wurde Greta Thunberg kommerziell ausgenutzt?
Renthzog steht auch im Verdacht, mit Gretas explosionsartiger Berühmtheit Kasse gemacht zu haben. Greta Thunberg wurde Leiterin der Jugendabteilung der Stiftung „We Don’t Have Time“, wie der Prospekt der Stiftung vom November 2018 auf Seite 80 zeigt. Mit Gretas Berühmtheit soll Renthzog eine zweistellige Millionensumme eingesammelt haben. Gretas Vater beteuerte in schwedischen Medien, die Familie habe davon nichts gewusst. Ein viel interessanterer Aspekt aber ist, das in diesem Prospekt sehr ausführlich beschrieben wird, wie mit den Mitteln des Internets und sozialer Medien Menschen beeinflusst, motiviert, bewegt werden können. Und im Falle von „We Don’t Have Time“ auch bewegt werden sollen. Das erinnert in beunruhigender Weise an die Praktiken der vom US-Milliardär Robert Mercer finanzierten Firma Cambridge Anaytica, die nachgewiesener Maßen sowohl das britische EU-Referendum als auch die US-Präsidentschaftswahlen massiv manipuliert hatte.
Die internationalen Recherchen zeichnen im Moment ein Bild, dass Greta Thunberg wohl doch nicht die einsame Heldin und Kämpferin ist, als die sie eine ganze Weile beschrieben wurde. Inzwischen bestätigen ihre Eltern, dass sie sehr wohl professionelle Hilfe von PR-Fachleuten erhalten habe.

Die Köpfe der deutschen Sektion von Fridays for Future
Womit wir zu Fridays for Future zurückkehren. Denn sowohl die Internetseite www.wehavedonttime.org als auch www.fridaysforfuture.org sind beide bei der dänischen Registrierungsfirma Ascio Technologies angemeldet worden, aber mit dem Registrierungsland Schweden. Es spricht also vieles dafür, dass auch Futures for Friday massive Hilfe von professionellen PR-Experten erhalten hat, also vielleicht auch von Ingmar Renthzog und seinem Netzwerk. Abgesehen davon natürlich, dass sie auf echte junge Talente setzen konnten.
Beispielsweise auch in Deutschland. Hier tauchen vor allem vier Namen immer wieder auf: Luisa Neubauer, Clara Reemtsma, der schon erwähnte Jakob Blasel und Louis Motaal. Letzterer meldete den Namen „Fridays for Future“ beim Patentamt als geschützte Wortmarke an. Louis Motaal taucht auch bei Plant-for-the-Planet“ auf, wo er beispielsweise die „Plant-for-the-Planet Akademie 2018“ mit organisierte, kurz vor den ersten deutschen „Fridays for Future“ –Protesten.
Die hatte der schon erwähnte Jakob Blasel organisiert. In Kiel, was vielleicht die Anbindung der deutschen FFF-Sektion an ein Kieler Kulturzentrum erklärt. Erklärend wird aber auch, wenn man weiß, dass Blasel 2017 Mitglied der Greenpeace-Jugend wurde. Die Nähe zu Greenpeace könnte eine Erklärung für die verblüffende Schlagkraft der angeblich so lose organisierten Bewegung sein. Wer sich noch an die legendäre Greenpeace-Kampagne von 1995 zur Verhinderung der Versenkung der Shell-Öl-Plattform Brent Spar erinnert oder an die nicht minder spektakulären Kampagnen gegen Atomkraft und Atomtests, der braucht nicht viel Fantasie, um zu verstehen, dass Aufrufe auf der Internetseite von Fridays for Future: „Vernetzt euch mit anderen Umweltorganisationen, wie zum Beispiel Greenpeace oder dem BUND. Diese unterstützen euch meist gerne.“ bedeuten, dass natürlich die kampagnenerprobte und weltweit vernetzte Umweltschutzorganisation mit die Fäden zieht bei der Organisation der Proteste.

Zieht die kampagnenerfahrene Organisation Greenpeace im Hintergrund die Fäden?
Wer sich tatsächlich noch an die Brent-Spar-Kampagne von Greenpeace erinnert, der wird sich sicherlich auch noch daran erinnern, dass die Umweltschutzorganisation schon damals für unzulässige Übertreibungen und vorsätzlich falsche Angaben schwer kritisiert worden war und sich erst spät entschuldigte, was letztlich aber nichts am Imageschaden für Shell und am enormen Imagegewinn für Greenpeace änderte. Die ungeheure Kampagnenfähigkeit der Organisation könnte eine Erklärung für den mitunter rätselhaft anmutenden Erfolg der FFF-Bewegung sein.

Die Gesichter der deutschen Sektion von Fridays for Future
Unhöflicherweise nennen wir die beiden jungen Frauen in der deutschen FFF-Spitze zuletzt, weil sie beide etwas vereint, was uns bestimmt wieder den Vorwurf der Verschwörungstheorie einbringt. Aber das sind wir gewohnt. Vor allem Luisa Neubauer sticht unter den Wortführern der deutschen FFF-Sektion dadurch heraus, dass sie häufiger als alle anderen zusammen mit Greta Thunberg auf Fotos abgelichtet wird.

FFF-Gesichter auch Botschafterinnen in anderer Sache
Zusammen mit Clara Reemtsma gehört Neubauer zu den prominenten Gesichtern der deutschen „Fridays for Future“-Aktivitäten. Es darf jedoch bezweifelt werden, ob alle Jugendlichen, die ihnen zujubeln, wissen, dass sowohl Luisa Neubauer als auch Clara Reemtsma Jugendbotschafterinnen der One-Foundation sind bzw. waren. Diese vor allem durch den Sänger der Pop-Band U2, Bono, weltbekannte Stiftung ist genauso wie Greenpeace mehr oder weniger „verdächtig“. Nicht wegen des üblichen Verdächtigen, George Soros, der mit seiner Open Society Stiftung natürlich hier wieder mitmischt, sondern wegen der erwiesenen Kampagnenfähigkeit und dem außerordentlich prominenten weltweiten Netzwerk.
Bleibt eine entscheidende Frage am Schluss. Wenn das Thema Klimaschutz so wichtig und überzeugend ist. Wenn die Argumente so stichhaltig sind und man nichts zu verbergen habe, wie wir lernten. Warum ist es dann auffällig, dass man bei Internetseiten wie Fridays for Future, Clímate Strike oder Extinction Rebellion das unbestimmte Gefühl hat, es sei nicht gewollt, auf den ersten Blick und ohne langes Suchen Klarheit über Strukturen, Namen, Hintermänner und –frauen, Finanzen, Verbindungen und Netzwerke zu erhalten?

Autor: Andreas Peter

Herrensee Offline



Beiträge: 50
Punkte: 70

19.06.2019 11:50
#2 RE: Fridays for Future Antworten

„Fridays for Future"-Aktivisten stürmen Vortrag von Christian Lindner – und blamieren sich
Eigentlich wollten „Fridays for Future"-Aktivisten einen Vortrag vom FDP-Chef Christian Lindner bei den „Wirtschaftspolitischen Gesprächen“ am Dienstag stören. Die Aktion gelang zwar, zeigte aber zugleich die Unsicherheit der Aktivisten bei ihrem eigenen Thema.

Als die Schüler-Gruppe den Vortrag stürmte, hat sie offensichtlich nicht daran gedacht, dass Lindner ihnen auch ein Gespräch anbieten wird.

Als dies dennoch passierte, hatten sie jedoch nichts zu sagen und gingen wieder.

Ein Facebook-Video zeigt die recht witzige Situation.
https://www.facebook.com/lindner.christi...35863537089757/

Während des Gesprächs auf dem Podium an der Uni Leipzig stürmte eine Gruppe von „Fridays for Future“-Aktivisten zunächst den Saal und hielt Transparente in die Höhe: „Klimaschutz nur von Profiteur*innen umweltzerstörender Politik? Nur über unsere Leichen.“

Lindner reagierte darauf gelassen, zitierte den Soziologen Jürgen Habermas und schlug den Demonstranten eine Diskussion vor.

„Heute ist der 90. Geburtstag von Jürgen Habermas. Der hat einmal gesagt: In der Demokratie muss es herrschaftsfreien Diskurs geben und den zwanglosen Zwang des besseren Arguments. Deswegen: Hier stehen dürft ihr. Hier liegen und schlafen dürft ihr. Stören dürft ihr nicht. Euch zu Wort melden und diskutieren – Das ist herzlich willkommen.“

Eine Diskussion haben die „Fridays for Future“-Aktivisten allerdings nicht gestartet. Sie riefen aus: „Climate Justice now!” – und gingen wieder.
Der FDP-Mann hakte sogar nach und fragte die augenscheinliche Organisatorin der Aktion:

„Moment, Sie wollen doch jetzt nicht gehen? (...) Aber Sie können doch nicht einfach stummen Protest machen und brüllen, ohne ein Gespräch zu suchen?“

Das Mikrofon, das Christian Lindner ihr dabei anbot, nahm sie nicht an, sondern las etwas Undeutliches von ihrem Smartphone ab und verschwand.

Darafhin musste der FDP-Chef nur noch feststellen:

„Es kommen hier Aktivisten mit einem berechtigten Anliegen. Die junge Frau beklagt, dass in der Politik zu wenig über Klimapolitik gesprochen wird. Und wenn die Gelegenheit dazu hier heute besteht, verlassen sie stumm den Saal, ohne die Möglichkeit zu nutzen, zum Beispiel das Wort an Sie zu richten. Ich halte das für falsch und undemokratisch.”

Monika ( Gast )
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04.08.2019 15:10
#3 RE: Fridays for Future Antworten

Fridays for Future gegen atomares Wettrüsten

Der Klimawandel treibt die Jugend auf die Straße. Aber wo bleibt der Protest gegen das Wettrüsten? Greta Thunberg und ihre Anhänger sollten freitags ein paar neue Schilder mitbringen.
Die Angst vor Atomtod, Nachrüstung und Aufrüstung, die in diesem Land noch in den Achtzigerjahren Hunderttausende auf die Straßen trieb, scheint weitgehend verschwunden zu sein. Die Bilder der Massendemonstrationen im Bonner Hofgarten finden sich in jedem Geschichtsbuch. Aber sie sind auch Geschichte.

Wie sonst ließe sich erklären, dass das formale Ende des INF-Vertrages - das war an diesem Freitag - ohne jeden öffentlichen Protest blieb? Oder dass die offiziellen Trauerreden in Berlin und anderswo so auffallend kurz ausfielen? Bestenfalls Pflichtprogramm, obwohl das Abkommen so sehr zum Ende des Kalten Krieges gehört wie der Fall der Berliner Mauer. Der vor fast 32 Jahren unterzeichnete Vertrag führte zur Verschrottung von 2692 Kurz- und Mittelstreckenraketen.
Die matte Reaktion fügt sich in ein beunruhigendes Bild, denn keine der inzwischen so vielen schlechten Nachrichten aus der Welt der nuklearen Unvernunft dringt noch wirklich durch: nicht die überall stattfindende Modernisierung der Arsenale, nicht die Entwicklung neuer Hyperschall-Waffen, nicht der wachsende Zorn jener Länder, die den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet haben - und damals im Gegenzug ein Abrüstungsversprechen der Nuklearmächte erhielten. Aber Russland und die USA, siehe INF, tun gerade das Gegenteil, sie verhandeln nicht einmal über ein neues Abkommen. Und weil zur Supermachtambition bis heute untrennbar die Bombe gehört, droht auch in China eine Aufrüstung. Es sieht nicht gut aus für den Sperrvertrag. Im nächsten Jahr feiert er seinen 50. Geburtstag, und nicht einmal die größten Optimisten geben ihm weitere 50 Jahre.

In Hiroshima und Nagasaki, wo 1945 die ersten Atombomben fielen, wird bis heute einmal im Jahr an die Schrecken des Atomzeitalters erinnert. Die letzten Überlebenden dieser US-Angriffe würden sich wohl stattdessen in Berlin versammeln, hätte man Nazi-Deutschland nicht zuvor zur Kapitulation zwingen können. Die Warnungen vor einem neuerlichen atomaren Wettrüsten kommen heute vor allem von den Älteren, jenen, die den Kalten Krieg erlebten und die Furcht verspürten.
Helmut Schmidt gehörte bis zu seinem Tod dazu. Die Vision einer atomwaffenfreien Welt müsse mehr sein als nur heiße Luft, sagt Wolfgang Ischinger, der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz. Kaum ein Elder Statesman von Rang, der nicht zu den Warnenden gehört. Aber unter den Jüngeren scheint das Ende des INF-Vertrages nur wenige wirklich umzutreiben.

Die Jüngeren politisiert und mobilisiert heute eine ganz andere Sorge als ihre Eltern, es ist der Klimawandel. Er treibt sie aus den Schulen und auf die Straße, nicht nur freitags. Diese existenzielle Gefährdung unserer Welt bekommt in diesen Tagen die Aufmerksamkeit.
Das Ende des INF-Vertrages aber bringt niemanden auf die Straße. Warum das so ist?
Der ehemalige US-Verteidigungsminister William Perry sagte, heute bekämen die Regierungen von ihren Bürgern nicht mehr genügend Druck, sich für atomare Abrüstung einzusetzen, weil Menschen nicht realisierten, wie groß die Gefahr tatsächlich sei.

Was spricht dagegen, auf der nächsten Freitagsdemonstration ein Schild hochzuhalten, das nukleare Abrüstung fordert? Ja, inzwischen gibt es dies hier und dort. Aber selten. Dabei könnten Greta Thunberg und viele andere damit auch so etwas wie eine Dankesschuld abtragen: Schon 2007 entschieden sich die Betreiber der "Weltuntergangs-Uhr", nicht mehr nur auf das atomare Risiko hinzuweisen, sondern auch auf die Gefahren durch den Klimawandel. Es war der brillante Wissenschaftler Stephen Hawking, der damals erklärte, man habe eine Pflicht, die Menschen vor diesen "unnötigen Risiken, mit denen wir jeden Tag leben", zu warnen. So geht es seither Jahr für Jahr, wenn die Uhr nach intensiven Debatten von Wissenschaftlern, darunter 15 Nobelpreisträger, neu gestellt wird. Inzwischen sind es nur noch zwei Minuten bis zwölf. Es ist die Erinnerung daran, dass der größte Feind der Menschheit immer noch der Mensch selbst sein kann.

Vor zwölf Jahren nutzten die Wissenschaftler ihre Autorität, um der Diskussion um den Klimawandel zum Durchbruch zu verhelfen. Es war eine ebenso kühne wie kluge Idee. Dass eine andere Gefahr, das atomare Wettrüsten, darüber vergessen wird, war nie beabsichtigt. Gleichgültigkeit, wie sie in dieser Woche nach dem Ende des INF-Vertrages zu beobachten war, hat die atomare Bedrohung nicht verdient. Es wäre schön, bei jeder Freitagsdemo bald ein paar neue Schilder zu sehen.
Weil- sonst wird der Klimawandel schnuppe, da der atomare Holocaust aus dem durch die USA heraufbeschworenen atomaren Wettrüsten den Menschen Jung wie Alt die Zukunft raubt und große Teile dieser Erde in eine atomare Wüste verwandelt.

Rotenbaum Offline



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08.08.2019 17:54
#4 RE: Fridays for Future Antworten

Die Kindchen reagieren bockig- wenn sie nicht bekommen was sie wollen
Streit bei „Fridays for Future“ – Greta Thunberg verlässt Saal

„Fridays for Future“ organisiert sich immer professioneller. Nach dem Sommerkongress in Dortmund kommen nun Jugendliche im Elsass zusammen. Dort trainieren sie ihr Verhalten bei Demonstrationen, die unter anderem am Rande der IAA geplant sind

Die Diskussionen über die zukünftige Ausrichtung der Schülerbewegung „Fridays for Future“ spitzen sich zu. Beim ersten wichtigen europäischen Kongress von „Fridays for Future“ im Schweizer Lausanne mit mehr als 400 Schülern kam es laut Medienberichten zum Streit über die strategische Ausrichtung des Protests. Mit dabei: Initiatorin Greta Thunberg.
Wie das US-Portal „Buzzfeed News“ berichtet, sei die Schwedin Teil einer dreißigköpfigen Gruppe gewesen, die die Haupthalle der Veranstaltung am Mittwoch offenbar aus Protest verlassen habe. Mehrere Teilnehmer hätten das Hinausgehen aus dem Saal als „Streik“ beschrieben. Reporter des Schweizer Boulevardblatts „Blick“ berichten, eine Teilnehmerin wäre vor dem Saal gar „heulend zusammengebrochen“.

Der Grund: Offenbar gab es Streit über einen Forderungskatalog der Bewegung. Am Dienstag hätte laut „Buzzfeed“ ein Komitee 20 konkrete Handlungsanweisungen an die Politik formuliert – etwa zu Reformen der Landwirtschaft und zu CO2-Einsparungen in der Schifffahrt. Thunberg und eine Reihe anderer Mitglieder hätten diese konkreten Ideen mit allgemeineren Formulierungen ersetzen wollen – etwa „Hören Sie auf die Wissenschaft!“ . Thunberg habe geäußert, dass nicht alle den spezifischen Forderungen zustimmen würden.

Neben der Frage, wie basisdemokratisch und wie konkret die Bewegung sein möchte, geht es in internen Diskussionen immer wieder auch um die Radikalität des Protests. Teile der Bewegung wünschen sich deutlicheren Widerstand auf der Straße. In Deutschland hat sich zudem eine „antikapitalistische Plattform“, eine Art linker Flügel, gegründet.
In einem Aufruf zur gemeinsamen Demonstration mit dem in Teilen linksextremen Bündnis „Ende Gelände“ solidarisierten sich einige „Fridays for Future“-Aktivisten zuletzt mit den französischen Gelbwesten. Diese hätten „eine passende Antwort auf die neoliberale Agenda der Macron-Regierung gefunden, an ihnen müssen wir uns orientieren“.

Zunehmend gerät auch Luisa Neubauer, die wohl bekannteste deutsche Aktivistin, ins Visier parteiinterner Kritiker. In einer Chatgruppe linker Aktivisten kursieren derzeit etwa Bilder, die ein durchgestrichenes Foto Neubauers zeigen. Daneben steht: „Gegen Personenkult und Autoritäten“.

Jens Offline



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08.08.2019 18:04
#5 RE: Fridays for Future Antworten

Klima-Camp trainiert Umweltschützer in zivilem Ungehorsam
Klimaaktivisten simulieren einen Zusammenstoß mit der Polizei. Rund tausend Menschen nahmen an der Veranstaltung im Elsass teil
Menschenketten, Sitzblockaden, Widerstand. Sie wollen unbedingt etwas bewegen für den Klimaschutz – zwar nicht durch Gewalt, aber wenn nötig durch zivilen Ungehorsam. In einem Klima-Camp im Elsass lassen sich derzeit rund tausend Teilnehmer angesichts der Besorgnis erregenden Erderwärmung zu kämpferischen Umweltschützern ausbilden.

„Ich kann nicht mehr in den Spiegel schauen, wenn ich jetzt nichts tue“, sagt etwa Christine. Neben der Rentnerin aus dem Südwesten Frankreichs, die seit Monaten für den Klimaschutz auf die Straße geht, nehmen viele Jugendliche sowie Familien während ihrer Sommerferien an einigen der 300 Workshops teil, die bis Sonntag im elsässischen Kingersheim stattfinden.

Organisiert wird das zwölftägige Klima-Camp von den Bürgerbewegungen Alternatiba und ANV-COP21 sowie von der Umweltschutzorganisation Les Amis de la Terre.

Einige der Kurse haben eine deutlich kämpferischere Ausrichtung. Die Teilnehmer können beispielsweise lernen, wie sie mit spezieller Ausrüstung und Körpertechniken auf Demonstrationen robuste Menschenketten und Sitzblockaden bilden können.
Einer der Höhepunkte des Camps ist laut der Organisatoren ein Rollenspiel, bei dem eine Massenaktion zivilen Ungehorsams simuliert wird und die Teilnehmer nicht nur in die Rollen von Demonstranten, sondern auch von Journalisten und Polizisten schlüpfen.
Während des Camps reflektieren die Teilnehmer aber auch darüber, ob sie bereit sind, die körperlichen und juristischen Risiken solcher Aktionen einzugehen.

Schon beim G7-Gipfel in Frankreich könnte das Erlernte zum Einsatz kommen
Seit dem ersten Klima-Camp vor drei Jahren hat sich die Teilnehmerzahl nach Angaben der Organisatoren mehr als verdreifacht. Während 2016 noch 300 Menschen teilnahmen, meldeten sich demnach für das Camp in diesem August mindestens tausend Interessierte an.

Dieter Offline




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09.08.2019 19:18
#6 RE: Fridays for Future Antworten

Beim „Smile for Future”-Kongress in Lausanne in der Schweiz hat die derzeit wohl berühmteste Klimaaktivistin der Welt, Greta Thunberg, Journalisten aus dem Saal werfen lassen. Sie machte die Reporter für die schlechte Stimmung bei der Veranstaltung verantwortlich.
Sie hat halt ein Problem im Kopf.
Die Stimmung unter den Teenagern soll am fünften Tag des Treffens tatsächlich angespannt gewesen sein. Laut dem Schweizer „Blick” kam es zu heftigen Streitereien, sogar Tränen flossen.

Hein Michel Offline



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09.08.2019 19:24
#7 RE: Fridays for Future Antworten

„F*ck you Greta“: So protestieren deutsche Autofahrer gegen schwedische Klimaaktivistin
Die vulgären Sticker, die bei Amazon für 3,99 Euro erhältlich sind, sind in Deutschland ein sofortiger Erfolg geworden, gemessen an den Millionen Facebook-Posts, die in den letzten Wochen geteilt wurden

Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
Jens Offline



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14.08.2019 15:50
#8 RE: Fridays for Future Antworten

Die Wunderwaffe der Grünen
Dubiose Geschäfte mit Greta Thunberg


Die angebliche Klima-Aktivistin Greta Thunberg ist neue Favoritin für den Friedensnobelpreis.
Nun sticht sie mit einer Segeljacht in den Atlantik auf, um bei der Uno-Klimakonferenz in New York zu reden. Begleitet von einem Filmemacher zur öffentlichen Dokumentation dieser vermeintlichen Überfahrt.
Das Medienspektakel um die 16-Jährige erreicht seinen Höhepunkt. Doch ihre Hintermänner machen dubiose PR und Geschäfte.

Die einen - vor allem im links-ökologischen Milieu - verehren die 16-jährige als selbstlose Prophetin und tapfere Klima-Kämpferin wie eine Heilige. Die von ihr ausgelösten “Schulstreiks für das Klima“ seien zur wichtigen Jugend-Bewegung "Fridays for Future" gewachsen. Andere - vor allem Rechtspopulisten - schmähen sie als "öko-religiöse Pute" und ihr Tun als "grünen Katastrophenklamauk". Sie sei eine "Wunderwaffe der Grünen", um der Welt eine neue Öko-Ideologie einzuflüstern.

Wer inszeniert den Superstar des Öko-Zeitgeistes?
Jenseits der politischen Lagerperspektive ist der Mensch Greta Thunberg für die meisten Beobachter schlichtweg ein Faszinosum, ein mutiges Mädchen mit Asperger-Syndrom, das mit ansteckendem jugendlichem Idealismus die Klimadiskussion anfacht.
Doch selbst für viele Sympathisanten sind die jüngsten Inszenierungen ihrer Person unglücklich bis befremdlich. Es wächst im Publikum die Skepsis, wer warum den neuen Superstar des Öko-Zeitgeistes eigentlich so professionell inszeniert und wie es dem kranken Kind im politischen Getümmel wohl geht? Greta Thunberg hat mittlerweile den Terminplan eines Supermodels und Spitzenpolitikers; Pressekonferenzen, Foto-Shootings, Interviews, Parlamentsreden und Demonstrationsauftritte wechseln sich immer hektischer ab. Auf einem Fototermin im Braunkohle-Revier Hambacher Forst hat sie sich mit einer vermummten Aktivistin - der Verfassungsschutz stuft die gewaltbereite Szene als linksextremistisch ein - fotografieren lassen und einige Kritik dafür einstecken müssen.

Auch die Segeljachtfahrt wird vielfach kritisch kommentiert, weil es sich um eine der teuersten Rennjachten der Welt handelt, weil ihr "Team Malizia" aus Monaco stammt und also aus einem Steuerparadies, weil das Schiff einem ominösen Stuttgarter Immobilienmillionär gehört, weil man Greta unnötig in atlantische Sturmgefahren begibt. Eine Sprecherin des Teams sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Reise könnte für Greta je nach Wetterverhältnissen recht unruhig werden und ergänzt lakonisch: "Aber Greta ist ein mutiges Mädchen, sie wird das locker hinkriegen."

Greta Thunberg wird als Galionsfigur aufgebaut
So wachsen im Publikum die Zweifel über die Motive von Gretas Hintermännern. Ist sie womöglich ein kalt inszeniertes Produkt cleverer Marketingstrategen, die Profit aus dem medialen Hype schlagen wollen? Bereits im Februar berichtete die linksgerichtete Tageszeitung "taz" unter dem Titel "Greta Thunberg kommerziell ausgenutzt/ Aktivistin als Werbefigur". Seither mehren sich vor allem in skandinavischen Medien Berichte über die kommerziellen Hintergründe des Greta-Hypes. Demnach steht insbesondere die Aktiengesellschaft "We don’t have time" im Zwielicht. Das Unternehmen wurde von einem der erfolgreichsten PR-Manager und Börsenspezialisten Schwedens, Ingmar Rentzhog, 2017 gegründet. Sein selbstbewusstes Ziel: Das "weltweit größte soziale Netzwerk für Klimaaktion" zu schaffen und damit möglichst viel Geld zu verdienen. Als Galionsfigur wird Greta Thunberg dafür gezielt aufgebaut.

Schon der allererste Auftritt von Greta, als sie sich im August 2018 vor dem schwedischen Reichstag mit ihrem Pappschild "Schulstreik für das Klima" nieder gesetzt hat, wird von Rentzhog und seinem Medienteam ins rechte Bild gesetzt. Fotos und Videos - PR-professionell gleich in englischer Sprache - lässt Rentzhog von Facebook bis Instagram viral verbreiten. Auf dem Youtube-Kanal von "We don’t have time" kann man vom ersten Moment an die Kampagne für Greta bestaunen. Der Zeitung "Svenska Dagbladet", sagt Rentzhog hernach, er sei der Entdecker Gretas: "Ja, so war es. Ich habe Greta dann auch mit vielem geholfen und dazu auch mein Kontaktnetzwerk verwendet."
Zeitgleich veröffentlicht die Mutter von Greta, Malena Ernmann, publikumswirksam ein Buch über das Familienleben, die Erkrankung von Greta und den Klimawandel. Das Buch wird ein internationaler Bestseller und flankiert den medialen Aufstieg Gretas perfekt. Ernmann ist in Schweden eine prominente Sängerin und hat Schweden 2009 beim Eurovision Song Contest vertreten.

Kommerzielles Ziel der Rentzhog-Kampagne ist es von Anfang an, über die Klima-Ikone Greta die Aktiengesellschaft "We don’t have time" zu einer grünen Massen-Plattform auszubauen. Erste Investoren-Runden werden anberaumt und Finanzprospekte geschrieben, um Aktienkapital zeichnen zu lassen. In einem Börsenbriefing heißt es: "Unser Vorbild ist TripAdvisor.com, das mit seinen 390 Millionen Usern Unternehmen bewertet und beeinflusst."

Kein Interessenkonflikt zwischen Klimaschutz und Geldmachen
Ende November nimmt Greta Thunberg sogar offiziell einen Platz als Beraterin im Vorstand der Stiftung Rentzhogs ein. Beim Klimagipfel in Kattowitz im Dezember 2018 reist sie wie auf einer Road Show mit den "We don’t have time"-Managern an und stellt das Projekt vor. Nachdem erste Kritik an der geschäftlichen Konstruktion öffentlich wird, zieht sich Greta von dem Unternehmen plötzlich zurück und erklärt in einem Facebook-Post vom 11. Februar offiziell: "Ich habe keine Verbindungen mehr mit 'We don’t have time'." Die Eltern von Greta behaupten in Interviews, Rentzhog habe den Namen Gretas für seine Geschäfte missbraucht und sich dafür entschuldigt.

Das Geschäft des neuen Klimakonzerns läuft freilich lebhaft weiter. Mit Anette Nordvall ist sogar eine Größe der schwedischen Venture-Kapitalistenszene bei der Rentzhog-Plattform eingestiegen. Das schwedische Wirtschaftsmagazin "Di Digital" bezeichnet Nordvall als "eine von Schwedens mächtigsten Tech-Investoren". Nun ist sie "Chairwoman" bei "We don’t have time" und erklärt: "Unser Ziel ist es, das Facebook für den Klimawandel zu werden."

In einem gemeinsamen Brief an Investoren schreiben Rentzhog und Nordvall: "Seit wir vor 18 Monaten gestartet sind , haben wir daran gearbeitet, das soziale Netzwerk auszubauen, Investoren anzuziehen und wichtige Klimawandel-Initiativen und junge Klima-Helden wie Greta Thunberg in Szene zu setzen." Und weiter, in erstaunlicher Offenheit: "Die Aufgabe des Unternehmens ist es, Gewinne zu erzielen, Werbeeinnahmen inbegriffen….es gibt keinen Interessenkonflikt zwischen Klimaschutz und Geldmachen." Man habe in kurzer Zeit bereits 23 Millionen schwedische Kronen von mehr als 500 Investoren aus 16 Ländern eingenommen. In dieser Woche wird mit den Greta-Bildern der Atlantik-Fahrt wohl einiges hinzu kommen.

https://www.theeuropean.de/wolfram-weime...r-hintermanner/

Klarna Offline



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15.08.2019 22:32
#9 RE: Fridays for Future Antworten

Beim „RND-Salon on tour“ im Rahmen eines Leserforums der „Ostsee-Zeitung“ am Dienstag in Stralsund lobte Merkel erneut die „Fridays for Future“-Bewegung und deren Initiatorin Greta Thunberg. Sie sei schon ein außergewöhnliches Mädchen, das viel ins Rollen gebracht habe. Merkel freue sich, wenn sich die Jugend eine Stimme gebe und sie zur Gehör bringe. Deshalb nehme die Kanzlerin sie sehr ernst. Sie sprach sich übrigens für eine CO2-Bepreisung aus.

= altersbedingte geistige Umnachtung bei dieser Kanzlerin.

George Offline



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16.08.2019 22:25
#10 RE: Fridays for Future Antworten

Greta Thunberg ist eine knallharte Öko-PR-Maschine
Aber mit Sand im Getriebe.
Bei dem Segeltörn, den sie medienwirksam als den saubersten Trip unter völliger Vermeidung von CO2 angepriesen hat, um zum Klimagipfel der Vereinten Nationen zu reisen, ging sie offenbar etwas ein, was sie bislang vermieden hat: einen Kompromiss.
Oder doch eher eine Lüge.
Segeltörn von Greta Thunberg ist weniger klimafreundlich als gedacht
Wie die Tageszeitung „taz“ berichtet, ist der Segeltörn der Klimaaktivistin jedoch weniger klimafreundlich, als es den Anschein macht. Denn nach der Ankunft in New York werde die Jacht von etwa fünf Seglern wieder zurück nach Europa gebracht. Diese müssten dafür zunächst in die USA fliegen. Auch Thunbergs Skipper werde die Rückreise aus den USA mit dem Flugzeug antreten.
Der Segeltörn löse also sechs Flugreisen über den Atlantik aus - wären Thunberg und ihr Vater geflogen, wären es weniger gewesen. Der Emissionsrechner der Organisation Atmosfair berechne für einen Flug von New York nach Hamburg einen Ausstoß von rund 1800 Kilogramm Kohlendioxid.

Viele halten ihr vor, nur eine Schulschwänzerin zu sein. Und das ist sie auch. Getrieben von mediengeilen Eltern.

Focus Offline



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02.09.2019 18:31
#11 RE: Fridays for Future Antworten

Thunberg selbst sagte gegenüber dem britischen Sender BBC, ohne die Erkrankung hätte sie den „Schulstreik fürs Klima“ wohl nie begonnen, schreibt der Sender Ende August auf seiner offiziellen Nachrichtenseite.

Na klar, weil sie mit ihrem Alter und ihrer Krankheit die wirtschaftlichen Auswirkungen bis heute nicht versteht und auch nicht versteht wie andere sie zu Geld machen..

Abenteurer Offline



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03.09.2019 18:41
#12 RE: Fridays for Future Antworten

Die Demos für den Klimaschutz produzierten mehr Müll, als dass sie Gutes täten, meint Mario Barth auf Facebook.
"Wo waren die ganzen Demos in die Ferien?"

PS: Sie waren in klimaschädlichen Fliegern und Autos in Massen unterwegs in den Urlaub und haben dort noch mehr Plastikmüll produziert.
Auch ich kenne Kids die jeden Freitag zum Demo laufen weil sie dann schulfrei haben. Wegen Schulfrei gehen sie dorthin- das Klima ist den meisten schnuppe.
Und ich sehe auch, dass die gleichen Personen Müll in Form von Pappe oder Plastik oder Alu (Energy-Drinks) einfach auf die Strasse fallen lasse.....
Mosern wenn zum Schulschluß noch der Angeber-SUV der Eltern vor der Schule steht- Straba fahren ist doof....
Denn sie haben für sich selbst überhaupt kein Umweltbewustsein...

Antivirus Offline



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25.09.2019 18:16
#13 RE: Fridays for Future Antworten

Greta bekommt den Alternativen Nobelpreis.
Man, dann hebt das Dummchen noch mehr ab. Warum ihr dieser Preis verliehen wird entzieht sich meinem Verständnis.

Graureiher Offline



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26.09.2019 12:50
#14 RE: Fridays for Future Antworten

Gegen die Heiligsprechung von Greta zu sein, hat nichts mit Hass zu tuen, sondern mit Anti.
Auch das muß Greta erst lernen.

Aber sie lernt ja nichts. Weder zum natürlichen Klimawandel noch zum öffentlichen Dasein. Denn sie ist seit Jahren eifriger Schulschwänzer.


In den letzten Statements von Greta war eindeutig die Handschrift ihrer PR-Strategen und Texte Schreiber zu sehen.
Da der Inhalt über ihrem Intellekt lag.

Selbst Grüne-Politiker meldeten sich jetzt kritisch zu Gretas Vortrag in der UN-Klimadebatte.

Und der Hass auf Trump ist doch nichts weiter wie die bockigen Blicke eines Kindes. Weil Trump eben keine Hymne auf Greta anstimmt und auch nicht auf sie zueilte um die Hand zu schütteln.
Greta wird lernen müssen, dass sie im Ernstfall für die Regierenden auch nur ein Popel aus dem niederen Volk ist.
Deutschland wird durch die Klimasache wirtschaftlich den Bach herunter gehen und die USA wird davon enorm profitieren.

Radfahrer Offline




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26.09.2019 18:10
#15 RE: Fridays for Future Antworten

Senatorin Regine Günther will in Berlin den Klimanotstand ausrufen

Eine Folge des Klimastreiks: Die grüne Umweltsenatorin will erreichen, dass die Hauptstadt den symbolischen Notstand erklärt .

Die Tante ist genau so dumm wie Greta. Sie sitzt doch an der Regierungsquelle und dort muss und soll gehandelt werden. Nicht mit Symbolik sondern mit realen Taten.
Besonders eigene Taten der Regierenden fehlen.
Ein symbolischer Klimanotstand wäre ein Eingeständnis ihrer eigenen Unfähigkeit Probleme zu erkennen und abzustellen.

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