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Dieses Thema hat 22 Antworten
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 Allgemeines europ. Staaten
Seiten 1 | 2
Prolon Offline



Beiträge: 6
Punkte: 6

12.10.2022 22:29
#16 RE: Serbien Antworten

Ungarn und Serbien einigen sich auf Bau einer Lieferroute für russisches Öl

Die EU-Sanktionen für den Transport von russischem Öl über den Seeweg treffen Serbien. Belgrad sprach von schwerwiegenden Folgen für die Wirtschaft. Nun wollen Serbien und sein Nachbarland Ungarn eine Pipeline bauen, die an das Druschba-Energienetz angeschlossen wird.
Budapest und Belgrad wollen eine neue Pipeline bauen, um Serbien über das Druschba-Energienetz mit russischem Ural-Rohöl zu versorgen, teilte die ungarische Regierung am Montag mit. Die Entscheidung erfolgt, kurz nachdem vor wenigen Tagen offiziell bekannt geworden war, dass Belgrads Importe von russischem Öl über Kroatien, über die sogenannte Adria-Pipeline JANAF, unter die EU-Sanktionen fallen würden.
Das Öl wurde bislang aus Russland zunächst mit dem Tanker in den kroatischen Adria-Hafen Omišalj auf der Insel Krk und dann weiter über die JANAF-Pipeline in die Raffinerie Pančevo in der Nähe von Belgrad geliefert. Doch die jüngsten Strafmaßnahmen der Europäischen Union (EU) gegen Moskau betreffen die russischen Ölexporte über den Seeweg, sodass Zagreb angekündigt hatte, kein russisches Öl mehr durch JANAF nach Serbien zu leiten.
Der ungarische Regierungssprecher Zoltán Kovács schrieb am Montag auf dem Kurznachrichtendienst Twitter:
"Die neue Ölpipeline würde es Serbien ermöglichen, mit billigerem Ural-Rohöl versorgt zu werden, indem sie an die Druschba-Ölpipeline angeschlossen wird."
Er fügte hinzu, dass die serbischen Öllieferungen bislang größtenteils über die Pipeline durch Kroatien erfolgten, "was aber aufgrund der beschlossenen Sanktionen in Zukunft wahrscheinlich nicht mehr möglich sein wird".
Letzte Woche hatte die EU das achte Paket von Sanktionen für Russland wegen seiner Militäroperation in der Ukraine angekündigt, das eine Preisobergrenze und "weitere Beschränkungen" für den Seetransport von russischem Rohöl und Erdölprodukten in Drittländer vorsieht.
Serbien, das in hohem Maße von russischen Öllieferungen über Kroatien abhängig ist, erklärte, dass die EU mit den neuen Strafmaßnahmen Belgrad ins Visier nehme. Ende letzter Woche warnte die serbische Ministerpräsidentin Ana Brnabić, dass ein Verbot von Öllieferungen aus Russland auf dem Seeweg und der Durchleitung durch Kroatien einen Anstieg von 20 Prozent bei Rohstoffkosten für Serbien bedeuten würde. Dies würde laut Brnabić zu einem Verlust von Hunderten von Millionen Euro im Haushalt des Landes führen.
Ungarn, das ebenfalls in hohem Maße von russischem Öl und Gas abhängig ist, hat die Sanktionen gegen Russland in der EU am lautesten kritisiert und behauptet, die Maßnahmen würden die Energiepreise weiter in die Höhe treiben. Anfang dieses Monats hatte Budapest zugesagt, Serbien bei Bedarf mit Gas auszuhelfen. Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte, Ungarn verfüge über Gasreserven, die den Verbrauch von etwa fünf bis sechs Monaten abdecken.
Die Druschba, eines der längsten Pipeline-Netzwerke der Welt, transportiert Rohöl über 4.000 Kilometer von Russland zu Raffinerien in der Tschechischen Republik, Deutschland, Ungarn, Polen und der Slowakei.
Serbien selbst hat bislang keine Sanktionen gegen Russland verhängt.

Werner Braun Offline



Beiträge: 3
Punkte: 3

21.10.2022 21:14
#17 RE: Serbien Antworten

Am NATO-Bombenkrieg gegen Rest-Jugoslawien waren rund 1.000 Kampfflugzeuge beteiligt. Das Gros kam aus den USA, beteiligt waren aber auch die Luftstreitkräfte Großbritanniens, Deutschlands, Italiens, Spaniens und der Türkei. Insgesamt gab es in den 78 Tagen rund 35.000 Lufteinsätze seitens der NATO – mehr als 400 pro Tag. Unterstützt wurde diese massive Luftoperation durch einen ebenso massiven Beschuss durch Cruise-Missiles, die vor allem von den Seestreitkräften der USA und Großbritanniens abgefeuert wurden. Bereits fünf Wochen nach Kriegsbeginn sorgte sich die US Army um ihre Raketenvorräte – von rund 2.000 Tomahawk-Flugkörpern waren zu diesem Zeitpunkt bereits 430 auf Rest-Jugoslawien abgefeuert worden – hunderte weitere sollten folgen, die Rüstungskonzerne konnten gar nicht so schnell produzieren, wie die NATO feuerte.


Laut Belgrader Wirtschaftsexperten wurde Rest-Jugoslawien in diesen zweieinhalb Monaten auf den Stand zurückgebombt, den das Land am Ende des Zweiten Weltkriegs hatte. Und die deutsche Öffentlichkeit lernte damals den Begriff „Kollateralschäden“. Wobei dieser Begriff damals schon falsch war.


Winfried Wolf beschrieb den NATO-Bombenkrieg mit folgenden Worten:

Es gab 35.000 Lufteinsätze. 6500 Zivilisten und 500 jugoslawische Soldaten fanden den Tod. 200 Fabriken wurden dem Erdboden gleichgemacht. Raffinerien wurden in Brand geschossen. 33 Brücken, ein großer Teil des Straßennetzes und der Infrastruktur der Eisenbahn wurden zerstört. Hunderte Dörfer wurden in Brand gesteckt. In fast allen Städten Jugoslawiens wurden Regierungsgebäude, Rathäuser, Kirchen, Klöster, Krankenhäuser, Schulen, Universitäten, Kindergärten, Sportanlagen, Museen, Gedenkstätten, ja sogar Friedhöfe bombardiert und oft in Schutt und Asche gelegt. […]
Einige der im Krieg eingesetzten Waffen dürften überhaupt erstmals oder erstmals in großem Umfang eingesetzt worden sein. Der Krieg als Showroom, als Großversuch. Das gilt auch für den Einsatz von Graphit-Bomben. Es handelt sich um Bomben, die Graphit-Fäden ausstreuen und damit zu Kurzschlüssen im Hochspannungsnetz und in Umspannstationen usw. führen. Mit dem Einsatz dieser Bomben konnte die Elektrizitätsversorgung ganzer Gebiete oder von Wohnvierteln für längere Zeit ausgeschaltet werden. Darüber wurde auch in Deutschland berichtet. So konnte man am 23. Mai in der Süddeutschen Zeitung lesen: „Kein Licht, kein Wasser, keine Straßenbahn […] Luftangriffe der NATO auf die Stromversorgungssysteme Serbiens haben zu Beginn des dritten Monats der Bombardierung Jugoslawiens die Städte Belgrad, Novi Sad und Nis und einen großen Teil des Landes in Katastrophenstimmung versetzt.“ Ohne Zweifel handelte es sich hier um Maßnahmen, die völkerrechtswidrig gezielt gegen die Zivilbevölkerung gerichtet waren. Die fatalen Folgen beispielsweise in Krankenhäusern sind naheliegend.

Laut Definition von BK Scholz von heute in der PK in Brüssel wäre das ein Kriegsverbrechen.

Janik Offline



Beiträge: 32
Punkte: 52

14.12.2022 00:19
#18 RE: Serbien Antworten

Serben in voller Kampfbereitschaft

Die Lage im Norden der nicht anerkannten Republik Kosovo ist bis an die Grenzen aufgeheizt.
Die Lage an der Grenze zum Kosovo eskaliert weiter. Serbische Truppen sammeln sich dort aktiv. Verteidigungsminister Milos Vucevich sagte, dass die Streitkräfte jederzeit bereit seien, die Pflicht zum Schutz der Zivilbevölkerung zu erfüllen. Gleichzeitig stellte er fest, dass Belgrad keine Konflikte und Kriege will.

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić rief in seiner letzten Ansprache an die Nation die Mitbürger auf, sich zu beruhigen. Er versicherte, dass die Regierung alles in ihrer Macht Stehende tue.

Kosovo zündelt auf Geheiß und mit Genehmigung der USA.

Johannes Offline



Beiträge: 4
Punkte: 4

25.03.2023 16:21
#19 RE: Serbien Antworten

VJahren begann die NATO ihren illegalen Krieg gegen Jugoslawien. Unter grober Verletzung der in der UN-Charta verankerten Grundprinzipien des Völkerrechts, wurde mit dem brutalen Überfall auf Jugoslawien durch die NATO wieder Krieg in Europa möglich. Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg! Eine Zeitenwende womit die europäische Friedenspolitik definitiv beendet wurde.
Kein NATO-Vertreter wurde dafür zur Rechenschaft gezogen!
Im Gegenteil, der serbische Präsident Milošević wurde vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt. Milošević starb nach vielen Jahren in Haft im Gefängnis von Den Haag an einem Herzinfarkt. Was Wikipedia hierbei bewusst verschweigt, Milošević wurde im nachhinein freigesprochen.
Während die NATO im Jugoslawienkrieg massenhaft Uranmunition einsetzte, welche bis heute ihre Opfer fordert und die Krebsrate in Jugoslawien rasant ansteigen ließ. Wofür niemand in Den Haag dafür die Nato-Staaten verklagt, die im Jugoslawienkrieg diese Munition aus abgereichertem Uran eingesetzt haben.

Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
Geerd Offline



Beiträge: 28
Punkte: 40

12.04.2023 16:47
#20 RE: Serbien Antworten

Тамо Далеко (serbian folk song)

https://www.youtube.com/watch?v=ZRuFFdalgQQ


SERBIAN ARMY SONG

https://www.youtube.com/watch?v=pyuturWaebM

LutzDietmar Offline



Beiträge: 25
Punkte: 25

21.05.2023 23:42
#21 RE: Serbien Antworten

Serbisches Verteidigungsministerium: NATO-Länder haben Belgrad nicht um Erlaubnis gebeten, Übungen im Kosovo durchzuführen

Der Staatssekretär des serbischen Verteidigungsministeriums, Nemanja Starovic, erinnerte daran, dass gemäß der Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrats nur KFOR-Kräfte auf dem Territorium des Kosovo und Metohija stationiert werden können.

Ihm zufolge dürfen gemäß der Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrats außer dem KFOR-Kontingent keine anderen Streitkräfte auf dem Territorium des Kosovo und Metohija stationiert werden.

"Nicht nur die Staaten, die an den Manövern auf dem Territorium des Kosovo und Metohija teilnehmen, haben die serbischen Behörden nicht um Zustimmung gebeten, sondern es gibt auch keine Informationen darüber, ob die Zustimmung des KFOR-Kommandeurs für ihre Einreise in das Gebiet unserer südlichen autonomen Region eingeholt wurde. Vor diesem Hintergrund ist die Entsendung von Streitkräften einzelner Länder im Rahmen der Übungen ... ist ein eklatanter Verstoß gegen die Resolution 1244", sagte Starović gegenüber Kosovo online.

Die Übungsphase Defender Europe 2023 auf dem Westbalkan findet vom 21. Mai bis 2. Juni statt, mehr als siebentausend US-Soldaten und 17 Tausend Militärangehörige aus den Ländern des Nordatlantischen Bündnisses werden an den Manövern teilnehmen.

Georg Offline




Beiträge: 95
Punkte: 131

01.06.2023 20:47
#22 RE: Serbien Antworten

Außenminister Lawrow auf die Frage zu Spannungen im Kosovo

Kosovo erlangte seine Unabhängigkeit durch eine einseitige und rechtswidrige Unabhängigkeitserklärung.
Der Westen sagte damals, es handle sich dabei um das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Es fand dort kein Referendum statt. ❗️
Das Referendum, das auf der Krim durchgeführt wurde, wurde vom Westen hingegen nicht anerkannt. ❗️
In dem Fall hieß es, es sei nicht das Selbstbestimmungsrecht, sondern die territoriale Integrität, Souveränität usw., die Priorität haben.

Mit Blick auf Kosovo stellte sich der Westen auf die Seite derer, die als Separatisten bezeichnet werden können, sofern man sich der westlichen Begrifflichkeiten in Bezug auf die ukrainischen Entwicklungen nach dem Staatsstreich bedient.
Fakt und empörend ist,
dass die KFOR-Mission, die von der NATO zusammengesetzt wird, nicht eingegriffen hat, als albanische Vertreter nach den «lächerlichen» Wahlen, an denen sich 3 Prozent der Bevölkerung im Norden Kosovos beteiligt haben, die Gemeindeämter besetzten.
Und als Serben auf die Straße gingen, schützten die NATO-Kräfte nunmehr diejenigen, die die entsprechenden Gemeinde- und Regionalämter rechtswidrig in Beschlag genommen haben.

Ihnen werden die Beschlüsse von Präsident Vučić bekannt sein.
Die Streitkräfte wurden in Einsatzbereitschaft versetzt und befinden sich an der Landesgrenze.
Entscheidungen obliegen dem Präsidenten Serbiens, dem serbischen Volk und den Serben, die sich im Norden der autonomen Provinz Kosovo für ihre Rechte einsetzen.

Pluto Offline



Beiträge: 29
Punkte: 37

19.06.2023 18:03
#23 RE: Serbien Antworten

Serbien, der Russlandfreundliche Staat, verfügt in Raum der westserbischen Stadt Loznicamit mit 158 Millionen Tonnen über das dritt Größte Lithiumvorkommen der Welt.
Mit Abbaurechten würde der britisch-australische Konzern Rio Tinto zum größten Produzenten Europas aufsteigen und zum zehnt Größten der Welt. Doch Serbien verweigert diese dem Konzern nach anfänglichen Zugeständnissen inzwischen.
Das BiP Serbiens beträgt ~ 60Milliarden Euro
Mit dem Abbau würde es um 0,6 Milliarden steigen.
Kombiniert mit der Produktion von Akkus und Kathoden würde es um 3,4 Milliarden ansteigen berichtet Euronews im Jahr 22.
Eine andere Quelle fügt hinzu, mit der zusätzlichen Produktion von E-Autos auf 10,4Milliarden.
China habe begehrliche Blicke auf Europas größtes Lithiumvorkommen geworfen, berichtet die Wirtschaftswoche.
Die Grün-Rot-Gelbe Ampel ebenfalls und will daraus ein Großprojekt machen um den wachsenden Globalen Einfluss Chinas zurückzudrängen, berichtet das Handelsblatt im.Winter 22.
Lithiumabbau ist eine gewaltige Zerstörung der Erdoberfläche. Der Umweltwiderstand in Serbien steht. Die Grün dominierte Deutsche Ampel scheint das aber wenig zu interessieren. Denkste dir nicht aus.

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