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Dieses Thema hat 50 Antworten
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Robotron Offline



Beiträge: 14
Punkte: 42

20.10.2019 21:48
Klimadebatte Antworten

СO2 nicht am Klimawandel schuld
Zwar hat die Klimadebatte einen guten Grund, sie droht aber, sich dem grünen Kapitalismus zugunsten zu verfahren. Die Bundesregierung plant eine CO2-Steuer, aber was, wenn sich die Mainstream-Theorie des Klimawandels widerlegen lässt?

So scheint unter den IPCC-Experten wirklich ein starker wissenschaftlicher Konsens darüber zu bestehen, dass die Erde sich kontinuierlich erwärme und dies hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht werde, vor allem durch den Ausstoß von CO2. Die Risiken der globalen Erderwärmung hat das IPCC derzeit in fünf größeren Berichten vorgestellt. Schaut man sich die Nasa-Berichte an, dann stellt sich heraus, dass fast alle aktiv publizierenden Klimaforscher dieser Theorie in ihren Studien zustimmen würden. „Aus umfangreichen wissenschaftlichen Erkenntnissen geht hervor, dass die vom Menschen verursachte Zunahme der atmosphärischen Treibhausgase, einschließlich Kohlendioxid (CO2), Fluorchlorkohlenwasserstoffe, Methan und Distickstoffoxid, die Hauptursache für den raschen Klimawandel des letzten halben Jahrhunderts ist“, verweist die Nasa eben auf das Urteil der Amerikanischen Meteorologischen Gesellschaft aus dem Jahr 2012. In der sogenannten„Zusammenfassung für die Politikentscheider“ startet der vom IPCC erforschte Zeitraum spätestens 1850, also nach der industriellen Revolution, die Daten zu den wachsenden CO2-Emissionen werden aber erst ab den 1970ern angegeben. „Es ist daher äußerst unwahrscheinlich, dass die Sonne den beobachteten globalen Temperaturerwärmungstrend im letzten halben Jahrhundert verursacht hat“, so die Botschaft der Forscher. Angaben zu früheren Zeiträumen sind in den Papieren kaum zu finden wie auch die statistischen Zeitreihenmodelle, die den Zusammenhang zwischen den CO2-Emissionen und den Temperaturänderungen anschaulich beweisen könnten.

Was beim UN-Klimagipfel im September der deutschen Berichterstattung komplett entgangen war, ist ein Brief von 500 internationalen Wissenschaftlern und Ingenieuren aus 23 Ländern an die Uno, der von der Organisation bisher offenbar unbeachtet geblieben ist. „Es gibt keinen Klimanotfall“, lautet die Botschaft der sogenannten europäischen Klimadeklaration, verbreitet von der Climate Intelligence Foundation mit Sitz in Amsterdam. Man bezeichnet darin die führenden Klimamodelle als „nicht tauglich“ und fordert eine auf „solider Wissenschaft“ (sound science) und „realistischer Wirtschaft“ basierende Klimapolitik. Sie solle eben auf ernsthafter Sorge um diejenigen beruhen, die durch kostspielige, aber unnötige Minderungsversuche bedroht werden.

„Die derzeitige Klimapolitik untergräbt das Wirtschaftssystem sinnlos und schwer und gefährdet das Leben in Ländern, denen der Zugang zu bezahlbarer, zuverlässiger elektrischer Energie verwehrt wurde“.

Welche Punkte werden nun von Links und Mainstream als „scheußlich und dumm“ abgestempelt?
Die sechs von ihnen lauten wie folgt:
„Natur sowie anthropogene Faktoren verursachen Erwärmung“ (1),
„Erwärmung ist viel langsamer als vorhergesagt“ (2),
„Klimapolitik setzt auf unzureichende Modelle“ (3),
Kohlendioxid ist „pflanzliche Nahrung, die Grundlage allen Lebens auf der Erde“ (4),
„Klimapolitik muss wissenschaftliche und wirtschaftliche Realitäten respektieren“ (5) sowie
„Die globale Erwärmung hat Naturkatastrophen nicht verstärkt“.

Einer der beteiligten Experten war der Katastrophenforscher und Data Ingenieur von der Universität Mississippi Prof. Dr. Waheed Uddin. Er erforscht die seit 1800 geschehenen Naturkatastrophen und seit einigen Jahren unabhängig von dem IPCC und der Nasa ebenfalls klimabezogene Fragen.

„Bis 2016 hatte ich keine Einwände gegen die verbreitete Hypothese, dass der Klimawandel auf CO2-Emissionen wegen der Brennstoffe zurückzuführen ist. Ich stellte sie nicht in Frage, weil ich der Nasa glaubte; Ich hätte nie gedacht, dass die Nasa mit den Daten herumspielen würde“, erzählt Prof. Uddin

„Ich konnte aber nicht glauben, was ich in den Nachrichten sah“, fuhr Prof. Uddin fort. „Dann habe ich mir diese Hypothese, dass die globale Erderwärmung durch erhöhte Temperaturen und die CO2-Emissionen nach der industriellen Revolution bedingt sei, also in den letzten 300 Jahren, nachdem wir mit der Kohleverbrennung gestartet hatten, sowie seit 1920 mit dem Beginn der Ölverbrennung, näher angeschaut.“

Er habe sich intensiv mit Datenwissenschaft und Quantenphysik befasst, sagt Prof. Uddin weiter, und sei zum Schluss gekommen, dass die IPCC-Hypothese vorgefasst sei: Man habe also versucht, sie mit allen Daten zu rechtfertigen. „Kleine Leute wissen es nicht. Das wissen auch viele Wissenschaftler nicht, das wusste ich auch nicht“, kommentiert Prof. Uddin. Daher hat er sich das Nasa-Papier geholt und die acht Modelle mit seinen PhD-Studenten überprüft. Die Ergebnisse sollen in Kürze in einem Buch erscheinen.

„Der IPCC-Ansatz verstößt gegen zwei physikalische Gasgesetze“

„So behaupten die Nasa-Klimaexperten und das IPCC weiter, dass all diese Wärme, die infrarot letztendlich von der Erde komme, lediglich von CO2-Molekülen ‚gesehen‘ und absorbiert werde. Die Frage ist, wie soll das gesamte von der Erde kommende Infrarotlicht von solch einem kleinen Anteil der CO2-Moleküle absorbiert werden? Warum wird es nicht gleich in den Weltraum gehen?“

Das erste basiere auf der Spektroskopie und stamme nicht aus dem 19. Jahrhundert, wie offenbar die Nasa- sowie die IPCC-Hypothese, sondern aus dem späten 20. Jahrhundert. Sie erkläre, welche Bande des Sonnenlichts und welche Gasmoleküle Infrarotstrahlung absorbieren würden. Wenn man dies berücksichtige, sehe man ein, dass CO2 den größten Teil der Infrarotstrahlung nicht sehe. Dazu sei in den 70ern eben entdeckt worden, dass 98,93 Prozent des gesamten CO2 in der Atmosphäre natürlich sei und nicht vom Menschen verursacht werde, sondern aus der Galaxie stamme. „Deshalb ist die IPCC-Hypothese falsch“, so der Experte.

Nasa und IPCC sollen ebenfalls die zyklische Natur der Temperatur ignoriert haben

Das zweite Gasgesetz, das das IPCC ignoriert haben soll, setzt voraus, dass die Wärme von heißen Oberflächen auf kalte Oberfläche übertragen wird und nicht umgekehrt. „Wie könnten minus 70 Grad Celsius kühle CO2-Moleküle, sagen wir auf dem Everest-Gipfel, die Erde erwärmen? Es ist gegen das Gasgesetz. Denn Wärme kommt von heiß nach kalt und nicht rückwärts.“ Die gesamte Infrarotstrahlung soll daher der Erdoberfläche in den Weltraum entfliehen. „Weil CO2 sie eben nicht absorbieren kann.“

Was meint Prof. Udden, wenn er sagt, dass die Nasa sowie das IPCC mit den Daten herumspielen würden? „Sie haben nur Daten seit 1979, nämlich die durchschnittlichen Jahrestemperaturen von der südlichen und nördlichen Hemisphäre in Zusammenhang mit den CO2-Emissionen gebracht, was gegen die Gesetze der Datenwissenschaft verstößt.“ Der jahreszeitliche Unterschied werde aber nicht durch C02, sondern durch die Ozeanzyklen verursacht. „Sie wissen nicht, wie man zyklische Daten modellieren kann. Es ist tatsächlich sehr schwierig.“

Im Juli 2019 meldete Paris mit mehr als 42 Grad einen neuen Temperaturrekord. Man habe dabei auf den Rekord von 1979 zurückgegriffen, so Prof. Uddin, wobei es Anfang 1800 sowie Anfang 1900 noch hitzigere Phasen gegeben haben soll. Die acht Modelle, die der Experte mit seinen PhD-Studenten gecheckt habe, gründeten ihrerseits auf den von Nasa-Satelliten gemessenen Gesamtsonneneinstrahlung sowie den Temperaturen des Meereises und würden zeigen, dass die Solarenergie sowie die Oberflächentemperatur des Meeres bis 2050 sinken würde und man deshalb eher mehr Kühlung erwarten müsse. „Der reale Klimawandel wird durch globale Temperaturänderungen auf einer längeren Zeitskala verursacht. Im Moment ist es eher nicht Erwärmung, sondern eine gewisse globale Abkühlung.“ In den letzten Jahren hatte es in einzelnen Regionen der Erde tatsächlich längere Wintersaisonen gegeben, wie etwa in Russland oder in der Mongolei. In Colorado gibt es seit Jahren keinen normalen Herbst. Und in Montana und sogar in Pakistan schneite es bereits vor einigen Wochen.

ür Sibirien sowie für Regionen des Permafrostes im russischen Fernen Osten sagen die Forscher dramatische Folgen der zuletzt gestiegenen Sommertemperaturen vorher. Zugleich wird sichergestellt, dass die prognostizierte Klimaerwärmung einen positiven Einfluss auf die Pflanzenwelt der Erde haben wird. Das sei der lokale Wettereffekt, kommentiert der Experte weiter. Der mangelnde Regen zum Beispiel in der Baikalregion oder in Brasilien sei gerade eher eine Folge der globalen Abkühlung, wie auch die mangelnde Verdunstung des Pazifischen Ozeans und des Indischen Ozeans. Im Falle einer globalen Erwärmung hätte es umgekehrt wegen einer verstärkten Verdunstung durch höhere Temperaturen mehr Wirbelstürme und mehr Regen gegeben.

Der Ingenieur geht weiter und wagt sogar, die Klimakanzlerin Angela Merkel zu kritisieren. „Sie hat doch einen Doktortitel in Naturwissenschaften, warum lässt sie sich von falschen Experten beraten?“, kommentiert Dr. Udden. Deutschland könnte aus seiner Sicht eben mit dem Bau der Gaskraftwerke anfangen, denn „die Branche wird nicht mit den Energiepreisen mithalten können“. Man müsse weiter unbedingt berücksichtigen, dass Wasser ein großes Problem für die Kühlung darstelle. „Die Ozeane kühlen die Erdfläche bereits ab, aber bitte verbrennen Sie Ihre Wälder nicht für Biomassekraftwerke und bauen Sie lieber weitere Wasserspeicher, da es in den nächsten Jahren knapp wird“, sagt der Experte abschließend.

MeinerEiner Offline



Beiträge: 37
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20.10.2019 22:56
#2 RE: Klimadebatte Antworten

Das ist die größte Beschissaktion der Menschen seit Erfindung der Politik.
Gehen wir davon aus, seit etlichen Jahren sehen wir einen wirtschaftlichen Abwärtstrend und das der uns 1990 übergestülpte Kapitalismus in sich zusammenfällt.
Damit dies nicht erfolgt, haben US Strategieagenturen mit der Industrie sich neue Wege zum grünen Kapitalismus ausgedacht.
Der Abriss und Verdienstausfall der Altanlagen lassen sie sich über korrupte Politiker vom Steuermichel bezahlen.
Neuaufbau und Verdienstausfall der Neuanlagen lassen sie sich über korrupte Politiker vom Steuermichel bezahlen.
und und und

Aber der Steuermichel, dieses schwarze Schaf, läuft zu 99% freiwillig zur Schlachtbank. Weil die ebenso korrupte Greta als Heilsbringerin den Weg dorthin vorgibt.

Gutenmorgen Offline



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25.11.2019 15:51
#3 RE: Klimadebatte Antworten

Die nächsten Idioten sammeln sich.
„Students for Future“

Zu Faul zum studieren..

Die nächste Protestwelle nach dem Vorbild der Bewegung Fridays for Future soll von Montag bis Freitag bundesweit stattfinden, berichtet dpa unter Berufung auf den Sprecher von Students for Future, Tobias Holle.

Ziel sei es, die Klimaschutzthemen in den Vordergrund zu rücken. Weil Studierende zum Klimastreik statt zu Vorlesungen gehen würden, solle der reguläre Betrieb an Universitäten und Hochschulen ausfallen.

„Der Hochschulstreik ist nicht nur ein wirksames Druckmittel, das die Politik zum Handeln verpflichten soll, sondern auch ein Labor für nachhaltige Zukunftsentwürfe“, heißt es im Aufruf von Students for Future.
Die Straßenproteste seien allerdings nicht zentral geplant. Die Form der Aktionen könnten die Ortsgruppen auch selbst auswählen. An den Aktionen sollen sich Studenten von mehr als 50 Unis und Hochschulen in rund 40 Städten beteiligen. Geplant seien vor allem Vorlesungen zu den Hintergründen des Klimawandels und Lösungen oder Workshops.

Opel Offline




Beiträge: 9
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02.12.2019 23:33
#4 RE: Klimadebatte Antworten

Entwicklungsminister Gerd Müller nimmt an der diesjährigen UN-Klimakonferenz demonstrativ nicht teil. In Interviews kritisiert er es, dass bis zu 30.000 Teilnehmer jedes Jahr für zwei Wochen rund um den Globus fliegen und das „vollkommen aus dem Ruder gelaufen ist“.

Klar, die Klimaschützer gehören zu den Klimaschädlingen.
Das ist wie Ganoven als Polizisten zur Kriminalitätsbekämpfung einzustellen.

Lutz Offline




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Punkte: 76

15.12.2019 12:08
#5 RE: Klimadebatte Antworten

Weltklimagipfel
Die Weltklimakonferenz in Madrid hat sich am Sonntag nach einer 40-stündigen Verlängerung auf einen Kompromiss geeinigt. In einer Abschlusserklärung erinnerte das Plenum nach zweiwöchigen Verhandlungen alle rund 200 Staaten an ihre Zusage, im nächsten Jahr ihre Klimaschutzziele für 2030 möglichst zu verschärfen.

Einziger (!) Staat der Thema Klima echt durchziehen wollte war Deutschland. Alle anderen Industriestaaten stehen aus ökonomischen Gründen auf der Bremse. So kann es durchaus passieren, dass Deutschland wegen Absturz der Wirtschaft aus überzogenem Klimaschutz dann auch wieder allein sein wird.

Attila Offline



Beiträge: 10
Punkte: 14

19.12.2019 18:50
#6 RE: Klimadebatte Antworten

Mit einem Appell an die Wissenschaft, die Debatte über den Klimawandel wieder zu versachlichen, wandte sich Fürstin Gloria von Thurn und Taxis am Mittwochabend an knapp 100 hochrangige Vertreter der Forstwissenschaften. Anlass war die Vergabe des Thurn und Taxis Förderpreises an junge Nachwuchswissenschaftler, der jährlich vergeben wird.

Die Fürstin sprach von einer "systematischen Irreführung", der man in der Bevölkerung wieder mit Sachlichkeit entgegenstehen müsse. Die Klimadebatte werde von einem autistischen Mädchen angeführt. "Es wird suggeriert, dass der Mensch Schuld am Klimawandel ist." Die Wissenschaft müsse alles tun, um den Diskurs wieder zu versachlichen, "damit wir nicht irgendwo landen und totale Spinner das Thema beherrschen".

Lütke Offline



Beiträge: 1
Punkte: 1

07.01.2020 11:15
#7 RE: Klimadebatte Antworten

Genau- weltweite Klimaerwärmung

Ein Tief über dem Ägäischen Meer hat für ungewöhnliche Kälte und heftige Schneefälle auf dem Balkan und in der Türkei gesorgt.

Die Lufttemperaturen in der Balkan-Region sanken um sechs bis zwölf Grad Celsius unter die Januar-Norm. Auf dem Balkan sind 40 Zentimeter Schnee und in der Türkei doppelt so viel gefallen. In den nächsten zwei Tagen wird mit noch mehr Niederschlag gerechnet.

Micha Offline



Beiträge: 41
Punkte: 53

11.01.2020 22:57
#8 RE: Klimadebatte Antworten

Grüne und SPD setzen sich durch: Sondersteuer auf CO2 wird überraschend massiv angehoben
Weil infolge des Erneuerbare Energien-Gesetzes die Strompreise explodieren, wächst der Unmut. Nun sollen die EEG-Abgaben gesenkt werden – durch eine massive Anhebung der Sondersteuer auf CO2-Emissionen. Der BDI sieht massive Probleme auf den Mittelstand zukommen. SPD und Grüne jubeln - und fordern weitere Steuern.

Die Einigung sieht vor, dass die CO2-Sondersteuer im Verkehr und bei Gebäuden zum 1. Januar 2021 nun mit 25 Euro pro Tonne startet - bisher war ein Einstiegspreis von 10 Euro vorgesehen. Die CO2-Sondersteuer soll fossile Heiz- und Kraftstoffe verteuern, damit Bürger und Industrie angeblich klimafreundliche Technologien kaufen und entwickeln. Die CO2-Sondersteuer soll nach der Einigung dann zudem schrittweise bis 2025 auf 55 Euro erhöht werden - statt wie bisher geplant auf 35 Euro. Von 2026 an soll beim CO2-Preis ein Korridor mit einem Mindestpreis von 55 Euro pro Emissionszertifikat und einem Höchstpreis von 65 Euro festgelegt werden. Die Bundesregierung werde bis zum Frühjahr 2020 einen Entwurf zur Änderung des Gesetzes einbringen.

Ein Preis von 10 Euro pro Tonne CO2 hätte Benzin um etwa 3 Cent pro Liter verteuert, so Berechnungen von Experten. Ein Einstiegspreis von 25 Euro würde nun bedeuten, dass Benzin um etwa 7,5 Cent teurer wird.

Der Bundesrat hatte bei Steuergesetzen des Klimapakets der Bundesregierung sein Veto eingelegt. Die Länder wollten eine andere Verteilung von Einnahmen und Lasten - vor allem die Grünen drängten aber auch auf einen höheren CO2-Preis. Der bisherige sei zu niedrig und nütze dem Klima angeblich zu wenig. Sie wollten andernfalls eine Anhebung der Pendlerpauschale nicht mitmachen.

Mit dem Durchbruch seien nun die Kernfragen gelöst, hieß es in Verhandlungskreisen. Am Mittwoch soll der gesamte Vermittlungsausschuss erneut tagen. Eine Einigung bis zu diesem Mittwoch war nötig, damit offene Teile des Klimapakets noch im Bundestag und dann am Freitag im Bundesrat beschlossen werden können. Nur so kann die Mehrwertsteuerentlastung bei der Bahn wie geplant zum 1. Januar wirksam werden.

Die Einigung sieht weiter vor, dass die Pendlerpauschale ab 2024 noch einmal steigt - um auszugleichen, dass Diesel und Benzin über den CO2-Preis teurer werden. Nach den bisherigen Planungen sollte ab 2021 die Pendlerpauschale ab dem 21. Entfernungskilometer - also für längere Strecken - um 5 Cent pro Kilometer steigen. Ab 2024 soll die Pauschale nun um weitere 3 Cent auf dann insgesamt 38 Cent pro Kilometer ab dem 21. Entfernungskilometer erhöht werden.

Die gesamten Einnahmen aus der Sondersteuer sollen zur Senkung der EEG-Umlage verwendet und so den Bürgern zurückgegeben werden. Dies bedeutet für 2021 eine Senkung der EEG-Umlage von 5,4 Milliarden Euro, wie aus einem Papier hervorgeht. Je höher der CO2-Preis dann steigt, desto höher sind die Entlastungen bei der EEG-Umlage. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil beim Strompreis und hat diesen in den vergangenen Jahren von Höchststand zu Höchststand getrieben.

Mit dem Durchbruch zur CO2-Sonderseteuer sei auch der Weg für die Senkung der Mehrwertsteuer für Bahntickets im Fernverkehr Anfang Januar frei, hieß es in Verhandlungskreisen. Die Bahn hat schon angekündigt, die Preise zu senken. Das soll mehr Bürger dazu bringen, vom Auto oder dem Flugzeug auf die Bahn umzusteigen. Für Fernbusse soll die Mehrwertsteuer allerdings nicht gesenkt werden, wie nach einer Sitzung der Arbeitsgruppe des Vermittlungsausschuss bekannt wurde.

Länderchefs wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), NRW-Regierungschef Armin Laschet (CDU) und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) begrüßten den Kompromiss. Die neuen SPD-Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken sprach von einem "guten ersten Schritt". Walter-Borjans fügte hinzu: "Aber es ist sicher nicht das Ende der Fahnenstange."

Die deutsche Industrie hat die Einigung von Bund und Ländern auf einen höheren CO2-Preis kritisiert und vor Schäden für die Wirtschaft gewarnt. "Die geplante Verteuerung der CO2-Preise droht die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Standorts drastisch zu verschlechtern", erklärte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Branchenverbands BDI, Holger Lösch, am Montag in Berlin. Viele Mittelständler könnten nun gegenüber ihren Wettbewerbern im In- und Ausland "so ins Hintertreffen geraten, dass ihre Existenz ernsthaft bedroht" werde.

Lösch forderte die Bundesregierung auf, für einen "fairen Ausgleich" für die betroffenen Unternehmen zu sorgen. Nötig sei, diese "vom ersten Tag an im selben Umfang vom CO2-Preis zu entlasten wie die Unternehmen im EU-Emissionshandelssystem". Die Politik müsse "bei der Festlegung derart hoher Preisbelastungen im Auge behalten, dass für das Gelingen der Energiewende erhebliche Investitionen in Wirtschaft und Privathaushalten erforderlich sind".

Wanderer Offline




Beiträge: 148
Punkte: 216

14.01.2020 23:18
#9 RE: Klimadebatte Antworten

Eventuell sollte sich die Politik Situationen von 2008 in Erinnerung rufen, Denn die Preiserhöhungen aus der CO2-Steuer wird erheblich mehr we damals-
Protest gegen Spritpreise
:
Lkw-Fahrer blockieren Bundesstraße


https://rp-online.de/leben/auto/news/lkw..._campaign=share

Kosten für Strom und Sprit und Heizöl explodieren ab 2021. Nachfolgend auch die Preise für Klamotten, Lebensmittel...... denn die Mehrkosten werden an den deutschen Michel weiter geleitet.
Letztlich werden Industrie und Handwerk zusammenbrechen.... diese Regierung nimmt uns die Zukunft,

Wollt ihr das alles wirklich ?

Seewolf Offline




Beiträge: 20
Punkte: 36

24.01.2020 22:49
#10 RE: Klimadebatte Antworten

Für den Klimaschutz: Altenheimbewohner sollen weniger Fleisch essen
Auf jeden Bewohner eines Seniorenheims kommen im Schnitt acht Tonnen CO₂ pro Jahr – deutlich mehr, als das Pariser Klimaabkommen vorsieht.
Eine Einrichtung in Bochum will nun gegensteuern.
Ab sofort kommt hier weniger Fleisch auf den Teller.

Gohrbi1 Offline



Beiträge: 62
Punkte: 62

25.01.2020 14:46
#11 RE: Klimadebatte Antworten

... was für ein Stuß .... wenn ich sehe was meine Schwester da isst, wir kommen ins nächste Jahrtausend.
Zum Glück essen ja nur Senioren.

Dieter Brandt Offline



Beiträge: 21
Punkte: 25

25.01.2020 17:04
#12 RE: Klimadebatte Antworten

Das überzogene Klimagedöns fängt bei dieser Greta an und hört mit solchem Stuß auch sicher nicht auf.
Warum knipst diesen Helden denn nicht mal einer das Licht der Erleiuchtung an ?

Erasmus Offline



Beiträge: 3
Punkte: 3

25.01.2020 17:12
#13 RE: Klimadebatte Antworten

Und wenn das, was diese Typen von sich geben gerade alles ist was an Erleuchtung erscheiben kann ?
Die eine bringts nicht weil sie nicht zur Schule geht und der andere bringts nicht weil er dafür bezahlt wird.
Der Dumme ist dann der Michel von der Straße dem sie dann auch noch das mühsam zusammengesparte Auto nimmt.

So kommt der ADAC daher und gibt seinen Widerstand gegen Höchsttempo auf Autobahnen auf. Einmal davon abgesehen das D das einzige Land auf der Welt ist wo Irre mit Vollspeed durchbrettern können- aber die erhoffte Klima-Weltrettung wird das Thema dann auch nicht bringen.

Jens Offline



Beiträge: 151
Punkte: 235

31.01.2020 18:39
#14 RE: Klimadebatte Antworten

Sind unsere Politiker zu blöd für den Klimawandel? Definitiv ja. Die Idee der CO2-Steuer gibt es seit mehr als 40 Jahren und hat es nun endlich bis nach Berlin geschafft. Bravo. Aber warum sind so viele gegen diese Steuer? Die einen sind zu Dumm um es zu verstehen. Die Anderen zweifeln an der Möglichkeit von dem entstehenden Geldfluss etwas abzuzweigen. Ganz andere arbeiten schon daran die CO2-Steuer so zu modifizieren das daraus so etwas wie der Soli entsteht. Ein neuer Geldtopf aus dem man sein Klientel beschenken kann, denn man will ja wiedergewählt werden. Wer wird gewinnen, die Dummen, die Zweifler oder die Schummler?

Gutenmorgen Offline



Beiträge: 15
Punkte: 19

06.02.2020 14:26
#15 RE: Klimadebatte Antworten

Gelangweilt in der Mittagspause unf zu Faul um zu Schlafen lief mir ein Freigeist Namens Jonathan Franzen in Form seiner Zeilen in Esseys über den Weg.
Ein Mensch, der viele Anfeindungen von Klimaaktivisten ertragen muss.
Er möchte, dass wir - seine Mitmenschen- der schmerzlichen Wahrheit ins Auge sehen: Wir können den Klimawandel weder stoppen noch rückgängig machen. Die "Katastrophe" wird kommen: Dürre, Hunger, Brände, gigantische Flüchtlingsströme...
Eigentlich unsere gebildeten Worte seit langem. Denn wir sind im Gegensatz zur heutigen Jugend noch mehrheitlich zum Schulunterricht gegangen und haben gelernt.
Leid tun können einem die sogenannten und selbsternannten Klimaaktivisten, die ihre Kraft verschleudern und ihre Hoffnung auf unrealistische Ziele richten, um dann in 10 Jahren (oder früher) zu resignieren.
Klimaaktivisten und Umweltschützer sollten ihr Handeln neu ausrichten und anders konzentrieren- nämlich anderen und auch wichtigen Themen wie dem Artenschutz, der Aufforstung, dem Umweltprojekt vor der Haustür widmen- damit die Gemeinschaft und Demokratie gestärkt werden.

Es nutzt nichts jreden Tag in liberal-demokratischen Zeitungen zu betonen, man müsse jetzt in Sachen Klima die Ärmel hoch krempeln... damkit wir in 10 Jahren die Klimaziele erreichen.
Denn wir werden sie nicht und nie erreichen.

Alle Warnungen, die der "Club of Rome" im Buch über "Grenzen des Wachstum" vor über 45 Jahren aussprach, sind eingetroffen. Wer hat das Buch ? Schenkt es mal der Angela Merkel.

Viele der einzelnen Klima-und Umweltprojekte verschwenden Geld und Ressourcen- wie zum Bsp. die EU Biodieselverordnung. Die zur Entwaldung von Indonesien zugunsten von Palm-Öl Plantagen führte.
Wenn von der Leyen EU-Klimapolitik machen will- dann soll sie gefälligst dort anfangen.

Es ist wunderbar, New York in ein grünes Utopia zu verwandeln. Aber was nützt es wenn die Texaner weiterhin ErdÖl fördern und mit Pickups fahren.
Das ist nur ein Beispiel undf kann auf viele Projekte übertragen werden.
Was nützt deutscher Atomausstieg wenn ringsherum bis an unsere Grenzen AKW neu entstehen oder alte AKW weiter betrieben werden unde deren Betreiber sich eine goldene Nase verdienen weil sie uns den billigen Atomstrom dreimal teurer verkaufen können wie uns die eigene Produktion hätte gekostet.
Wir, das Volk, nehmen diese Dummheit der Politiker aber hin, statt ihnen in den Hintern zu treten.

Auch können starke demokratische Gemeinschaften zur Bewältigung von Folgen der Klimaänderungen nur auf nationaler Ebene geschaffen werden.
Die EU wird uns da nicht weit bringen und eher hinderlich sein. Die EU wird ein Stein am Halse der Deutschen beim Untergang sein.

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