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Dieses Thema hat 132 Antworten
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Sachse Offline




Beiträge: 50
Punkte: 78

25.08.2022 17:28
#61 RE: Deutsche Medien Antworten

Sachsens MP Kretschmer
Die Lösung für den beschlossenen Ausstieg aus der Kohleverstromung war mehr Gas, 40 bis 50 neue Gaskraftwerke sollten gebaut werden. Es wurde auf zusätzliches Gas gesetzt, das wir jetzt nicht haben. Das bedeutet jetzt ganz konkret: Wir bleiben für fünf bis zehn Jahre auf die Lieferungen von russischem Gas, was die Menge und auch was den Preis angeht, angewiesen.
Wir können den Ausstiegsplan nicht umsetzten und müssen alles im Inland tun, um die Energiekrise einzudämmen. Das heißt: Weiterlaufen der vorhandenen Atomkraftwerke, Kohle und Gas, das wir selbst haben, auch zu nutzen, aber auch erneuerbare Energien wie Biomasse und Wasserkraft zu verwenden. Wir brauchen für unser Land grundlastfähige Energie.


Aber es ist der einzige Einäugige im Wald der blinden Idioten.

TomTom Offline




Beiträge: 47
Punkte: 87

26.08.2022 19:07
#62 RE: Deutsche Medien Antworten

Wie im falschen Film

Aus für Winnetou: ARD nimmt Filmklassiker mit Pierre Brice und Lex Barker aus dem Programm . Weil halt Indianer im Film vorkommen.

Andreas Offline



Beiträge: 15
Punkte: 19

26.08.2022 19:19
#63 RE: Deutsche Medien Antworten

Zitat von TomTom im Beitrag #62
Wie im falschen Film

Aus für Winnetou: ARD nimmt Filmklassiker mit Pierre Brice und Lex Barker aus dem Programm . Weil halt Indianer im Film vorkommen.


Also, die Indianer haben mit Karl May ihren Frieden


Häuptling Big Snake am Grab von Karl May: Du großer toter Freund! Du hast unserem sterbenden Volk im Herzen der Jugend aller Nationen ein bleibendes Denkmal errichtet. Wir möchten Dir Totempfähle in jedem Indianerdorf aufstellen, denn nie hatte der rote Mann einen besseren Freund.
Übersetzt aus der Sprache der Lakota von Mr. Shoultz.
Vor dem Grabmal Karl Mays im Januar 1928:
Der Sioux-Häuptling Big Snake,
der Dresdner Generalkonsul der U. S. A. Mr. Haeberle, Direktor Stosch-Sarrasani, Patty Frank und
Dr. E. A. Schmid, Leiter des Karl-May-Verlags.

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Gisbert Offline



Beiträge: 10
Punkte: 10

26.08.2022 22:41
#64 RE: Deutsche Medien Antworten

Zitat von Andreas im Beitrag #63
Zitat von TomTom im Beitrag #62
Wie im falschen Film

Aus für Winnetou: ARD nimmt Filmklassiker mit Pierre Brice und Lex Barker aus dem Programm . Weil halt Indianer im Film vorkommen.


Also, die Indianer haben mit Karl May ihren Frieden


Häuptling Big Snake am Grab von Karl May: Du großer toter Freund! Du hast unserem sterbenden Volk im Herzen der Jugend aller Nationen ein bleibendes Denkmal errichtet. Wir möchten Dir Totempfähle in jedem Indianerdorf aufstellen, denn nie hatte der rote Mann einen besseren Freund.
Übersetzt aus der Sprache der Lakota von Mr. Shoultz.
Vor dem Grabmal Karl Mays im Januar 1928:
Der Sioux-Häuptling Big Snake,
der Dresdner Generalkonsul der U. S. A. Mr. Haeberle, Direktor Stosch-Sarrasani, Patty Frank und
Dr. E. A. Schmid, Leiter des Karl-May-Verlags.


Bildpostkarte: "Sioux-Indianer auf dem Weg zu Karl Mays Grab in Radebeul. Januar 1928"
Unter Trommelschlag näherten sich einige Indianer der Gruft, stimmten ein Klagelied an und legten zwei Kränze nieder. Big Snake stellte sich auf die Stufen des Grabmals und hielt eine gestenreiche Rede in der Sprache der Lakota, die Mr. Shoultz übersetzte:
"Du großer toter Freund! ... Du hast unserem sterbenden Volk im Herzen der Jugend aller Nationen ein bleibendes Denkmal errichtet. Wir möchten Dir Totempfähle in jedem Indianerdorf aufstellen. In jedem Wigwam sollte Dein Bild hängen, denn nie hat der rote Mann einen besseren Freund gehabt als Dich ."
Dass es gerade Sioux gewesen sind, die Karl May ehrten, fand dessen Witwe des Wunderns wert: "Die Sioux waren [in Mays Erzählungen] von jeher die Todfeinde der Apatschen, also auch Winnetous und Old Shatterhands. Hier scheint eine eigenartige Laune des Schicksals gewaltet zu haben. Nicht Apatschen sind es gewesen, auch nicht die befreundeten Navajo oder Schoschonen, die dem toten Freund der Indianer eine Huldigung an seinem Grab in Radebeul bereiteten, sondern seine früheren Feinde ..."

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Andy Offline




Beiträge: 279
Punkte: 419

28.08.2022 18:32
#65 RE: Deutsche Medien Antworten

Berliner Zeitung

Rückflug von Kanada: keine PCR-Test und keine Maskenpflicht

Sie können nicht einmal in ein Flugzeug steigen ohne das Volk zu belügen und danach die Staatsbürokratie für alberne gewundene "Erklärungen" einzuspannen.

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Oskar Offline



Beiträge: 39
Punkte: 59

28.08.2022 18:34
#66 RE: Deutsche Medien Antworten

Zitat von Andy im Beitrag #65
Berliner Zeitung

Rückflug von Kanada: keine PCR-Test und keine Maskenpflicht

Sie können nicht einmal in ein Flugzeug steigen ohne das Volk zu belügen und danach die Staatsbürokratie für alberne gewundene "Erklärungen" einzuspannen.

Was habt ihr denn erwartet? Das Volk muss gehorchen die Obrigkeit nicht... Auf solche Weise machen Sie sich verächtlich... Und das ist genau das was ein Staatsoberhaupt oder eine Regierung laut Macciavelli nicht tun darf... Sonst...

Apollo Offline




Beiträge: 11
Punkte: 15

01.09.2022 23:17
#67 RE: Deutsche Medien Antworten

Vorerst das Fünffache
Gaspreis droht Millionen zu ruinieren, Polen kann Pipeline nicht füllen


Seit Mittwoch, drei Uhr, fließt kein Gas mehr durch die Ostseepipeline Nord Stream 1. Betreiber Gasprom hat eine dreitägige Wartung der letzten noch laufenden Turbine in der Kompressorstation Portowaja angekündigt. Im derzeitigen Notbetrieb sei das alle 1.000 Arbeitsstunden nötig, teilte der russische Staatskonzern mit. Das nächste Mal wäre das Mitte Oktober.

Alle technischen Probleme gehen laut Gasprom auf die Sanktionen des Westens zurück. Die wirken ansonsten vor allem an Europas größter Erdgasbörse TTF. Bei mehr als 500 Prozent liegt der Preissprung im Jahresvergleich. Gut auch für Gasprom. Im ersten Halbjahr erzielte der Konzern 2,5 Billionen Rubel (41,63 Milliarden Euro) Rekordgewinn, wie er am Dienstag mitteilte. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte soll eine Zwischendividende ausgeschüttet werden, 51 Rubel je Aktie für die ersten sechs Monate. Das Gasprom-Papier stieg nach der Mitteilung um rund ein Drittel auf 275 Rubel.

Den Rekordgewinn erzielte das Unternehmen mit sehr viel geringeren Liefermengen. Auch Nord Stream 1 war seit Ende Juli nur noch zu 20 Prozent ausgelastet.
Aber Klaus Müller, Chef der Bundesnetzagentur, sieht keinen Anlass zur Sorge. Die Gasspeicher seien »zu fast 95 Prozent befüllt«, twitterte er am Mittwoch. An neuen Terminals werde Flüssigerdgas aus Belgien, Norwegen und bald auch Frankreich fließen (Subtext: wie andernorts Milch und Honig). Den Deutschen müsse nicht bange sein vor dem Winter.

Wann die Terminals fertig werden, ist jedoch offen.

Wann der Gaspreis sinkt, auch. Stadtwerke müssten ihre Preise zum Teil schon »mehr als verdoppeln« und kalkulierten mit bis zu 15 Prozent Forderungsausfällen, zitierten Funke-Zeitungen am Mittwoch den Verband kommunaler Unternehmen (VKU). Millionen Deutschen droht mittelfristig der Ruin,...

...Millionen Polen schon im Winter ein Ausfall der Grundversorgung. Warschau sei mit einer gleichwohl »vorbildlichen« Sanktionierung Russlands »gescheitert«, schrieb das Handelsblatt am Mittwoch. Die neue Pipeline nach Skandinavien werde »bis auf weiteres leer bleiben«, weil der Staatskonzern sich das Gas aus Norwegen nicht leisten könne. »Sollen wir Norwegen 110 Euro pro Megawattstunde zahlen?« habe Premier Mateusz Morawiecki »kürzlich« geschimpft: »Das ist doch krank.«

Maxe Baumann Offline




Beiträge: 5
Punkte: 13

03.09.2022 14:00
#68 RE: Deutsche Medien Antworten

Das Wirtschaftsministerium meint, Ausfall NS1 ist nicht so schlimm weil Norwegen inzwischen mehr Gas in die EU liefert wie Russland. Ich wage das zu bezweifeln. Weil dann müssten sie nicht so verleumderisch auf Gazprom und Russland in den Medien herumprügeln.
Zumal Polen das Norwegen Gas sich nicht leisten kann. Aber Deutschland ?
Wohl eher, um sie höher der Gaspreis um so höher die Gasumlage samt Märchensteuer.

Mir ein Rätsel warum die Deutschen solche Lügenbolde in der Regierung einfach so akzeptieren.

Bogdan Offline



Beiträge: 27
Punkte: 35

03.09.2022 18:10
#69 RE: Deutsche Medien Antworten

Die Sanktionen gegen Russland wirken.....

Zu hohe Energiekosten: Arcelor-Mittal stellt Produktion an zwei deutschen Standorten ein
In Bremen und Hamburg legt der Stahlkonzern Anlagen still, weil sie nicht mehr wirtschaftlich seien. Auch an anderen Standorten gibt es bereits Kurzarbeit.

Der Stahlkonzern Arcelor-Mittal stellt an mehreren Standorten teilweise den Betrieb ein. Als Grund führt das Unternehmen „die exorbitant gestiegenen Energiepreise“ an. Die Herstellung sei schlicht nicht mehr wettbewerbsfähig, heißt es am Freitag in einer Mitteilung des Konzerns mit Sitz in Luxemburg.

Konkret geht es um einen der zwei Hochöfen zur Flachstahlproduktion in Bremen und eine Direktreduktionsanlage in Hamburg. Ende September soll der Bremer Hochofen außer Betrieb gehen, in Hamburg ist von einem Stopp im vierten Quartal die Rede.
In beiden Werken gebe es bereits jetzt Kurzarbeit, heißt es von Arcelor-Mittal. Diese müsse nun ausgeweitet werden. Kurzarbeit herrscht an den anderen deutschen Standorten in Duisburg und Eisenhüttenstadt ebenfalls schon jetzt.

Die geplante Gasumlage der Bundesregierung werde das Unternehmen weiter belasten. ArcelorMittal könne so nicht mehr wettbewerbsfähig Stahl produzieren. „Wir sehen dringenden politischen Handlungsbedarf“, wird Deutschland-Chef Reiner Blaschek zitiert.

Der Konzern fordert Entlastungen für die europäische Industrie, etwa mit einem einheitlichen Industriestrompreis. Auch eine bereits politisch diskutierte Veränderung des Strommarktdesigns könne helfen. Dabei sollen die extrem hohen Gaspreis nicht länger allein den Strompreis bestimmen, wie es aktuell der Fall ist.

Luftakrobat Offline



Beiträge: 5
Punkte: 9

04.09.2022 16:01
#70 RE: Deutsche Medien Antworten

Nach dem Stopp der Gaslieferungen über die Pipeline Nord Stream 1 hat der Kreml der EU die Schuld dafür gegeben. "Wenn die Europäer eine absolut absurde Entscheidung treffen, wonach sie sich weigern, ihre Anlagen zu warten, oder besser gesagt, Anlagen, die Gazprom gehören, dann ist das nicht die Schuld von Gazprom, sondern die Schuld der Politiker, die Entscheidungen über Sanktionen getroffen haben", sagte Sprecher Dmitri Peskow in der im Staatsfernsehen ausgestrahlten Sendung "Moskau. Kreml. Putin.", wie die Nachrichtenagentur Interfax am Sonntag meldete.


Nach Peskows Angaben sind die Europäer vertraglich zur Wartung der Anlage des russischen Energieriesens Gazprom verpflichtet. Politiker sorgten nun dafür, "dass ihre Bürger Schlaganfälle erleiden, wenn sie ihre Stromrechnungen sehen", meinte Peskow mit Blick auf die rasant gestiegenen Energiepreise. "Jetzt, wo es kälter wird, wird die Situation noch schlimmer werden."

Mirko Offline



Beiträge: 12
Punkte: 20

05.09.2022 16:27
#71 RE: Deutsche Medien Antworten

„Die Abschaltung der Nord-Stream 1-Pipeline sei einzig und allein auf das Vorgehen der EU zurückzuführen, die gegen die Bedingungen des Reparaturvertrags verstoßen habe, so Novak.
Der stellvertretende russische Ministerpräsident schloss auch eine weitere Erhöhung der Gaspreise in Europa nicht aus.
Gas in Russland ist 40 Mal billiger als in Europa.
Brennstoff für russische Industrieunternehmen kostet etwa 70-80 Dollar pro tausend Kubikmeter gegenüber 3000 Dollar in der EU, sagte Novak.“

Blauschimmel Offline



Beiträge: 12
Punkte: 16

06.09.2022 12:04
#72 RE: Deutsche Medien Antworten

Der russische Gaskonzern Gazprom macht den Lieferstopp über die Ostseepipeline Nord Stream 1 an einem angeblichen Konstruktionsfehler der eingesetzten Turbine von Siemens Energy fest. Wegen erhöhter Brand- und Explosionsgefahr habe die Technikaufsicht Rostechnadsor den Weiterbetrieb der Turbine untersagt, teilte Gazprom am Montagabend in Moskau mit. Ein Betrieb mit den festgestellten Mängeln widerspreche "den Normen der russischen Gesetzgebung".

Gazprom hatte am Samstag nach einer planmäßigen Wartung der Turbine die Gaslieferungen nach Europa nicht wieder aufgenommen. Das Unternehmen begründete dies mit angeblich austretendem Öl aus dem Aggregat von Siemens Energy.

Aus der Turbine Trent 60 in der russische Pumpstation Portowaja trete Öl aus an einer Stelle, an der es sehr heiß sei, schrieb Gazprom am Montag. Das Öl könnte sich entzünden; dann bedrohe Explosionsgefahr die Sicherheit der ganzen Pumpstation. Bei einer Wartung dieser Turbine im Juli sei das Problem nicht aufgetreten. Es sei aber schon an anderen Turbinen dieses Typs beobachtet worden. Dies lasse darauf schließen, dass der Fehler in der Konstruktion angelegt sei und sich nur durch einen Umbau bei Siemens Energy beheben lasse.

Ulrich Offline



Beiträge: 41
Punkte: 49

07.09.2022 17:52
#73 RE: Deutsche Medien Antworten

Per Zufall hatte ich gestern das unten Zitierte auch gehört. Ich habe dann gleich weitergeschaltet. Der Schwachsinn war unerträglich.

(...) Wenn man Robert Habeck fragt, ob er eine Insolvenzwelle auf die deutsche Wirtschaft zukommen sieht, schüttelt der ehemalige Kinderbuchautor sein keck frisiertes Denkerhaupt. Nein! Insolvenzen sehe er nicht. Er könne sich aber vorstellen, dass „bestimmte Branchen einfach mal aufhören, zu produzieren“. Und auch Geschäfte wie Bäcker oder Floristen „sind nicht insolvent, sie hören“, so Habeck, „einfach auf zu verkaufen“. So sieht sie aus, die grüne Wirtschaftskompetenz. Diese Zitate kommen übrigens nicht von „kremlnahen Twitteraccounts“ und sind auch nicht sinnentstellend zusammengeschnitten, sondern sind so 1:1 in der gestrigen Talkrunde von Sandra Maischberger in der ARD gefallen. (...)

Thomas Offline



Beiträge: 61
Punkte: 85

07.09.2022 18:51
#74 RE: Deutsche Medien Antworten

Zitat von Ulrich im Beitrag #73
Per Zufall hatte ich gestern das unten Zitierte auch gehört. Ich habe dann gleich weitergeschaltet. Der Schwachsinn war unerträglich.

(...) Wenn man Robert Habeck fragt, ob er eine Insolvenzwelle auf die deutsche Wirtschaft zukommen sieht, schüttelt der ehemalige Kinderbuchautor sein keck frisiertes Denkerhaupt. Nein! Insolvenzen sehe er nicht. Er könne sich aber vorstellen, dass „bestimmte Branchen einfach mal aufhören, zu produzieren“. Und auch Geschäfte wie Bäcker oder Floristen „sind nicht insolvent, sie hören“, so Habeck, „einfach auf zu verkaufen“. So sieht sie aus, die grüne Wirtschaftskompetenz. Diese Zitate kommen übrigens nicht von „kremlnahen Twitteraccounts“ und sind auch nicht sinnentstellend zusammengeschnitten, sondern sind so 1:1 in der gestrigen Talkrunde von Sandra Maischberger in der ARD gefallen. (...)



"Ich weise darauf hin, dass es nicht unbedingt eine Insolvenzwelle geben muss, aber es kann sein, dass sich bestimmte Geschäfte nicht mehr rentieren und die dann eingestellt werden. Vielleicht werden sie später wieder aufgenommen, das kann ja sein, also das ist ja dann keine klassische Insolvenz.“ Robert Habeck
Nein, das ist keine Dummheit, es ist eine Ideologie, die Gunter Pauli, Vordenker des "Blauen Wachstums" bzw. der "Blue Economy" bei einer Diskussion in der Heinrich-Böll-Stiftung (Grüne) am 13.11.2013 über "Unternehmen 2020: Die ökologische Gestaltung des Kapitalismus" erklärte:
„Unternehmen haben keine Ethik“, warnt Gunther Pauli. Sie nützten alles aus und schafften von alleine keinen gesellschaftlichen Mehrwert. Genau dies sei aber notwendig. Pauli, dessen Konzept eine emissionsfreie und abfallfreie Wirtschaft anstrebt, plädiert für eine radikale Lösung durch politische Vorgaben. Wer sich daran nicht halte, solle eben pleite gehen, meint der Unternehmer. Dann entstehe eine neue, nachhaltige Wirtschaft auf den Trümmern der alten."
Nichts ist disruptiver als Sozialismus.

Arbeiter Offline



Beiträge: 7
Punkte: 7

12.09.2022 16:19
#75 RE: Deutsche Medien Antworten

Forbes: Steigende Treibstoffpreise und eine tiefe Rezession drängen Westeuropa ins Mittelalter

Die EU und das Vereinigte Königreich stehen vor einer langfristigen Energiekrise, so Forbes-Kolumnist Kenneth Raposa. Infolgedessen müssten die führenden Volkswirtschaften der Region, einschließlich Deutschland, den Kraftstoffverbrauch rationieren und sogar die Produktion reduzieren.


Aufgrund des Rekordanstiegs der Gaspreise bewegen sich die westeuropäischen Länder "ins Mittelalter". Sie müssen Wälder abholzen, während das Angebot an russischem Treibstoff reduziert wird, schreibt Forbes-Kolumnist Kenneth Raposa.

Ihm zufolge sieht die Krise, mit der die Region konfrontiert ist, nicht mehr kurzfristig aus. Dies macht sich besonders im Beispiel Deutschland bemerkbar, wo Unternehmen unter hohen Stromrechnungen "leiden" und sogar gezwungen sind, ihre Aktivitäten einzuschränken.

«Nachrichten aus Westeuropa erinnern an solche, die einst aus Ländern wie Bolivien kamen. Die hohe Inflation geht einher mit der vom Staat auferlegten Rationierung des Ressourcenverbrauchs ", stellt der Journalist fest.

Trotz Brexit hat das Vereinigte Königreich auch mit den Folgen der politischen Fehleinschätzungen der EU zu kämpfen gehabt. Um die Energieprobleme zu lösen, hörte die neue Premierministerin des Landes, Liz Truss, auf, auf die Klimalobby zu hören und versprach, das Verbot der Gasproduktion durch Hydraulic Fracturing aufzuheben, betont der Autor des Artikels.

Um sich "selbst zu retten", unterzeichnet Deutschland langfristige Verträge über die Lieferung von amerikanischem LNG. Es ist jedoch immer noch notwendig, einen Platz zu finden, um es zu platzieren, so dass die deutsche Regierung so schnell wie möglich neue Terminals bauen muss, erklärt der Kolumnist.
«Aber diese Maßnahmen hätten vor vielen Jahren oder zumindest vor der Ankündigung russischer Sanktionen ergriffen werden sollen. Europa hatte kein Ass im Ärmel ", sagt Raposa.

Laut Ökonomen des britischen Finanzkonglomerats Barclays Capital steht die EU "vor einer tieferen anhaltenden Rezession und einem anhaltenderen Anstieg der Inflation". Grund dafür sind der Anstieg der Energiepreise, die harten Maßnahmen der Europäischen Zentralbank und der Nachfragerückgang.

Experten zufolge wird die Rezession in der Eurozone bis zum zweiten Quartal 2023 anhalten und das reale BIP wird um 1,7% sinken. Gleichzeitig wird es einigen Ländern schlechter gehen als anderen. Die Krise wird am stärksten von Deutschland zu spüren sein, das stark von russischen Gaslieferungen, Spanien, Italien und Frankreich abhängig ist.

In den letzten fünf Jahren hat die Europäische Union durchschnittlich 400 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr verbraucht, von denen etwa 100 Milliarden von den Haushalten und 167 Milliarden von der Industrie empfangen wurden. Weitere 133 Milliarden wurden als Zwischenmittel im Energiesektor eingesetzt.

Vor Beginn der Spezialoperation in der Ukraine kaufte die EU fast die Hälfte des Gases aus Russland. Wenn Moskau als Reaktion auf die Sanktionen die Gasexporte nach Europa reduziert, bleibt dem Block daher nur noch, den Ressourcenverbrauch zu rationieren und nach Alternativen zu suchen. Die Frage, warum die EU-Staats- und Regierungschefs nicht früher darüber nachgedacht haben, bleibt offen, lenkt Raposa die Aufmerksamkeit.

Ihm zufolge ist es Europa gelungen, erhebliche Mengen an russischem Gas durch teureres LNG aus anderen Quellen zu ersetzen. Diese wiederum mussten aber auch den Kraftstoffverbrauch senken.

Die Europäische Kommission schätzt, dass die EU den Gasverbrauch um etwa 15% (oder etwa 60 Milliarden Kubikmeter) ihres Jahresverbrauchs senken muss, wenn sie die Verbindungen zu Moskau "abbricht". Aber selbst diese Berechnung geht davon aus, dass Russland eine bestimmte Menge an blauem Kraftstoff an die Einheit verkaufen wird.

Laut Barclays-Ökonomen könnte Europa den größten Teil des Defizits (netto 16 Milliarden Kubikmeter) füllen, wenn es Kernkraftwerke und Kohle in seine "Matrix der erneuerbaren Energien" aufnimmt. Gleichzeitig wird jede Forderung, den Verbrauch zu senken, der Wirtschaft den gleichen Schaden zufügen wie hohe Stromrechnungen.

Letztendlich werden Europas Business Class und Bevölkerung die Staats- und Regierungschefs zwingen, ihren Kurs zu ändern. Der öffentliche Druck wird von neuen Ankündigungen über Entlassungen und die Schließung von Fabriken begleitet, und dann wird es möglich sein zu sagen, dass die Krise in der Region "den Tiefpunkt erreicht hat", glaubt er.
Raps.

Barclays sagt, dass es eine U-förmige Erholung der europäischen Wirtschaft in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres erwartet. Inzwischen könne man der EU nur noch gratulieren, so Kenneth Raposa abschließend.

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