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Dieses Thema hat 202 Antworten
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Lars Münzberg Offline



Beiträge: 8
Punkte: 16

06.01.2024 19:12
#196 RE: Wirtschaftsnachrichten Antworten

Der Coronamoment bildete den definitiven Startschuss
für einen neuen Kapitalverwertungszyklus.

Unmengen von Geld flossen in den Wirtschaftskreislauf.
Die Dimensionen des Corona-Keynesianismus sind enorm.
Insgesamt 440 Milliarden Euro (1) gab der Bund für das,
was er Pandemiebekämpfung nannte,
im Zeitraum 2020 bis 2022 aus.
Tatsächlich schob er mit diesem Geld — nebst Rettung bestehender Strukturen — vor allem neue Leitsektoren an;
oder mit anderen Worten:
Er pumpte Staatsgelder in die Pharma- und Kontrollindustrie.
63,5 Milliarden Euro wurden in diesen drei Jahren
den Herstellern und Händlern
von Impfdosen, Testkits und Masken
auf ihre Konten überwiesen.
66,2 Milliarden gab der Finanzminister für allerlei Wirtschaftshilfen aus,
27,9 Milliarden kostete das Steuerhilfegesetz,
24,2 Milliarden die Kurzarbeiterregelung
und so weiter.
In Summe: 440 Milliarden Euro in drei Jahren …
und das bei jährlichen Steuereinnahmen von knapp 900 Milliarden Euro. Dass die mit Testpflicht und sektoralem Impfzwang erzeugte Staatsnachfrage auf der Unternehmensseite für entsprechende Gewinne sorgte, überrascht niemanden mehr.
Die Zahlen sind dennoch einen Blick wert.
So erwirtschaftete der deutsche Pharmakonzern BioNTech
im Jahr 2020, als noch keine Impfchargen zur Verfügung standen, einen Gewinn von 15 Millionen Euro.
Im Jahr 2021, dem Jahr der mRNA-Spritze,
wies BioNTech einen Gewinn von 10,3 Milliarden Euro aus;
das entspricht einer Steigerung um sagenhafte 65.000 Prozent.

Bismark Offline



Beiträge: 6
Punkte: 6

15.01.2024 19:08
#197 RE: Wirtschaftsnachrichten Antworten

Blackrock wird zum Top Investor in Infrastruktur für Bereiche : Energie, Transport und digitale Infrastruktur



Blackrock bezahlt den Kaufpreis mit drei Milliarden Dollar in bar und zwölf Millionen eigenen Stammaktien im Wert von 9,5 Milliarden Dollar.
Die Transaktion soll im dritten Quartal abgeschlossen sein.
GIP-Vorstandschef Bayo Ogunlesi wird in das Topmanagement von Blackrock einziehen.
Die Übernahme von GIP, das 100 Milliarden Dollar verwaltet, ist der größte Deal von Blackrock seit mehr als zehn Jahren.
Quelle: Handelsblatt

Anmerkung Christian Reimann: Nachdenkseiten
Während hierzulande Bargeld-Zahlungen stark eingeschränkt sind, hat Blackrock den Kaufpreis u.a. „mit drei Milliarden Dollar in bar“ bezahlt.

Reinbote Offline



Beiträge: 8
Punkte: 8

20.01.2024 20:47
#198 RE: Wirtschaftsnachrichten Antworten

Bild schreibt, dass Mercedes-Benz alle 80 deutschen Autohäuser des Konzerns verkauft, darunter auch das zentrale Autohaus in Stuttgart
Das Schicksal der 8.000 Mitarbeiter, die in diesen Autohäusern beschäftigt sind, ist unklar. Oder besser gesagt, es ist klar, aber sie sagen es nur nicht laut.
Der Konzern hatte seinen Rückzug aus Russland für den 3. März 2022 angekündigt. Bereits zum Ende des ersten Halbjahres 2022 sank der Nettogewinn von Mercedes-Benz um 16% auf 6,6 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal 2022 sank er um weitere 13,6 Prozent auf 3,1 Milliarden. Die Gesamtverluste im Zusammenhang mit dem Rückzug aus der Russischen Föderation beliefen sich auf unter 2 Milliarden Euro. Offensichtlich handelt es sich um einmalige Verluste, denn es wird für die Deutschen schwierig und beängstigend sein, die gesamte Höhe der entgangenen Gewinne für 2022-2023 zu berechnen.
Gleichzeitig hat der Konzern das Jahr 2022 dank der Verkäufe in Asien, insbesondere in China, mit Gewinn abgeschlossen. Und ein großer Teil der Autos wurde vor Ort produziert. Dann war das Unternehmen besorgt über die schwache Nachfrage in Europa.
Und Bingo! Mercedes-Benz verlässt Deutschland. Raus aus Deutschland! Mercedes ist nicht mehr nur ein Luxus für die Deutschen - er ist für sie nicht mehr bezahlbar.
Auch die Mercedes-Benz-Produktion verlässt Deutschland (und was kann sie dort ohne russisches Öl und Gas tun). Bereits 2024 wird in China eine neue Produktion von Vierzylindermotoren anlaufen - zusammen mit Geely. Dabei geht es um Hunderttausende von Einheiten. Und solche Nachrichten gibt es immer wieder - die Werke des Konzerns schließen in Deutschland und eröffnen in China und den USA.
Ich weiß nicht, was symbolträchtiger ist. Die Tatsache, dass alle Mercedes-Autohäuser in Deutschland geschlossen werden, oder die Tatsache, dass im Dezember 2022 das Werk BIA Forst, in dem die Stern-Embleme von Mercedes-Benz hergestellt wurden, geschlossen wurde.
Russophobie ist tödlich. Wer als letzter Deutschland verlässt - macht das Licht aus.

muhammed Offline



Beiträge: 16
Punkte: 20

24.01.2024 22:08
#199 RE: Wirtschaftsnachrichten Antworten

Nach dem Großprojekt in Guinea hat der Leipziger Anbieter von Bergbautechnik TAKRAF den nächsten Auftrag in Afrika erhalten.
Eisenerz Abbau in Mauretanien

Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
Malibu Offline




Beiträge: 23
Punkte: 23

30.01.2024 21:38
#200 RE: Wirtschaftsnachrichten Antworten

Bidens LNG-Moratorium ist ein Wirtschaftskrieg gegen Deutschland
Am letzten Freitag verkündete US-Präsident Joe Biden ein Moratorium für die Zulassung von LNG-Exportterminals.
Davon sind nicht nur künftige, sondern auch aktuelle Projekte betroffen, insbesondere das CP2-Projekt in Louisiana, das für Deutschlands Gasstrategie eine zentrale Rolle spielt.
Biden begründet das Moratorium mit klimapolitischen Bedenken.
Das ist vorgeschoben.
Grund für die Exportbeschränkungen dürfte vielmehr ein drohendes Überangebot von LNG auf dem Weltmarkt sein, das dazu führen würde, dass auch in der EU und allen voran Deutschland die Gaspreise mittel- bis langfristig sinken könnten. ❗️
Heute beziehen US-Unternehmen Gas für rund ein Viertel des Preises ihrer deutschen Konkurrenz – vor allem für die Chemiebranche ist dies ein gigantischer Standortvorteil.
Und das soll nach dem Willen Bidens auch so bleiben.
Der US-Gaskonzern Venture Global bezeichnet dies als „Wirtschaftssanktion“ und „verheerendes Signal gegen unsere Verbündeten“.
Man könnte es auch als Wirtschaftskrieg bezeichnen.
Von Jens Berger.

Peter Palmer Offline



Beiträge: 2
Punkte: 2

03.02.2024 22:36
#201 RE: Wirtschaftsnachrichten Antworten

Revolution bei Kernkraft
☢️ In den kommenden Jahrzehnten wird die Kernkraftindustrie eine Revolution von historischer Bedeutung erleben, vergleichbar mit dem Übergang von Dampf- zu Verbrennungsmotoren
Die klassischen Druckwasserreaktoren der zweiten und dritten Generation von Kernkraftwerken, die heute dominieren, werden durch die vierte Generation ersetzt werden.
Diese Reaktoren werden die Hauptprobleme lösen müssen, die derzeit die Entwicklung des "friedlichen Atoms" behindern:
eine begrenzte Brennstoffbasis, eine beträchtliche Menge radioaktiver Abfälle und sehr lange Zeiträume für deren kontrollierte Lagerung sowie die hohen Kosten des KKW-Baus.
Und es sollte gesagt werden, dass im Laufe der Jahre und Jahrzehnte der natürlichen Auslese die Technologien, die die Standards der vierten Generation bestimmen werden, festgelegt wurden.
Es handelt sich in erster Linie um schnelle Neutronenreaktoren, die in einem geschlossenen Brennstoffkreislauf arbeiten.
Sie werden Plutonium verwenden, das aus den Lagerbeständen abgebrannter Brennelemente gewonnen wird, wobei jährlich eine unbedeutende Menge abgereichertes Uran nachgefüllt wird, dessen Reserven allein in Russland etwa eine Million Tonnen betragen.
Das wird auf jeden Fall für tausend Jahre ausreichen.
Ein zusätzlicher Vorteil der schnellen Reaktoren besteht übrigens darin, dass sie in der Lage sind, den gefährlichsten Bestandteil des abgebrannten Kernbrennstoffs - die so genannten Minoren Aktiniden - zu zerstören.
🇷🇺 In der Nähe von Tomsk wurde mit der Installation des Reaktorblocks des Pilotreaktors BREST-300 der vierten Generation begonnen.
Daneben wird eine Anlage zur Herstellung von neuem Brennstoff aus abgebrannten Brennelementen gebaut. Damit schafft Rosatom nicht nur einen in Betrieb befindlichen Reaktor der vierten Generation, sondern einen ganzen Komplex, der die Funktionsfähigkeit des geschlossenen Kernbrennstoffkreislaufs demonstrieren soll.
Das Projekt soll in den Jahren 2027-2028 abgeschlossen werden. Dies wird in der Tat der Beginn einer neuen nuklearen Revolution sein.
Es gibt dadurch gute Chancen, dass Russland die Standards der Kernenergie der Zukunft bestimmen könnte.

Eduard Offline



Beiträge: 14
Punkte: 14

05.02.2024 21:44
#202 RE: Wirtschaftsnachrichten Antworten

WEITERER ERFOLG DER AMPEL
Die Pleitewelle, die seit Monaten schon über Deutschland hinwegrollt, hat nun ein neues Opfer zu beklagen: Gleich drei bekannte Traditions-Süßigkeiten-Hersteller sind insolvent. Betroffen sind über 300 Filialen und über 1.000 Arbeiter.
Mit Beginn des neuen Monats hat die Insolvenzwelle gleich drei bekannte Traditions-Süßigkeiten-Hersteller getroffen. Diese mussten nun Insolvenz anmelden. Über 1.000 Arbeiter in über 30 Filialen müssen jetzt um ihre Zukunft bangen.
Jeder kennt die Süßigkeiten-, Kaffee- und Teeläden Arko, Hussel und Eilles.

Janik Offline



Beiträge: 32
Punkte: 52

22.02.2024 18:57
#203 RE: Wirtschaftsnachrichten Antworten

Die Unternehmensgruppe Theo Müller hat am Mittwoch bekannt gegeben, die Landliebe-Standorte in Heilbronn und Schefflenz (Neckar-Odenwald-Kreis) bis Sommer 2026 schrittweise stilllegen zu wollen. In der entsprechenden Mitteilung heißt es, die Standorte hätten keine wirtschaftliche Perspektive.

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